Im Studio einen Künstler
Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.
R:
Heute begrüßen wir im Studio einen Künstler, der gerade viel unterwegs ist: Marco Vidal. Seine Songs werden in vielen europäischen Ländern gespielt, und aktuell ist er auf Tournee durch Deutschland. Marco, schön, dass du Zeit für uns hast.
M:
Danke, ich freue mich sehr, hier zu sein.
R:
Du bist im Moment in Deutschland unterwegs. Wo können dich die Fans live erleben?
M:
Ich spiele Konzerte in Stuttgart, Dresden und Hannover. Danach geht es weiter nach Belgien und in die Niederlande. Im Sommer plane ich dann wieder Auftritte in meiner Heimat.
R:
Viele wissen, dass dein Vater ebenfalls künstlerisch tätig war. Erinnerst du dich gut an ihn?
M:
Nicht wirklich. Ich war erst fünf Jahre alt, als er starb. Eigene Erinnerungen habe ich nur wenige. Vieles, was ich über ihn weiß, kenne ich aus Erzählungen meiner Mutter oder aus alten Fotos und Videos. Manchmal vermischen sich diese Bilder mit meinen eigenen Gedanken, und ich kann nicht mehr genau sagen, was ich selbst erlebt habe.
R:
Was hat deine Mutter dir über ihn erzählt?
M:
Sie sagte, dass er oft sehr streng war und hohe Erwartungen hatte. Manchmal konnte er auch ungerecht sein. Aber sie hat mir ebenso erzählt, dass er immer versucht hat, sich zu verändern und mir ein gutes Beispiel zu sein. Ob ihm das gelungen ist, kann ich heute nicht wirklich beurteilen.
R:
Wo bist du aufgewachsen?
M:
Zuerst habe ich einige Jahre in Portugal gelebt. Später zog meine Mutter mit mir nach Italien. Dort bin ich zur Schule gegangen. Schon damals spielte Musik eine große Rolle in meinem Leben. Ich habe gesungen und mit zwölf Jahren bereits recht sicher Klavier und Gitarre gespielt.
R:
Hast du dich danach sofort ganz auf Musik konzentriert?
M:
Nein, überhaupt nicht. Nach der Schule habe ich zunächst eine Ausbildung im Bereich Veranstaltungstechnik gemacht. Ich wollte verstehen, wie Konzerte technisch funktionieren. Erst einige Zeit später habe ich entschieden, meine eigene Musik ernsthaft zu verfolgen.
R:
Du hast auch einen Bruder. Wie ist euer Verhältnis?
M:
Sehr gut. Im Moment sehen wir uns allerdings kaum, weil ich ständig auf Tournee bin. Aber grundsätzlich verstehen wir uns ausgezeichnet. Wir haben schon ein paar Mal zusammen Musik gemacht, meistens bei Familienfeiern oder einfach zu Hause.
R:
Gibt es Pläne für ein gemeinsames Projekt?
M:
Nein, im Moment nicht. Wenn wir zusammen spielen, dann eher privat, nur für uns. Öffentlich etwas zu veröffentlichen, steht derzeit nicht auf dem Plan.
R:
Deine Fans bringen oft Dinge aus deiner Familiengeschichte mit zu den Konzerten, zum Beispiel alte Fotos oder T-Shirts. Wie gehst du damit um?
M:
Das ist in Ordnung. Viele Menschen verbinden meine Musik mit meiner Familie. Vielleicht interessieren sie sich irgendwann mehr für meine eigenen Texte und Ideen.
R:
Was möchtest du mit deiner Musik ausdrücken?
M:
Ich singe viel über Hoffnung, Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis. Diese Themen begleiten mich schon lange und sind mir heute wichtiger denn je.
R:
Marco, vielen Dank für das Gespräch.
M:
Sehr gern.
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