Frau Schäffer und ein Verein

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Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

9% (25 von 264 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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J: Guten Tag, liebe Hörerinnen und Hörer. Heute sprechen wir über Vereine, die Familien im Alltag unterstützen. Frau Schäffer ist bei mir im Studio. Sie arbeitet im kommunalen Bereich und engagiert sich beruflich in sozialen Projekten und ehrenamtlichen Initiativen. Schön, dass Sie Zeit für uns haben. 

F: Guten Tag, vielen Dank für die Einladung. 

J: Frau Schäffer, heute sprechen wir über eine Organisation, die Haushaltshilfe und Pflege anbietet. Erinnern Sie sich, als Sie kurz nach der Gründung zum ersten Mal von dieser Initiative gehört haben? 

F: Ja, aufgrund meiner Arbeit hätte ich eigentlich sofort von ähnlichen Organisationen erfahren müssen, aber in diesem Fall war es anders. Die Organisation existierte bereits seit einiger Zeit. Ich erfuhr erst später im Rahmen meiner Arbeit davon, als sie schon aktiv war. 

J: Wie ist diese Organisation strukturiert? Kommen die Teilnehmenden aus ganz Deutschland? 

F: Soweit ich weiß, kommen die meisten Freiwilligen aus der näheren Umgebung. Das ist typisch für solche Projekte, da die Nähe zum Wohnort eine wichtige Rolle spielt. 

J: Was können Sie zu den professionellen Aspekten sagen? Sind die Teilnehmenden gut vorbereitet? 

F: Ja, absolut. Die Mitarbeitenden dort haben viel Erfahrung in Haushaltsführung und im Familienalltag. Sie wissen, worauf es ankommt, und verfügen über das praktische Wissen, das für diese Art von Unterstützung unerlässlich ist. Sie haben spezielle Kurse, wie z. B. Erste Hilfe, absolviert und tragen dazu bei, eine positive Atmosphäre innerhalb und außerhalb der Organisation zu schaffen. 

J: Man sagt oft, dass Vereine auch Orte für gemeinsame Feiern sind. Trifft das auch hier zu? 

F: Ich hatte eher den gegenteiligen Eindruck. Die Unterstützung von Senioren im Alltag steht eindeutig im Vordergrund. Der Verein bietet aber auch Familien Unterstützung bei der Vorbereitung und Planung von Feierlichkeiten. Es geht also mehr um Organisation als um die Durchführung von Veranstaltungen selbst. 

J: Noch eine Frage: Kinderbetreuung. Können Sie uns mehr darüber erzählen? 

F: Vielen Dank für diese Frage; es ist ein sehr interessanter Aspekt unserer Arbeit. Wie Sie wissen, ist Kinderbetreuung heutzutage ein wichtiges Thema. Es gibt zu wenige Kindergartenplätze und zu wenig Personal an Schulen. Der Verein bringt Familien mit Senioren zusammen, die Zeit, körperliche Fähigkeiten und den Wunsch haben, tagsüber bei der Kinderbetreuung zu helfen. Dies ist eine sinnvolle Tätigkeit, insbesondere für ältere Menschen, und eine große Entlastung für Familien. 

J: Wie nehmen Familien diesen Service wahr? 

F: Dem Feedback nach zu urteilen, ist das Vertrauen sehr hoch. Viele Familien berichten, dass sie sich von den von uns vermittelten Personen besonders gut betreut fühlen, manchmal sogar besser als von anderen Dienstleistern. 

J: Gibt es besondere Voraussetzungen für die Teilnahme? 

F: Soweit ich weiß, ist eine abgeschlossene Berufsausbildung keine Voraussetzung. Zuverlässigkeit, Erfahrung und soziale Kompetenz sind entscheidend. Dies entspricht auch einem allgemeinen Trend im Sozialwesen. 

J: Wie sieht es mit der Bezahlung aus? Gibt es feste Stundensätze? 

F: Nein, feste Stundensätze gibt es in solchen Organisationen in der Regel nicht. Die Vergütung variiert je nach Aufgabe und Situation. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der durchschnittliche Stundenlohn für Haushaltshilfen oft zwischen 13,50 € und 15,50 €, aber die Organisationen arbeiten deutlich flexibler. 

J: Was ist mit Familien mit geringen finanziellen Mitteln? 

F: Für solche Familien sind die Kosten in der Regel reduziert. Der Service ist jedoch meist nicht völlig kostenlos. Schon ein kleiner Beitrag hilft, das Angebot langfristig zu sichern. 

J: Abschließend: Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach solche Organisationen? 

F: Sehr wichtig. In Deutschland gibt es derzeit mehrere tausend solcher Initiativen. Laut aktuellen Umfragen nutzen mehr als 20 % der Familien mit Kindern gelegentlich Haushaltshilfe oder Kinderbetreuung. Der Bedarf wächst, insbesondere in Städten und bei berufstätigen Eltern. 

J: Frau Schäffer, vielen Dank für Ihre Ausführungen. 

F: Gern geschehen.

0 / 10 richtige Optionen

1

Frau Schäffer hat von dem Verein kurz nach der Gründung zum ersten Mal gehört.

Nr. 1 – FALSCH (–)

Aussage: „Frau Schäffer hat von dem Verein kurz nach der Gründung zum ersten Mal gehört.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Schäffer sagt, die Organisation habe „bereits seit einiger Zeit“ existiert. Sie habe „erst später“ im Rahmen ihrer Arbeit davon erfahren, „als sie schon aktiv war“.

Warum ist das falsch?
„Kurz nach der Gründung“ wird im Hörtext gerade ausgeschlossen. Sie hat nicht früh, sondern erst später davon erfahren.

Typischer Stolperpunkt:
„Kurz nach der Gründung“ klingt plausibel, passt aber nicht zu „erst später“ und „seit einiger Zeit“.

2

Die Mitglieder des Vereins kommen aus ganz Deutschland.

Nr. 2 – FALSCH (–)

Aussage: „Die Mitglieder des Vereins kommen aus ganz Deutschland.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Schäffer sagt: „Die meisten Freiwilligen kommen aus der näheren Umgebung.“

Warum ist das falsch?
„Aus ganz Deutschland“ wird nicht bestätigt. Im Hörtext steht das Gegenteil: überwiegend aus der Region.

Typischer Stolperpunkt:
„Die meisten“ ist eine Einschränkung und widerspricht einer bundesweiten Aussage.

3

Die Mitglieder des Vereins wissen über Hausarbeit gut Bescheid.

Nr. 3 – RICHTIG (+)

Aussage: „Die Mitglieder des Vereins wissen über Hausarbeit gut Bescheid.“

Information aus dem Hörtext:
Es wird gesagt, die Mitarbeitenden hätten „viel Erfahrung in Haushaltsführung“ und verfügten über „praktisches Wissen“, das für die Unterstützung „unerlässlich“ sei.

Warum ist das richtig?
Erfahrung in Haushaltsführung und praktisches Wissen bestätigen, dass sie sich mit Hausarbeit gut auskennen.

Typischer Stolperpunkt:
„Hausarbeit“ wird im Hörtext als „Haushaltsführung“ beschrieben. Das ist inhaltlich dasselbe, aber anders formuliert.

4

Im Verein werden oft Feste gefeiert.

Nr. 4 – FALSCH (–)

Aussage: „Im Verein werden oft Feste gefeiert.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Schäffer sagt, sie hatte „eher den gegenteiligen Eindruck“. Im Vordergrund stehe die Unterstützung von Senioren im Alltag. Bei Feiern geht es eher um Vorbereitung und Planung, nicht um Durchführung.

Warum ist das falsch?
Der Hörtext bestätigt keine häufigen Feiern. Stattdessen wird betont, dass der Schwerpunkt woanders liegt.

Typischer Stolperpunkt:
„Planung von Feierlichkeiten“ klingt nach Feiern, ist aber nicht gleich „oft Feste feiern“.

5

Der Verein bietet auch die Organisation von Festen an.

Nr. 5 – RICHTIG (+)

Aussage: „Der Verein bietet auch die Organisation von Festen an.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Schäffer sagt, der Verein unterstütze Familien bei der „Vorbereitung und Planung von Feierlichkeiten“. Es gehe „mehr um Organisation als um die Durchführung“.

Warum ist das richtig?
Vorbereitung und Planung entsprechen der Organisation von Feiern.

Typischer Stolperpunkt:
Der Verein organisiert, aber führt nicht unbedingt selbst Veranstaltungen durch.

6

Der Verein vermittelt Senioren, die tagsüber Kinder betreuen.

Nr. 6 – RICHTIG (+)

Aussage: „Der Verein vermittelt Senioren, die tagsüber Kinder betreuen.“

Information aus dem Hörtext:
Es wird gesagt, der Verein bringe Familien mit Senioren zusammen, die „tagsüber bei der Kinderbetreuung helfen“ wollen.

Warum ist das richtig?
Senioren werden als Personen beschrieben, die tagsüber bei der Kinderbetreuung unterstützen.

Typischer Stolperpunkt:
Der Verein vermittelt nicht „Kinderbetreuung für Senioren“, sondern Senioren als Helfer für Familien.

7

Laut Frau Schäffer vertrauen viele Familien den Mitarbeiterinnen des Vereins mehr als anderen.

Nr. 7 – RICHTIG (+)

Aussage: „Laut Frau Schäffer vertrauen viele Familien den Mitarbeiterinnen des Vereins mehr als anderen.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Schäffer sagt, das Vertrauen sei sehr hoch. Viele Familien fühlten sich „manchmal sogar besser als von anderen Dienstleistern“ betreut.

Warum ist das richtig?
„Besser als von anderen Dienstleistern“ bestätigt, dass das Vertrauen teils höher ist als bei anderen Anbietern.

Typischer Stolperpunkt:
Das Wort „manchmal“ ist wichtig: Es ist keine Aussage über alle Familien, aber über viele Rückmeldungen.

8

Vereinsmitglied kann nur werden, wer einen Beruf gelernt hat.

Nr. 8 – FALSCH (–)

Aussage: „Vereinsmitglied kann nur werden, wer einen Beruf gelernt hat.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Schäffer sagt ausdrücklich: „Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist keine Voraussetzung.“ Wichtig seien Zuverlässigkeit, Erfahrung und soziale Kompetenz.

Warum ist das falsch?
Die Aussage verlangt eine Berufsausbildung als Pflicht. Der Hörtext schließt diese Pflicht ausdrücklich aus.

Typischer Stolperpunkt:
Kurse (z. B. Erste Hilfe) und praktisches Wissen sind nicht dasselbe wie eine Berufsausbildung.

9

Die Mitarbeiterinnen bekommen für ihre Arbeiten 13 Euro pro Stunde.

Nr. 9 – FALSCH (–)

Aussage: „Die Mitarbeiterinnen bekommen für ihre Arbeiten 13 Euro pro Stunde.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Schäffer sagt, feste Stundensätze gebe es in der Regel nicht, die Vergütung variiere je nach Aufgabe und Situation. Die 13,50–15,50 Euro werden nur als Vergleich für Haushaltshilfen in Deutschland genannt.

Warum ist das falsch?
Ein fester Stundenlohn von 13 Euro wird nicht genannt und widerspricht der Aussage „keine festen Stundensätze“.

Typischer Stolperpunkt:
Vergleichszahlen dürfen nicht als konkrete Bezahlung der Organisation übernommen werden.

10

Kunden mit wenig Geld zahlen für den Service nichts.

Nr. 10 – FALSCH (–)

Aussage: „Kunden mit wenig Geld zahlen für den Service nichts.“

Information aus dem Hörtext:
Frau Schäffer sagt, die Kosten seien für solche Familien „in der Regel reduziert“, der Service sei jedoch „meist nicht völlig kostenlos“.

Warum ist das falsch?
„Nichts zahlen“ bedeutet kostenlos. Der Hörtext sagt ausdrücklich, dass es meist nicht völlig kostenlos ist.

Typischer Stolperpunkt:
„Reduziert“ ist nicht „gratis“. Ein kleiner Beitrag wird im Hörtext sogar als wichtig genannt.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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