Schulausflüge (an die Nordsee)

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Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

5% (15 von 276 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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J:
Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Heute sprechen wir über Schulausflüge und ihre Bedeutung für Kinder und Jugendliche. Bei mir im Studio ist eine erfahrene Lehrerin, Frau Berger. Sie organisiert seit vielen Jahren Klassenfahrten. Guten Tag, Frau Berger.

L:
Guten Tag, ich freue mich, hier zu sein.

J:
Frau Berger, warum sind Schulausflüge aus Ihrer Sicht so wichtig?

L:
Solche Fahrten sind sehr wertvoll. Studien zeigen, dass gemeinsame Reisen den Zusammenhalt in der Klasse stärken. Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, Rücksicht zu nehmen und Konflikte gemeinsam zu lösen. Gerade außerhalb des Klassenzimmers entwickeln sich viele soziale Fähigkeiten besser.

J:
Können Sie ein konkretes Beispiel nennen?

L:
Ja, sehr gerne. Vor einiger Zeit plante ich mit meiner Klasse eine Reise an die Nordsee. Unsere Pläne änderten sich dann aber etwas, und wir fuhren woanders hin, was den Kindern aber nichts ausmachte. Es war eine typische Klassenfahrt, bei der Lernen und gemeinsame Erlebnisse kombiniert wurden, zum Beispiel Ausflüge, Spiele und Projekte auf See.

J:
Wie informieren Sie die Eltern vor solchen Fahrten?

L:
Normalerweise schreibe ich einen ausführlichen Brief. Darin stehen alle wichtigen Informationen. Trotzdem kommt es vor, dass einzelne Eltern sagen, sie hätten diesen Brief nicht bekommen oder erst sehr spät gelesen. Ein Vater, Herr Kühne, war zum Beispiel überrascht, weil er die Informationen zunächst nicht erhalten hatte.

J:
Wann beginnen solche Fahrten meistens?

L:
In der Regel starten wir unter der Woche. Die Abfahrt ist oft am Freitagmorgen, damit wir das Wochenende sinnvoll nutzen können. Ein Beginn am Wochenende selbst ist eher unüblich.

J:
Gab es auf dieser Fahrt besondere Situationen?

L:
Ja, absolut. Einer unserer Schüler, Martin Kühne, leidet unter Reiseübelkeit. Viele Kinder haben damit zu kämpfen, deshalb machen wir regelmäßig Pausen.

J:
Bieten Sie Bootsausflüge entlang der Küste an?

L:
Ja, meistens schon. Allerdings sind diese Fahrten eher kurz. Es handelt sich um eine Überfahrt zu einer Insel, die nicht mehrere Stunden dauert, sondern deutlich kürzer ist.

J:
Wo sind die Klassen normalerweise untergebracht?

L:
Oft wohnen die Kinder in Jugend- oder Gästehäusern. Diese gehören nicht zu Hotels, sondern sind speziell für Schulklassen eingerichtet. Der Fokus liegt auf Funktionalität, nicht auf Komfort.

J:
Wie viele Lehrkräfte begleiten eine Klasse?

L:
Mindestens zwei. In dem genannten Fall waren es eine Lehrerin und ein Lehrer. Das ist wichtig für die Aufsicht und auch für Notfälle.

J:
Was sagen Sie den Eltern zum Thema Taschengeld?

L:
Ich empfehle immer, nicht zu viel Geld mitzugeben. Etwa fünfzig Euro reichen vollkommen aus. Mehr Geld führt oft nur zu unnötigen Problemen.

J:
Sie haben vorhin erwähnt, dass nicht jedes Kind automatisch mitfährt.

L:
Das stimmt. Es gab zum Beispiel den Fall Katerina. Für sie wurden zwei Möglichkeiten besprochen: Entweder sie nimmt an der Fahrt teil oder sie geht für diese Zeit in eine andere Klasse. Solche Lösungen sind nicht ideal, aber manchmal notwendig.

J:
Zum Schluss: Welche Regeln gelten während einer Klassenfahrt?

L:
Es gibt klare Regeln. Rauchen ist grundsätzlich verboten. Dabei spielt es keine Rolle, ob Eltern zustimmen würden oder nicht. Die Verantwortung liegt bei der Schule.

J:
Frau Berger, vielen Dank für das Gespräch.

L:
Sehr gern.

0 / 10 richtige Optionen

1

Die Lehrerin fährt mit ihrer Klasse an die Nordsee.

Nr. 1 – FALSCH (–)

Aussage: „Die Lehrerin fährt mit ihrer Klasse an die Nordsee.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Berger sagt, sie habe eine Reise an die Nordsee geplant, aber dann hätten sich die Pläne geändert und sie seien woanders hingefahren.

Warum ist das falsch?
Die Nordsee war nur der ursprüngliche Plan. Der Hörtext sagt ausdrücklich, dass die Klasse am Ende nicht dorthin gefahren ist.

Typischer Stolperpunkt:
„geplant“ ist nicht „gemacht“. Eine geplante Reise kann später geändert werden.

2

Herr Kune hat den Brief der Lehrerin nicht erhalten.

Nr. 2 – RICHTIG (+)

Aussage: „Herr Kühne hat den Brief der Lehrerin nicht erhalten.“

Information aus dem Hörtext:
Es wird gesagt, dass einzelne Eltern manchmal meinen, den Brief nicht bekommen zu haben. Als Beispiel: Herr Kühne war überrascht, weil er die Informationen zunächst nicht erhalten hatte.

Warum ist das richtig?
Der Hörtext nennt eindeutig, dass Herr Kühne die Informationen am Anfang nicht hatte.

Typischer Stolperpunkt:
„zunächst nicht erhalten“ heißt: am Anfang fehlten die Infos. Es wird nicht gesagt, ob er sie später doch noch bekommen hat.

3

Die Klassenfahrt beginnt an einem Samstag.

Nr. 3 – FALSCH (–)

Aussage: „Die Klassenfahrt beginnt an einem Samstag.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Berger sagt: In der Regel starten sie unter der Woche, oft am Freitagmorgen. Ein Beginn am Wochenende sei eher unüblich.

Warum ist das falsch?
Samstag ist Wochenende. Der Hörtext nennt Freitagmorgen als typischen Start und sagt, Wochenende sei unüblich.

Typischer Stolperpunkt:
„Wochenende nutzen“ bedeutet nicht „am Wochenende starten“.

4

Herrn Kunes Sohn Martin wird bei Busfahrten oft schlecht.

Nr. 4 – FALSCH (–)

Aussage: „Herrn Kühnes Sohn Martin wird bei Busfahrten oft schlecht.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Berger sagt: „Martin Kühne leidet unter Reiseübelkeit.“ Außerdem: „Viele Kinder haben damit zu kämpfen, deshalb machen wir regelmäßig Pausen.“

Warum ist das falsch?
Der Hörtext bestätigt Reiseübelkeit, aber nicht die Häufigkeit „oft“ bei Busfahrten. Das Wort „oft“ wird nicht genannt.

Typischer Stolperpunkt:
Ein zusätzlicher Häufigkeitsausdruck („oft“) macht eine Aussage strenger. Wenn der Hörtext die Häufigkeit nicht nennt, ist die Aussage nicht sicher belegt.

5

Die Fahrt mit dem Schiff dauert fünf bis sechs Stunden.

Nr. 5 – FALSCH (–)

Aussage: „Die Fahrt mit dem Schiff dauert fünf bis sechs Stunden.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Berger sagt, die Überfahrt dauere nicht mehrere Stunden, sondern sei deutlich kürzer.

Warum ist das falsch?
Fünf bis sechs Stunden sind mehrere Stunden. Der Hörtext widerspricht dieser Dauer ausdrücklich.

Typischer Stolperpunkt:
Zahlenangaben sind sehr genau und müssen im Hörtext eindeutig vorkommen.

6

Das Haus, in dem die Schülerinnen und Schüler wohnen, gehört zu einem Hotel.

Nr. 6 – FALSCH (–)

Aussage: „Das Haus, in dem die Schülerinnen und Schüler wohnen, gehört zu einem Hotel.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Berger sagt, die Kinder wohnen oft in Jugend- oder Gästehäusern, die nicht zu Hotels gehören, sondern speziell für Schulklassen eingerichtet sind.

Warum ist das falsch?
Der Hörtext schließt ausdrücklich aus, dass es ein Hotel ist.

Typischer Stolperpunkt:
Unterkunft klingt schnell nach „Hotel“, aber der Hörtext nennt extra einen anderen Typ.

7

Die Klassenfahrt wird von einer Lehrerin und einem Lehrer geleitet.

Nr. 7 – RICHTIG (+)

Aussage: „Die Klassenfahrt wird von einer Lehrerin und einem Lehrer geleitet.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Berger sagt: „In dem genannten Fall waren es eine Lehrerin und ein Lehrer.“

Warum ist das richtig?
Die Zusammensetzung der Begleitpersonen wird genau so genannt.

Typischer Stolperpunkt:
„Mindestens zwei“ ist allgemein, aber der Hörtext nennt im Beispiel die konkrete Kombination.

8

Die Lehrerin rät dazu, höchstens etwa 50 Euro Taschengeld mitzunehmen.

Nr. 8 – RICHTIG (+)

Aussage: „Die Lehrerin rät dazu, höchstens etwa 50 Euro Taschengeld mitzunehmen.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Berger sagt: „Ich empfehle immer, nicht zu viel Geld mitzugeben. Etwa fünfzig Euro reichen vollkommen aus.“

Warum ist das richtig?
Die Empfehlung „nicht zu viel“ und der Richtwert „etwa 50 Euro“ werden klar genannt.

Typischer Stolperpunkt:
„Etwa“ ist eine ungefähre Angabe. Die Aussage nutzt deshalb „etwa“ und bleibt passend.

9

Katerina hat die Wahl, entweder mitzufahren oder vorübergehend in eine andere Klasse zu gehen.

Nr. 9 – RICHTIG (+)

Aussage: „Katerina hat die Wahl, entweder mitzufahren oder vorübergehend in eine andere Klasse zu gehen.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Berger sagt, für Katerina seien zwei Möglichkeiten besprochen worden: Entweder nimmt sie an der Fahrt teil oder sie geht für diese Zeit in eine andere Klasse.

Warum ist das richtig?
Die beiden Optionen werden im Hörtext genau so genannt.

Typischer Stolperpunkt:
„zwei Möglichkeiten“ ist eindeutig. Es geht nicht um eine Empfehlung, sondern um Alternativen.

10

Während der Klassenfahrt ist Rauchen nur mit Erlaubnis der Eltern erlaubt.

Nr. 10 – FALSCH (–)

Aussage: „Während der Klassenfahrt ist Rauchen nur mit Erlaubnis der Eltern erlaubt.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Berger sagt: „Rauchen ist grundsätzlich verboten.“ Außerdem: Es spiele keine Rolle, ob Eltern zustimmen würden oder nicht.

Warum ist das falsch?
Die Aussage erlaubt Rauchen unter einer Bedingung. Der Hörtext verbietet Rauchen ohne Ausnahme.

Typischer Stolperpunkt:
„Mit Erlaubnis“ wirkt wie eine mögliche Ausnahme, aber der Hörtext schließt Ausnahmen ausdrücklich aus.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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