Das schönste Erlebnis in diesem Jahr

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

18% (80 von 446 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Das waren die Nachrichten. Jetzt folgt unsere Umfrage der Woche. Wir wollten von Menschen in der Innenstadt wissen: Was war für Sie persönlich in diesem Jahr ein besonders schönes Erlebnis? Wir haben einige Stimmen für Sie gesammelt.

Nummer 1
Also, wenn ich ehrlich bin, musste ich gar nicht lange überlegen. Für mich war das schönste Erlebnis ganz klar die Geburt unserer zweiten Tochter. Unser Sohn Lukas ist schon acht Jahre alt und hat lange davon gesprochen, dass er gern ein Geschwisterkind hätte. Anfangs hatte ich ein bisschen Sorge, weil viele Familien in unserem Freundeskreis Kinder haben, die fast gleich alt sind. Bei uns ist der Abstand deutlich größer. Aber im Alltag merke ich jetzt, dass das sogar Vorteile hat. Lukas ist viel selbstständiger, fühlt sich nicht übergangen und hilft uns sogar manchmal. Im Grunde ist dadurch vieles entspannter, als ich es mir vorher vorgestellt hatte.

Nummer 2
Ich habe schon seit Jahren den Wunsch gehabt, noch einmal nach Marokko zu reisen. Während meines Studiums war ich dort mehrere Monate unterwegs, und diese Zeit hat mich sehr geprägt. Danach kam aber das normale Leben: Arbeit, Familie, Verpflichtungen. Als meine Kinder klein waren, kam eine längere Reise für mich sowieso nicht infrage. Erst letztes Jahr hat mein Mann vorgeschlagen, dass er sich zwei Wochen freinehmen könnte, um sich um alles zu kümmern. Ich habe dann lange überlegt, aber schließlich bin ich gefahren. Die Reise war intensiv und emotional, gerade weil sie so lange nur ein Wunsch gewesen war.

Nummer 3
Dieses Jahr stand für meine Frau und mich ein besonderes Jubiläum an: Wir sind seit 25 Jahren verheiratet. Natürlich war uns wichtig, diesen Tag nicht einfach vorbeigehen zu lassen. Es kamen viele Verwandte, und wir haben gemeinsam gegessen und gefeiert. Aber das, was mir persönlich am meisten in Erinnerung geblieben ist, war etwas anderes. Unsere Kinder hatten sich gemeinsam mit den Enkeln etwas überlegt. Es war nichts Großes oder Perfektes, aber sehr liebevoll. Genau dieser Moment hat die Feier für uns besonders gemacht.

Nummer 4
Für mich war dieses Jahr vor allem beruflich entscheidend. Ich habe meinen festen Job als Köchin aufgegeben und mich selbstständig gemacht. Am Anfang war ich sehr unsicher, denn die Stelle im Restaurant war lange Zeit in Ordnung und gab mir Sicherheit. Mit der Zeit hat sich dort jedoch vieles verändert, und die Stimmung wurde immer schwieriger. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich so nicht weitermachen möchte. Heute betreibe ich einen kleinen Imbiss. Vor allem mittags kommen viele Leute aus den umliegenden Büros, und einige davon sehe ich fast täglich. Das bestätigt mich in meiner Entscheidung.

Nummer 5
Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, dann war es für mich persönlich ein Glücksjahr. Ich habe jemanden kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Besonders schätze ich, dass wir offen miteinander sprechen können. Nach einigen schwierigen Beziehungen fühlt sich das ganz anders an. Freunde machen natürlich schon Bemerkungen und stellen Fragen zur Zukunft. Aber ehrlich gesagt lasse ich mir damit Zeit. Im Moment genieße ich einfach die Beziehung, ohne konkrete Pläne für die nächsten Schritte zu machen.

0 / 5 richtige Optionen

1

Der Mann empfindet den größeren Altersunterschied zwischen seinen Kindern heute als Vorteil.

Aussage 1 – Lösung: richtig

Der Mann beschreibt, dass er anfangs Sorge wegen des großen Altersabstands hatte. Entscheidend ist aber seine heutige Bewertung: „im Alltag merke ich jetzt, dass das sogar Vorteile hat“. Er nennt konkret: Lukas ist selbstständiger, nicht eifersüchtig und hilft sogar.

  • Warum richtig? Der Altersunterschied wird rückblickend eindeutig als Vorteil gesehen.
  • Typische Falle: Anfangssorgen ≠ heutige Einschätzung.
2

Die Frau konnte früher nicht nach Marokko reisen, weil sie beruflich zu stark eingebunden war.

Aussage 2 – Lösung: falsch

Die Frau erklärt klar, warum sie früher nicht reisen konnte: „Arbeit, Familie, Verpflichtungen“ und „als meine Kinder klein waren, kam eine längere Reise nicht infrage“. Der Grund war also familiär, nicht beruflich.

  • Warum falsch? Es wird kein zu starker beruflicher Druck genannt.
  • Typische Falle: „Arbeit“ wird leicht als Hauptgrund missverstanden, entscheidend sind die Kinder.
3

Für das Ehepaar war bei der Jubiläumsfeier besonders wichtig, was die Kinder und Enkel vorbereitet hatten.

Aussage 3 – Lösung: richtig

Zwar gab es eine große Feier mit Verwandten, aber der Sprecher betont ausdrücklich: „das, was mir persönlich am meisten in Erinnerung geblieben ist“, nämlich das, was Kinder und Enkel vorbereitet hatten.

  • Warum richtig? Genau dieser Beitrag wird als Höhepunkt der Feier genannt.
  • Typische Falle: Große Feier ≠ persönlich wichtigster Moment.
4

Die Köchin war von Anfang an unzufrieden mit ihrer Arbeit im Restaurant.

Aussage 4 – Lösung: falsch

Die Köchin sagt ausdrücklich, dass ihre Arbeit im Restaurant „lange Zeit in Ordnung war und mir Sicherheit gab“. Erst mit der Zeit habe sich dort vieles verändert und die Stimmung sei schwierig geworden.

  • Warum falsch? Unzufriedenheit bestand nicht von Anfang an.
  • Typische Falle: Aktuelle Probleme ≠ frühere Situation.
5

Die Frau hat bereits konkrete Hochzeitspläne mit ihrem neuen Partner.

Aussage 5 – Lösung: falsch

Die Frau betont ausdrücklich, dass sie sich Zeit lässt: „im Moment genieße ich einfach die Beziehung, ohne konkrete Pläne“. Fragen von Freunden zur Zukunft werden bewusst offen gelassen.

  • Warum falsch? Es gibt keine Hochzeitspläne, sondern bewusstes Abwarten.
  • Typische Falle: Neue Beziehung ≠ sofortige Zukunftsplanung.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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