Öffentlicher & privater Verkehr

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

42% (214 von 504 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Das waren die aktuellen Verkehrsmeldungen. Und jetzt folgt unsere Umfrage der Woche. Wir wollten von Menschen in der Innenstadt wissen: Wie bewegen Sie sich im Alltag am liebsten fort — mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem eigenen Auto? Und warum? Wir haben einige Stimmen für Sie gesammelt.

Nummer 1
Also, normalerweise fahre ich jeden Morgen mit dem Bus zur Arbeit, weil ich ja kein eigenes Auto habe. Der Bus kommt werktags ziemlich zuverlässig, außer natürlich, wenn es regnet oder wenn Ferien sind, dann fällt er manchmal aus oder kommt viel zu spät. Am Wochenende fährt er so selten, dass ich meistens entweder zu Fuß gehe oder meine Nachbarin mich mitnimmt, wenn sie sowieso unterwegs ist. Ein Auto wäre praktisch, klar, aber ehrlich gesagt: ich spare gerade für eine größere Reparatur in meiner Wohnung, deshalb kann ich mir das im Moment nicht leisten. Manchmal leihe ich mir das Fahrrad meiner Schwester, aber nur, wenn das Wetter gut ist — bei Regen fahre ich damit auf keinen Fall.“

Nummer 2
Also, ich liebe mein Auto wirklich, das muss ich sagen. Damit komme ich überall hin, und ich muss mich nicht nach Fahrplänen richten. Aber Parkplätze zu finden ist eine Katastrophe, besonders in der Innenstadt. Und Benzinpreise… na ja, darüber will ich gar nicht reden. Meine Frau fährt lieber mit der Straßenbahn, weil sie meint, das sei entspannter und man könne dabei lesen. Ich persönlich benutze die Straßenbahn eigentlich nur dann, wenn mein Auto in der Werkstatt ist oder wenn wir gemeinsam irgendwohin fahren und sie keine Lust hat, selbst zu fahren. Einmal im Monat nehme ich auch den Bus, wenn ich meine Mutter besuche, weil es dort kaum Parkplätze gibt. Aber grundsätzlich bin ich eher der Autofahrer.

Nummer 3
Seit ich eine neue Stelle habe, fahre ich jeden Morgen mit dem Zug ins Büro. Der Zug ist zwar oft voll, aber ich kann dabei lesen, Musik hören oder sogar ein paar E-Mails beantworten. Mein Mann bringt die Kinder mit dem Auto in die Schule, weil das schneller geht, vor allem morgens, wenn der Verkehr schlimm ist. Früher sind wir manchmal gemeinsam gefahren, aber seit er eine neue Arbeitszeit hat, klappt das nicht mehr. Am Nachmittag hole ich die Kinder dann meistens mit dem Bus ab, außer mittwochs, da hat mein Mann früher Feierabend und übernimmt das. Am Wochenende benutzen wir manchmal das Auto, manchmal den Zug — je nachdem, was wir vorhaben.

Nummer 4
Bei uns hängt das total von der Situation ab. Wenn das Wetter gut ist, fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit, das geht schnell und macht Spaß. Wenn es regnet oder wenn ich viel Gepäck habe, nehme ich den Bus. Meine Partnerin fährt meistens mit dem Auto, weil sie weiter weg arbeitet und morgens keine Zeit verlieren will. Manchmal fahren wir zusammen, aber das klappt nur, wenn sie später anfängt. Am Wochenende benutzen wir beide fast nur die Bahn, weil Parken in der Innenstadt unmöglich ist und wir dann auch beide entspannter sind. Früher sind wir öfter mit dem Auto gefahren, aber seit die Parkgebühren gestiegen sind, lohnt sich das kaum noch.

Nummer 5
Mein Mann behauptet ja immer, er würde gern öfter mit dem Fahrrad fahren, aber in Wirklichkeit nimmt er für jeden kleinen Weg das Auto — sogar zum Bäcker, der nur drei Minuten entfernt ist. Ich fahre fast alles mit der U-Bahn, das ist schneller, günstiger und umweltfreundlicher. Einkaufen mache ich meistens zu Fuß, weil die Geschäfte gleich um die Ecke sind. Nur wenn ich schwere Sachen brauche, nehme ich den Bus. Und um ehrlich zu sein: Ich bin ziemlich genervt davon, dass er ständig über den Verkehr schimpft, aber selbst nichts ändert. Früher hat er wenigstens am Wochenende das Fahrrad genommen, aber inzwischen macht er das auch kaum noch.

0 / 5 richtige Optionen

1

Die Sprecherin fährt am Wochenende immer mit dem Bus zur Arbeit.

Aussage 1 – Lösung: falsch

Die Sprecherin sagt ausdrücklich: „Am Wochenende fährt er so selten, dass ich meistens entweder zu Fuß gehe oder meine Nachbarin mich mitnimmt“. Der Bus wird also gerade nicht regelmäßig am Wochenende benutzt.

  • Schlüsselwort der Falle: immer
  • Warum falsch? „meistens zu Fuß oder mitgenommen“ widerspricht „immer mit dem Bus“.
2

Der Sprecher benutzt die Straßenbahn regelmäßig, weil er sie entspannter findet als sein Auto.

Aussage 2 – Lösung: falsch

Der Sprecher sagt zwar, dass seine Frau die Straßenbahn entspannter findet, aber über sich selbst sagt er: „ich persönlich benutze die Straßenbahn eigentlich nur dann, wenn mein Auto in der Werkstatt ist“. Das ist keine regelmäßige Nutzung.

  • Schlüsselwort der Falle: regelmäßig
  • Warum falsch? Die positive Bewertung stammt von der Frau, nicht vom Sprecher.
3

Die Sprecherin und ihr Mann fahren jeden Morgen gemeinsam mit dem Zug zur Arbeit.

Aussage 3 – Lösung: falsch

Die Sprecherin fährt allein mit dem Zug zur Arbeit. Der Mann fährt mit dem Auto und bringt die Kinder zur Schule. Wörtlich: „Mein Mann bringt die Kinder mit dem Auto in die Schule“.

  • Schlüsselwort der Falle: jeden Morgen gemeinsam
  • Warum falsch? Unterschiedliche Verkehrsmittel, kein gemeinsames Fahren.
4

Der Sprecher entscheidet je nach Wetter, ob er mit dem Fahrrad oder mit dem Bus fährt.

Aussage 4 – Lösung: richtig

Der Sprecher sagt sehr klar: „Wenn das Wetter gut ist, fahre ich mit dem Fahrrad“ und „Wenn es regnet oder wenn ich viel Gepäck habe, nehme ich den Bus“. Die Entscheidung hängt also direkt vom Wetter (und der Situation) ab.

  • Warum richtig? Wetter wird ausdrücklich als Entscheidungsfaktor genannt.
  • Typische telc-Logik: klare Wenn-dann-Struktur.
5

Die Sprecherin ist froh, dass ihr Mann so oft mit dem Fahrrad fährt.

Aussage 5 – Lösung: falsch

Die Sprecherin ist im Gegenteil deutlich genervt. Sie sagt: „in Wirklichkeit nimmt er für jeden kleinen Weg das Auto“ und „inzwischen macht er das auch kaum noch“ (bezogen auf Fahrradfahren).

  • Schlüsselwort der Falle: froh
  • Warum falsch? Ihre Haltung ist klar kritisch, nicht positiv.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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