Einkaufen heute – online oder im Geschäft?

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

37% (233 von 631 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Das waren die aktuellen Meldungen. Und jetzt folgt unsere Umfrage der Woche. Wir wollten von Menschen in der Innenstadt wissen: Wie kaufen Sie heute am liebsten ein – online oder im Geschäft?  
Und warum? Wir haben einige Stimmen für Sie gesammelt.

Nummer 1
Also, ich bestelle wirklich sehr viel online, vor allem Elektronik, Bücher und sogar manchmal Kleidung, weil es schnell geht und ich die Preise vergleichen kann. Lebensmittel kaufe ich allerdings weiterhin im Supermarkt, denn da möchte ich selbst sehen, was frisch ist. Meine Frau sagt immer, ich würde alles im Internet kaufen, aber das stimmt so nicht. Früher habe ich sogar Möbel online bestellt, aber seit einer schlechten Lieferung mache ich das nicht mehr. Trotzdem nutze ich Online‑Shops fast täglich, weil es einfach bequemer ist.

Nummer 2
Ich gehe wirklich gern einkaufen, aber nicht überall. In großen Supermärkten fühle ich mich oft gestresst, weil es dort so laut ist. Am liebsten gehe ich in die kleinen Läden in meiner Straße, wo ich die Verkäufer kenne und man mich auch mal fragt, wie es mir geht. Online bestelle ich zwar auch ab und zu etwas, besonders wenn ich wenig Zeit habe, aber eigentlich fehlt mir dort das Persönliche. Früher habe ich fast alles im Internet gekauft, aber inzwischen merke ich, wie wichtig mir der direkte Kontakt geworden ist.

Nummer 3
Ich arbeite im Homeoffice und habe eigentlich genug Ruhe, zumindest theoretisch. Aber sobald ich mich an den Computer setze, um etwas online zu bestellen, klingelt das Telefon, mein Sohn fragt etwas oder eine E‑Mail poppt auf. Deshalb komme ich beim Online‑Einkaufen nie richtig voran. In der Stadt kann ich mich besser konzentrieren, weil ich dort einfach in den Laden gehe und nicht ständig unterbrochen werde. Früher war das anders, da war ich viel online unterwegs, aber inzwischen klappt das kaum noch.

Nummer 4
Meine Freundinnen schwärmen ständig vom Online‑Shopping, aber ich weiß nicht so recht. Ich habe einmal etwas bestellt, und die Rücksendung war ein Albtraum: falsche Größe, falsche Farbe, und dann musste ich noch Porto zahlen. Seitdem bin ich vorsichtig. Manchmal schaue ich online nach Angeboten, aber kaufen tue ich dann doch lieber im Geschäft, weil ich die Sachen vorher sehen möchte. Mein Mann sagt, ich solle mich nicht so anstellen, aber ich vertraue diesen Shops einfach nicht.

Nummer 5
Ich lese unglaublich gern, und Bücher bestelle ich nur selten online. In der Stadt nebenan gibt es eine kleine Buchhandlung, die ich seit Jahren besuche. Die Verkäufer kennen meinen Geschmack und legen mir oft etwas zurück, wenn sie glauben, dass es mir gefallen könnte. Natürlich kaufe ich manchmal auch spontan ein E‑Book, wenn ich unterwegs bin, aber das ersetzt für mich nicht den Besuch im Laden. Früher habe ich viel online bestellt, aber inzwischen gehe ich lieber wieder persönlich hin.

0 / 5 richtige Optionen

1

Herr Müller erledigt alle seine Einkäufe im Internet gemacht.

Aussage 1 – Lösung: falsch

Der Sprecher kauft zwar sehr viel online und nutzt Online-Shops fast täglich, nennt aber klare Ausnahmen: „Lebensmittel kaufe ich weiterhin im Supermarkt“ und „Möbel bestelle ich seit einer schlechten Lieferung nicht mehr online“.

  • Warum falsch? „alle seine Einkäufe“ trifft nicht zu.
  • Typische Falle: „sehr viel“ ≠ „alles“.
2

Frau Koch legt beim Einkaufen großen Wert auf persönlichen Kontakt.

Aussage 2 – Lösung: richtig

Die Sprecherin betont mehrfach die Bedeutung des Persönlichen: „wo ich die Verkäufer kenne“, „man mich auch mal fragt, wie es mir geht“ und „mir fehlt dort das Persönliche“ (bezogen auf Online-Shopping).

  • Warum richtig? Persönlicher Kontakt ist ein zentrales Kriterium für ihr Einkaufsverhalten.
  • Typische Falle: Online-Bestellungen „ab und zu“ ändern nichts an der Grundhaltung.
3

Frau Schmidt findet zu Hause nicht genug Ruhe, um im Internet einzukaufen.

Aussage 3 – Lösung: richtig

Die Sprecherin erklärt klar, dass sie zu Hause ständig unterbrochen wird: Telefon, Kind, E-Mails. Der entscheidende Satz lautet: „Deshalb komme ich beim Online-Einkaufen nie richtig voran.“

  • Warum richtig? Fehlende Ruhe zu Hause ist der Hauptgrund gegen Online-Einkaufen.
  • Typische Falle: „theoretisch genug Ruhe“ wird sofort relativiert.
4

Frau Ruttnigg ist vom Einkaufen im Internet nicht überzeugt.

Aussage 4 – Lösung: richtig

Die Sprecherin beschreibt sehr deutliches Misstrauen: „die Rücksendung war ein Albtraum“, „seitdem bin ich vorsichtig“ und „ich vertraue diesen Shops einfach nicht“.

  • Warum richtig? Sie lehnt Online-Shopping nicht vollständig ab, ist aber klar nicht überzeugt.
  • Typische Falle: Online nach Angeboten schauen ≠ Vertrauen oder Überzeugung.
5

Herr Turn kauft seine Bücher am liebsten in der nächsten Stadt.

Aussage 5 – Lösung: richtig

Der Sprecher sagt ausdrücklich: „In der Stadt nebenan gibt es eine kleine Buchhandlung, die ich seit Jahren besuche“ und „inzwischen gehe ich lieber wieder persönlich hin“. Online-Käufe sind nur seltene Ausnahmen.

  • Warum richtig? Der bevorzugte Ort für den Buchkauf ist klar die Buchhandlung in der nächsten Stadt.
  • Typische Falle: E-Books „manchmal“ ≠ bevorzugte Einkaufsform.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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