Haustiere

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

25% (430 von 1687 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einlitung:
Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Haustiere. Wir haben fünf Personen gefragt, welche Rolle Tiere in ihrem Leben spielen: ob sie Haustiere haben, warum sie sich dafür oder dagegen entschieden haben und welche Erfahrungen sie mit Tieren gemacht haben. Hören Sie dazu fünf Stellungnahmen.

Nummer 1
Haustiere sind ja nicht für jeden eine gute Lösung. Viele reagieren allergisch, überall liegen Haare, und spontan verreisen ist auch kaum möglich. Das höre ich zumindest oft. Bei mir sieht das aber etwas anders aus. Seit einigen Jahren gehört ein Hund zu meinem Leben. Morgens stehe ich automatisch früher auf, abends gehe ich noch einmal raus, auch wenn ich müde bin. Der Tag bekommt dadurch feste Abläufe, und gerade nach der Arbeit hilft mir das, nicht einfach nur auf dem Sofa zu landen. Ohne diese täglichen Wege wäre mein Alltag deutlich unregelmäßiger.

Nummer 2
Tiere finde ich eigentlich sehr sympathisch. Wenn ich bei Freunden zu Besuch bin und dort ein Hund oder eine Katze herumläuft, freue ich mich immer darüber und beschäftige mich gern ein bisschen mit ihnen. Trotzdem habe ich selbst kein Haustier. Mein Alltag ist im Moment ziemlich voll, ich bin beruflich viel unterwegs und oft tagelang nicht zu Hause. Deshalb habe ich mich bewusst dagegen entschieden, Verantwortung für ein eigenes Tier zu übernehmen. Vielleicht ändert sich das irgendwann, aber im Moment passt das einfach nicht.

Nummer 3
Ein eigenes Haustier kann ich mir grundsätzlich gut vorstellen. Ich informiere mich auch immer wieder darüber, lese Berichte und schaue mir manchmal Tiere im Tierheim an. Besonders Katzen finde ich interessant, weil sie unabhängiger sind. Im Moment bleibt es allerdings bei diesen Überlegungen. Durch meine Arbeit habe ich sehr unregelmäßige Zeiten, und solange sich daran nichts ändert, möchte ich keine feste Verantwortung übernehmen.

Nummer 4
In meiner Umgebung haben viele Menschen Haustiere, und natürlich sehe ich Hunde oder Katzen im Alltag immer wieder, zum Beispiel bei Nachbarn oder im Park. Trotzdem spielte das Thema Tiere in meinem eigenen Leben nie eine große Rolle. In meiner Familie gab es früher keine Haustiere, und auch später habe ich mich kaum damit beschäftigt. Es war einfach nie Teil meines Alltags, selbst Verantwortung für ein Tier zu übernehmen.

Nummer 5
Früher hatte ich mehrere Haustiere, und das Zusammenleben habe ich immer sehr geschätzt. Damals habe ich kaum darüber nachgedacht, was das alles kostet. Heute sieht meine Situation anders aus. Ich muss genauer planen und überlege mir jede größere Ausgabe. Wenn ich mir anschaue, was regelmäßig für Futter, Zubehör, Versicherungen und besonders für Tierarztbesuche anfällt, rechne ich sehr genau. Deshalb habe ich mich entschieden, im Moment kein Haustier zu halten, auch wenn mir das nicht leichtfällt.

0 / 5 richtige Optionen

1

Der Sprecher mag Haustiere, weil sie seinen Alltag strukturieren.

Aussage 1 – Lösung: richtig

Der Sprecher beschreibt sehr klar, dass sein Hund seinem Alltag feste Abläufe gibt: „Morgens stehe ich automatisch früher auf“, „abends gehe ich noch einmal raus“ und „Der Tag bekommt dadurch feste Abläufe“.

  • Warum richtig? Der Hund strukturiert den Tagesablauf eindeutig.
  • Typische Falle: Kritikpunkte zu Haustieren am Anfang beziehen sich auf andere Menschen, nicht auf ihn selbst.
2

Die Sprecherin hat gern Tiere um sich und möchte bald ein Haustier haben.

Aussage 2 – Lösung: falsch

Die Sprecherin sagt zwar, dass sie Tiere sehr sympathisch findet und sich gern mit ihnen beschäftigt, betont aber eindeutig: „Trotzdem habe ich selbst kein Haustier“ und „im Moment passt das einfach nicht“. Ein baldiger Wunsch wird nicht geäußert.

  • Warum falsch? Mögen von Tieren ≠ Wunsch, bald ein eigenes Haustier zu haben.
  • Typische Falle: Positive Einstellung wird als konkrete Absicht missverstanden.
3

Der Sprecher wird sich demnächst ein Haustier anschaffen.

Aussage 3 – Lösung: falsch

Der Sprecher informiert sich zwar und kann sich ein Haustier grundsätzlich vorstellen, sagt aber ausdrücklich: „Im Moment bleibt es allerdings bei diesen Überlegungen“. Es gibt keine konkrete Planung für die nahe Zukunft.

  • Warum falsch? Nachdenken und Informieren ≠ demnächst anschaffen.
  • Typische Falle: „grundsätzlich gut vorstellen“ klingt nach Plan, ist aber keiner.
4

Die Sprecherin hat wenig Kontakt zu Haustieren.

Aussage 4 – Lösung: richtig

Die Sprecherin erklärt, dass Tiere nie Teil ihres eigenen Alltags waren: „spielte das Thema Tiere in meinem eigenen Leben nie eine große Rolle“ und „habe ich mich kaum damit beschäftigt“.

  • Warum richtig? Sie hat nur gelegentlichen Kontakt im Umfeld, nicht im eigenen Leben.
  • Typische Falle: Tiere sehen ≠ intensiver Kontakt zu Haustieren.
5

Der Sprecher kann sich ein Haustier heute finanziell nicht mehr leisten.

Aussage 5 – Lösung: richtig

Der Sprecher beschreibt deutlich finanzielle Gründe: „Ich muss genauer planen“, „rechne ich sehr genau“ und „Deshalb habe ich mich entschieden, im Moment kein Haustier zu halten“. Die Kosten werden als entscheidender Faktor genannt.

  • Warum richtig? Finanzielle Belastung verhindert aktuell ein Haustier.
  • Typische Falle: „im Moment“ bedeutet nicht für immer, aber eindeutig für jetzt.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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