Sport und Bewegung

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

18% (227 von 1231 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Guten Abend, meine Damen und Herren. In unserer heutigen Sendung sprechen wir über Sport und Bewegung im Alltag. Wir haben fünf Personen gebeten, ausführlicher darüber zu berichten, welche Rolle Sport in ihrem Leben spielt, wie sich ihre Einstellung dazu entwickelt hat und welche Gründe heute für oder gegen Bewegung sprechen.

Nummer 1
Sport begleitet mich eigentlich schon seit meiner Jugend. Früher habe ich verschiedene Sportarten ausprobiert, heute ist es vor allem Ausdauertraining. Unter der Woche stehe ich früh auf und gehe meist noch vor der Arbeit laufen, weil ich abends oft keine Energie mehr habe. Zusätzlich treffe ich mich ein- bis zweimal pro Woche mit Freunden zum gemeinsamen Training. Natürlich gibt es Phasen, in denen ich weniger mache, etwa wenn es beruflich stressig ist. Trotzdem plane ich meine Woche grundsätzlich so, dass Bewegung fest dazugehört. Wenn ich längere Zeit keinen Sport treibe, merke ich schnell, dass ich mich schlechter konzentrieren kann und unausgeglichen bin.

Nummer 2
Viele in meinem Umfeld treiben regelmäßig Sport, und ich werde oft gefragt, warum ich das nicht auch mache. Dabei habe ich früher wirklich einiges ausprobiert: Fitnessstudio, Kurse, sogar Teamsport. Anfangs war ich motiviert, aber auf Dauer hat mir das alles wenig gegeben. Heute sehe ich Bewegung etwas pragmatischer. Ich gehe zu Fuß einkaufen, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und versuche, im Alltag nicht zu lange zu sitzen. Das fühlt sich für mich ausreichend an. Extra Trainingseinheiten oder feste Sportzeiten plane ich allerdings nicht ein, weil mir das persönlich zu viel Druck macht.

Nummer 3
Sport hat für mich eine klare Funktion. In meinem Beruf sitze ich fast den ganzen Tag, und das merkt man schnell am Körper. Deshalb habe ich vor einiger Zeit angefangen, regelmäßig zu trainieren. Besonders wichtig ist mir dabei Krafttraining, auch wenn ich das oft anstrengend finde. Spaß ist dabei ehrlich gesagt zweitrangig. Entscheidend ist für mich, dass ich meine Figur halte und mich wohler fühle, wenn ich mich im Spiegel sehe. Wenn das Training ausfällt, merke ich zwar keine gesundheitlichen Probleme, aber optisch macht sich das relativ schnell bemerkbar.

Nummer 4
Sport spielte in meinem Leben lange keine Rolle. Erst nach einer längeren Krankheitsphase mit starken Rückenschmerzen hat sich das geändert. Mein Arzt hat mir damals sehr deutlich erklärt, dass Bewegung notwendig ist, um langfristige Beschwerden zu vermeiden. Seitdem habe ich feste Termine für Therapie und zusätzlich einen Übungsplan, den ich zu Hause einhalte. Ich informiere mich zwar inzwischen mehr über Bewegung und Übungen, aber von Begeisterung kann keine Rede sein. Trotzdem halte ich mich konsequent an die Empfehlungen, weil ich den positiven Effekt auf meine Gesundheit deutlich spüre.

Nummer 5
Wenn ich ehrlich bin, gehört Sport momentan nicht zu meinen Prioritäten. Mein Alltag ist ziemlich voll, und nach der Arbeit bin ich oft froh, einfach zur Ruhe zu kommen. Natürlich weiß ich, dass regelmäßige Bewegung sinnvoll wäre, und ich nehme mir auch immer wieder vor, etwas zu ändern. Manchmal schaue ich mir sogar Angebote oder Kurse an. Bisher habe ich jedoch nichts davon wirklich umgesetzt. Im Moment beschränkt sich meine Bewegung auf das, was im Alltag unvermeidlich ist, etwa Wege zur Arbeit oder kurze Erledigungen.

0 / 5 richtige Optionen

1

Der Sprecher treibt regelmäßig Sport und hält Bewegung für wichtig für sein Wohlbefinden.

Aussage 1 – Lösung: richtig

Der Sprecher beschreibt sehr deutlich, dass Sport ein fester Bestandteil seines Lebens ist: „plane ich meine Woche grundsätzlich so, dass Bewegung fest dazugehört“. Außerdem nennt er einen direkten Zusammenhang mit seinem Wohlbefinden: „wenn ich längere Zeit keinen Sport treibe, … bin ich unausgeglichen“.

  • Warum richtig? Regelmäßigkeit + Einfluss auf Konzentration und Ausgeglichenheit.
  • Typische Falle: Phasen mit weniger Sport bedeuten nicht, dass Sport unwichtig ist.
2

Die Sprecherin treibt keinen Sport, bewegt sich aber bewusst im Alltag.

Aussage 2 – Lösung: richtig

Die Sprecherin sagt ausdrücklich, dass sie keinen klassischen Sport treibt, sich aber bewusst bewegt: „Ich gehe zu Fuß einkaufen, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit“. Gleichzeitig grenzt sie klar ab: „Extra Trainingseinheiten … plane ich allerdings nicht ein“.

  • Warum richtig? Keine Sporteinheiten, aber gezielte Alltagsbewegung.
  • Typische Falle: Bewegung im Alltag ≠ Sporttraining.
3

Der Sprecher macht Sport vor allem aus gesundheitlichen Gründen.

Aussage 3 – Lösung: falsch

Zwar erwähnt der Sprecher körperliche Aspekte, aber seine Hauptmotivation ist nicht die Gesundheit, sondern das Aussehen: „entscheidend ist für mich, dass ich meine Figur halte“ und „optisch macht sich das relativ schnell bemerkbar“. Gesundheitliche Probleme nennt er ausdrücklich nicht.

  • Warum falsch? Optische Gründe stehen klar im Vordergrund, nicht Gesundheit.
  • Typische Falle: Körperliches Wohlbefinden ≠ gesundheitliche Motivation.
4

Die Sprecherin treibt Sport, weil es medizinisch notwendig ist.

Aussage 4 – Lösung: richtig

Die Sprecherin beginnt Sport nach einer Krankheit und auf ärztlichen Rat: „Mein Arzt hat mir … erklärt, dass Bewegung notwendig ist“. Sie betont mehrfach, dass sie nicht aus Freude trainiert, sondern wegen der medizinischen Notwendigkeit.

  • Warum richtig? Sport wird als Therapie und Prävention beschrieben.
  • Typische Falle: Regelmäßiges Training heißt nicht automatisch Begeisterung.
5

Der Sprecher hat konkrete Pläne, bald mit Sport anzufangen.

Aussage 5 – Lösung: falsch

Der Sprecher sagt klar, dass er zwar darüber nachdenkt, aber nichts konkret umsetzt: „Bisher habe ich jedoch nichts davon wirklich umgesetzt“. Vorsätze und Anschauen von Angeboten sind keine konkreten Pläne.

  • Warum falsch? Es gibt Absichten, aber keine konkrete Handlung oder Planung.
  • Typische Falle: „sich vornehmen“ ≠ „konkrete Pläne haben“.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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