Filmbühne
Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.
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Interview
J (Journalistin):
Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. In unserer heutigen Sendung geht es um ein kleines Kino, das für viele Menschen mehr ist als nur ein Ort zum Filme-Schauen. Die Freie Filmbühne steht seit einiger Zeit im Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen. Bei mir im Studio ist Frau Imbach aus Burgoberdorf. Sie gehört seit mehreren Jahren zum Organisationsteam der Filmbühne und kümmert sich dort vor allem um die Planung der Veranstaltungen. Guten Tag, Frau Imbach.
F (Frau Imbach):
Guten Tag. Danke für die Einladung.
J:
Frau Imbach, viele kennen die Freie Filmbühne vom Namen oder aus den Medien, aber nicht alle wissen genau, wo sie sich befindet. Können Sie das kurz erklären?
F:
Ja, sehr gerne. Ja, sehr gerne. Unser Kino wird oft mit einem anderen Ort in Verbindung gebracht. Viele halten die Freie Filmbühne für ein Kino außerhalb von Burgoberdorf. Tatsächlich gehört sie aber noch zu Burgoberdorf, auch wenn sie ganz am Rand der Stadt liegt. Dieser Teil der Stadt war früher ziemlich ruhig, aber in den letzten Jahren hat sich hier vieles verändert.
In den letzten Jahren hat sich dort jedoch einiges entwickelt.
J:
Das Gebäude selbst hat ja auch eine besondere Geschichte, oder?
F:
Das stimmt. Bevor wir eingezogen sind, hatte das Haus ganz andere Aufgaben. Über viele Jahre hinweg wurde es für Bildungszwecke genutzt, zum Beispiel für Kurse und Schulungen. Erst deutlich später, nach einem Umbau, konnte man dort kulturelle Veranstaltungen wie Filmabende organisieren.
J:
Im Moment hört man oft, dass die Freie Filmbühne keine Zukunft mehr hat. Was ist der aktuelle Stand?
F:
Natürlich möchte man das Kino nicht schließen, aber es scheint kaum zu vermeiden zu sein. Eines steht jedoch fest: Die Filmbühne wird so nicht weitergeführt. Die Stadt hat andere Pläne für dieses Gelände. Eine Fortsetzung an einem anderen Ort ist derzeit nicht vorgesehen. Ob das bald oder erst später geschieht, ist im Moment noch offen.
J:
Was soll denn stattdessen entstehen?
F:
Nach den bisherigen Informationen sollen dort neue Wohnungen gebaut werden. Zusätzlich ist ein Bereich für Freizeitangebote geplant. Man muss aber sagen, dass solche Bauprojekte oft länger dauern als gedacht. Im Moment rechnet man mit ungefähr zwei Jahren, aber das ist eher eine Schätzung als ein fester Termin.
J:
Trotz dieser unsicheren Lage gab es in letzter Zeit auch positive Nachrichten, oder?
F:
Ja, absolut. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal eine offizielle Auszeichnung erhalten. Das war für uns etwas Besonderes, denn zwar hatten wir schon früher viel positives Feedback, aber einen richtigen Preis hatten wir bis dahin noch nie bekommen.
J:
Viele Besucher verbinden einen Kinobesuch ja gern mit etwas Essen oder Trinken. Wie ist das bei Ihnen?
F:
Direkt im Gebäude gibt es kein Café, dafür ist das Haus zu klein. In der näheren Umgebung findet man zunächst keine Möglichkeit, etwas zu trinken. Viele Besucher gehen deshalb nach dem Film gemeinsam weiter, über eine Kreuzung hinweg und noch ein Stück zu Fuß. Erst dort, bei einem Einkaufszentrum hinter der Ampel, gibt es Cafés und Lokale, wo man noch länger zusammenbleibt.
J:
Hat sich das Interesse der Menschen an der Filmbühne im Laufe der Zeit verändert?
F:
Ja, das kann man schon sagen. Am Anfang, als alles neu war, waren die Vorstellungen fast immer ausverkauft. Heute ist es etwas ruhiger, wobei das nicht heißt, dass niemand mehr kommt. Es sind nur nicht mehr ganz so viele wie früher.
J:
Wie stehen Sie persönlich zu den Veränderungen? Wäre ein neuer Ort für die Freie Filmbühne eine Lösung?
F:
Ich persönlich sehe das eher pragmatisch. Ein Umzug wäre sicher schwierig, aber vielleicht notwendig. Wichtig ist mir nicht der Ort selbst, sondern dass die Idee der Filmbühne weiterbesteht. Ob das am gleichen Platz oder an einem anderen Ort ist, ist für mich zweitrangig.
J:
Was passiert denn bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Filmbühne den aktuellen Standort verlässt?
F:
Wir machen ganz normal weiter. Solange wir dort sind, zeigen wir auch weiterhin Filme. Es wäre schade, diese Zeit nicht zu nutzen.
J:
Zum Schluss noch eine Frage: Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Freien Filmbühne?
F:
Ich hoffe, dass wir auch in einigen Jahren noch ein Ort für besondere Filme und Begegnungen sein können. Auch wenn sich vieles ändert, muss das nicht unbedingt das Ende bedeuten.
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