Leben in der Stadt und auf dem Land

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
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33% (190 von 569 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Das waren die aktuellen Meldungen. Und jetzt folgt unsere Umfrage der Woche. Wir wollten von Menschen in der Innenstadt und aus dem Umland wissen: Wie lebt es sich Ihrer Meinung nach besser – in der Stadt oder auf dem Land? Und warum? Wir haben einige Stimmen für Sie gesammelt.

Nummer 1
Also, ich wohne jetzt seit fast zehn Jahren mitten in der Stadt. Eigentlich gefällt es mir gut, weil ich alles in der Nähe habe: Supermärkte, Apotheken, Cafés, sogar ein kleines Theater. Früher habe ich auf dem Land gewohnt, und da musste ich für jeden kleinen Einkauf mit dem Bus fahren, der nur zweimal am Tag kam. Jetzt kann ich fast alles zu Fuß erledigen. Aber ehrlich gesagt: manchmal ist mir der Lärm zu viel, besonders nachts, wenn die Bars schließen. Und die Mieten sind in den letzten Jahren so stark gestiegen, dass ich mir meine Wohnung heute wahrscheinlich nicht mehr leisten könnte. Am Wochenende fahre ich oft zu meinen Eltern aufs Land, um ein bisschen Ruhe zu haben. Trotzdem würde ich nicht sagen, dass das Leben auf dem Land einfacher ist – man braucht dort für vieles ein Auto, und das habe ich ja nicht.

Nummer 2
Ich wohne seit meiner Kindheit auf dem Land, und ich mag es dort wirklich sehr. Die Luft ist sauber, die Nachbarn kennen sich, und man hat viel Platz. Aber zur Arbeit fahre ich jeden Tag in die Stadt, und das ist manchmal ziemlich anstrengend. Wenn ich Glück habe, brauche ich nur vierzig Minuten, aber wenn Stau ist, kann es auch über eine Stunde dauern. Meine Frau arbeitet dagegen im Dorf, sie braucht nur fünf Minuten mit dem Fahrrad. Sie sagt immer, sie könnte sich ein Leben in der Stadt gar nicht vorstellen, weil es ihr dort zu hektisch wäre. Ich selbst finde die Stadt eigentlich ganz spannend, aber wohnen möchte ich dort nicht – zu laut, zu teuer, zu eng. Früher haben wir überlegt, in die Stadt zu ziehen, als die Kinder klein waren, aber dann haben wir uns dagegen entschieden, weil die Schulen auf dem Land besser zu uns passten.

Nummer 3
Ich lebe in einer Großstadt, und beruflich ist das natürlich praktisch. Ich arbeite im Zentrum, und mit der U-Bahn bin ich in zehn Minuten im Büro. Mein Mann arbeitet allerdings im Nachbarort, und er sagt immer, dass er lieber auf dem Land wohnen würde, weil er dort schneller zur Arbeit käme. Wir haben lange darüber diskutiert, aber bisher sind wir in der Stadt geblieben, weil unsere Tochter hier in den Kindergarten geht und wir nicht wollten, dass sie schon wieder wechseln muss. Am Wochenende fahren wir manchmal aufs Land, um Freunde zu besuchen, und jedes Mal denke ich: ‚Ach, so viel Platz, so viel Ruhe!‘ Aber dann erinnere ich mich daran, wie kompliziert es wäre, dort ohne Auto zu leben. Ich habe zwar einen Führerschein, aber ich fahre nicht gern. Mein Mann dagegen fährt sehr gern, aber er sagt, dass er im Stadtverkehr ständig genervt ist. Also ja, ich mag die Stadt – aber manchmal frage ich mich schon, ob wir irgendwann doch rausziehen sollten.

Nummer 4
Bei uns ist das ein bisschen kompliziert. Wir haben eine kleine Wohnung in der Stadt, weil meine Partnerin dort arbeitet, aber unser eigentliches Haus steht auf dem Land, etwa dreißig Kilometer entfernt. Unter der Woche sind wir meistens in der Stadt, weil wir beide früh anfangen müssen. Wenn ich Homeoffice habe, fahre ich lieber aufs Land, weil es dort ruhiger ist und ich mich besser konzentrieren kann. Am Wochenende sind wir fast immer dort, außer wenn wir Freunde in der Stadt treffen oder ins Theater gehen. Früher waren wir viel öfter in der Stadt, aber seit wir den Garten renoviert haben, verbringen wir mehr Zeit draußen. Meine Partnerin sagt immer, sie brauche die Stadt für die Arbeit, aber das Land für die Seele. Ich sehe das ähnlich, aber manchmal ist mir das Hin- und Herfahren einfach zu viel.

Nummer 5 
Mein Mann sagt ständig, dass das Leben auf dem Land viel besser sei, aber ehrlich gesagt: er hat keine Ahnung. Er arbeitet im Homeoffice und muss kaum irgendwohin. Ich dagegen fahre jeden Tag in die Stadt, und das dauert mit dem Bus fast eine Stunde. Er behauptet immer, er würde mir helfen, aber in Wirklichkeit macht er fast nichts. Wenn ich spät nach Hause komme, ist das Essen selten fertig, und einkaufen gehe meistens ich. Früher, als wir noch in der Stadt gewohnt haben, war alles einfacher: kurze Wege, viele Möglichkeiten, und ich war viel weniger gestresst. Er sagt zwar, er fühle sich auf dem Land wohler, aber ich sehe nur, dass er den ganzen Tag im Garten sitzt und über die Stadt schimpft. Ich bin ehrlich: manchmal wünsche ich mir, wir würden wieder zurückziehen – aber das sage ich ihm lieber nicht.

0 / 5 richtige Optionen

1

Die Sprecherin verbringt das Wochenende fast immer zu Fuß in der Stadt.

Aussage 1 – Lösung: falsch

Die Sprecherin sagt, dass sie am Wochenende oft zu ihren Eltern aufs Land fährt, um Ruhe zu haben. Zwar erledigt sie in der Stadt vieles zu Fuß, aber das bezieht sich auf den Alltag, nicht speziell auf das Wochenende.

  • Schlüsselstelle: „Am Wochenende fahre ich oft zu meinen Eltern aufs Land.“
  • Warum falsch? „fast immer zu Fuß in der Stadt“ trifft nicht zu.
  • Typische Falle: Alltag in der Stadt ≠ Wochenendverhalten.
2

Der Sprecher möchte in die Stadt ziehen, weil er den Verkehr dort angenehm findet.

Aussage 2 – Lösung: falsch

Der Sprecher findet die Stadt zwar spannend, lehnt es aber klar ab, dort zu wohnen: „zu laut, zu teuer, zu eng“. Außerdem empfindet er den täglichen Weg in die Stadt als anstrengend, besonders wegen des Verkehrs.

  • Schlüsselstelle: „wohnen möchte ich dort nicht“
  • Warum falsch? Er möchte gerade nicht in die Stadt ziehen.
  • Typische Falle: Stadt „spannend“ ≠ Wunsch, dort zu leben.
3

Die Sprecherin fährt morgens mit ihrem Mann gemeinsam mit dem Auto zur Arbeit.

Aussage 3 – Lösung: falsch

Die Sprecherin fährt morgens allein mit der U-Bahn zur Arbeit. Ihr Mann arbeitet in einem anderen Ort. Es gibt kein gemeinsames Autofahren.

  • Schlüsselstelle: „mit der U-Bahn bin ich in zehn Minuten im Büro“
  • Warum falsch? Unterschiedliche Arbeitsorte und Verkehrsmittel.
  • Typische Falle: Ehepaar ≠ gemeinsamer Arbeitsweg.
4

Der Sprecher verbringt die Wochenenden immer in der Stadt, weil er dort besser arbeiten kann.

Aussage 4 – Lösung: falsch

Der Sprecher sagt ausdrücklich, dass sie am Wochenende fast immer auf dem Land sind. Die Stadt ist eher für Arbeit und Termine wichtig.

  • Schlüsselstelle: „Am Wochenende sind wir fast immer dort“ (bezogen auf das Land)
  • Warum falsch? Genau das Gegenteil der Aussage.
  • Typische Falle: Homeoffice unter der Woche ≠ Wochenendort.
5

Die Sprecherin ist froh, dass ihr Mann so viele Aufgaben auf dem Land übernimmt.

Aussage 5 – Lösung: falsch

Die Sprecherin äußert deutlich Unzufriedenheit. Sie sagt, dass ihr Mann fast nichts übernimmt und sie vieles allein erledigt.

  • Schlüsselstelle: „in Wirklichkeit macht er fast nichts“
  • Warum falsch? Sie ist nicht froh, sondern eher frustriert.
  • Typische Falle: Behauptung des Mannes ≠ Wahrnehmung der Sprecherin.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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