Motorsport‑Events

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Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

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— Wussten Sie, dass laut einer internationalen Sportstudie von 2024 weltweit über 55 Milliarden Zuschauer jedes Jahr die großen Motorsport‑Events verfolgen? In mehr als 190 Ländern gehört Autorennen zu den beliebtesten Sportarten überhaupt. Kein anderer Sport erreicht ein so riesiges Publikum. Deshalb freuen wir uns heute, den Rennfahrer Leon Marklund im Studio begrüßen zu dürfen. Er dreht gerade hier in München einen Werbespot für einen bekannten Automobilhersteller. Guten Tag, Leon.

— Guten Tag.

—  Leon, im Jahr 2012 hattest du einen schweren Unfall, als bei einer Geschwindigkeit von über 240 km/h plötzlich ein Reifen platzte. Die Ärzte konnten dich trotz deiner schweren Verletzungen retten. Und nur drei Monate später bist du schon wieder Rennen gefahren. Liebst du das Risiko so sehr?

— Ich kann gar nicht anders. Dieses Gefühl, beim nächsten Mal noch schneller zu sein, gehört einfach zu mir. Ich weiß, dass mein Leben damals in großer Gefahr war, aber deshalb fahre ich heute nicht langsamer.

—  Hat sich seit dem Unfall etwas in deinem Leben verändert?

— Nicht wirklich. Ich sehe die Welt nicht anders als vorher. Viele Menschen sagen ja, dass man nach einer Krankheit oder einem Unfall plötzlich jeden Sonnenstrahl genießt. Bei mir ist das nicht so.

—  Hast du überhaupt keine Angst, wenn du ins Auto steigst?

— Ganz ohne Angst wäre man naiv, und das bin ich nicht. Ich habe Angst vor Dingen, die ich nicht kontrollieren kann. Im Straßenverkehr zum Beispiel, wo jederzeit jemand über die Straße laufen kann, habe ich viel mehr Angst als auf der Rennstrecke.

—  Du musst als Rennfahrer viel trainieren. Bleibt dir da Zeit fürs Privatleben?

— Ich bin verheiratet. Natürlich sehe ich meine Frau nicht so oft, aber sie hat Verständnis für meinen Beruf. Ich kann mit ihr über alles reden. Das heißt aber nicht, dass wir ständig über meine Arbeit sprechen. Jeder erzählt einfach, was ihn beschäftigt.

—  Eine Frage, die viele interessiert: Magst du eigentlich deinen Kollegen Rafael Schuster?

— Warum nicht? Manche Journalisten behaupten, ich würde ihn nicht mögen, aber das stimmt nicht. Was mir nicht gefällt, ist seine Schwäche für teure Autos. So viel Geld dafür auszugeben, macht mir keinen Spaß. Ich verbringe meine Freizeit lieber mit meinem Hund.

— Du bist in Schweden geboren, lebst aber in Port Azure an der Mittelmeerküste. Warum?

— Das Klima gefällt mir. Später, nach meiner Rennkarriere, möchte ich vielleicht wieder nach Schweden zurückkehren. Dann will ich nämlich Schauspieler werden und in einem Film mit einem bekannten Regisseur aus meinem Heimatland spielen.

—  Bei Rennen geht es um viel Geld. Ist dir Geld wichtig?

— Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die wenig Geld hatte, aber wir waren glücklich. Ich brauche kein eigenes Flugzeug oder eine Yacht, um zufrieden zu sein. Geld ist nicht alles.

— Hast du schon als Kind davon geträumt, Rennfahrer zu werden?

— Mit 13 bekam ich mein erstes Fahrrad — ohne Bremsen. Damit bin ich jeden Tag zur Schule gefahren. Das war ein echtes Abenteuer. Motorsport hat mich schon damals begeistert. Trotzdem habe ich später noch eine Ausbildung zum Trickakrobaten gemacht.

— Hat dir das geholfen?

— Vielleicht. Ich habe gelernt, konzentriert zu arbeiten und keine Fehler zu machen.

— Vielen Dank, Leon. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg.

— Danke, tschüss.

0 / 10 richtige Optionen

1

Motorsport gehört weltweit nicht zu den beliebtesten Sportarten.

Nr. 1 – FALSCH (–)

Aussage: „Motorsport gehört weltweit nicht zu den beliebtesten Sportarten.“

Information aus dem Hörtext:
Es wird gesagt, dass Autorennen in mehr als 190 Ländern zu den beliebtesten Sportarten gehören und kein anderer Sport ein so großes Publikum erreicht.

Warum ist das falsch?
Der Hörtext sagt ausdrücklich das Gegenteil: Motorsport gehört weltweit zu den beliebtesten Sportarten.

Typischer Stolperpunkt:
Verneinungen („nicht“) müssen besonders genau geprüft werden.

2

Leon wurde bei seinem Unfall nur leicht verletzt.

Nr. 2 – FALSCH (–)

Aussage: „Leon wurde bei seinem Unfall nur leicht verletzt.“

Information aus dem Hörtext:
Es wird von schweren Verletzungen gesprochen, und davon, dass sein Leben in großer Gefahr war.

Warum ist das falsch?
„Nur leicht verletzt“ widerspricht der Beschreibung im Hörtext.

Typischer Stolperpunkt:
Abschwächungen wie „nur leicht“ verändern die Aussage stark.

3

Heute fährt Leon genauso schnell wie vor dem Unfall.

Nr. 3 – RICHTIG (+)

Aussage: „Heute fährt Leon genauso schnell wie vor dem Unfall.“

Information aus dem Hörtext:
Leon sagt ausdrücklich, dass er heute nicht langsamer fährt und dass er das Risiko weiterhin eingeht.

Warum ist das richtig?
Der Hörtext macht klar, dass sich sein Fahrstil nach dem Unfall nicht geändert hat.

Typischer Stolperpunkt:
Viele erwarten nach einem Unfall automatisch Vorsicht, der Hörtext sagt hier aber ausdrücklich etwas anderes.

4

Auf der Straße hat Leon mehr Angst als auf der Rennstrecke.

Nr. 4 – RICHTIG (+)

Aussage: „Auf der Straße hat Leon mehr Angst als auf der Rennstrecke.“

Information aus dem Hörtext:
Leon erklärt, dass er im normalen Straßenverkehr mehr Angst hat, weil dort unvorhersehbare Situationen entstehen können.

Warum ist das richtig?
Der Hörtext stellt einen klaren Vergleich zwischen Straße und Rennstrecke her.

Typischer Stolperpunkt:
Gefahr wird oft automatisch mit Rennstrecke verbunden, hier wird aber bewusst unterschieden.

5

Leon kann mit seiner Frau über alles reden, außer über seine Arbeit.

Nr. 5 – FALSCH (–)

Aussage: „Leon kann mit seiner Frau über alles reden, außer über seine Arbeit.“

Information aus dem Hörtext:
Leon sagt, dass er mit seiner Frau über alles reden kann, aber dass sie nicht ständig über seine Arbeit sprechen.

Warum ist das falsch?
„Nicht ständig“ bedeutet nicht „gar nicht“. Die Aussage schließt Gespräche über die Arbeit komplett aus, was im Hörtext nicht gesagt wird.

Typischer Stolperpunkt:
„Nicht immer“ wird oft fälschlich als „nie“ verstanden.

6

Teure Autos sind das Hobby seines Kollegen Rafael Schuster.

Nr. 6 – RICHTIG (+)

Aussage: „Teure Autos sind das Hobby seines Kollegen Rafael Schuster.“

Information aus dem Hörtext:
Leon sagt, dass ihm die Schwäche seines Kollegen für teure Autos nicht gefällt.

Warum ist das richtig?
Die Vorliebe für teure Autos wird Rafael Schuster klar zugeschrieben.

Typischer Stolperpunkt:
Persönliche Vorlieben werden manchmal überlesen, obwohl sie ausdrücklich genannt werden.

7

Leon hat noch andere Berufspläne für die Zeit nach seiner Rennkarriere.

Nr. 7 – RICHTIG (+)

Aussage: „Leon hat noch andere Berufspläne für die Zeit nach seiner Rennkarriere.“

Information aus dem Hörtext:
Leon sagt, dass er nach seiner Rennkarriere Schauspieler werden möchte.

Warum ist das richtig?
Der Hörtext nennt klar einen konkreten Berufswunsch für die Zukunft.

Typischer Stolperpunkt:
Zukunftspläne werden oft als unsicher abgetan, hier werden sie aber ausdrücklich genannt.

8

Leon besitzt ein eigenes Flugzeug.

Nr. 8 – FALSCH (–)

Aussage: „Leon besitzt ein eigenes Flugzeug.“

Information aus dem Hörtext:
Leon sagt ausdrücklich, dass er kein eigenes Flugzeug oder eine Yacht braucht, um zufrieden zu sein.

Warum ist das falsch?
Der Hörtext schließt den Besitz eines eigenen Flugzeugs klar aus.

Typischer Stolperpunkt:
Wohlstand wird oft automatisch mit Besitz gleichgesetzt.

9

Als Leon sein erstes Fahrrad bekam, war er dreizehn Jahre alt.

Nr. 9 – RICHTIG (+)

Aussage: „Als Leon sein erstes Fahrrad bekam, war er dreizehn Jahre alt.“

Information aus dem Hörtext:
Leon sagt ausdrücklich: „Mit 13 bekam ich mein erstes Fahrrad.“

Warum ist das richtig?
Die Altersangabe wird im Hörtext eindeutig genannt.

Typischer Stolperpunkt:
Altersangaben müssen exakt übernommen werden.

10

Leon hat sich nach der Schule sofort mit dem Motorsport beschäftigt.

Nr. 10 – FALSCH (–)

Aussage: „Leon hat sich nach der Schule sofort mit dem Motorsport beschäftigt.“

Information aus dem Hörtext:
Leon sagt, dass er später noch eine Ausbildung zum Trickakrobaten gemacht hat.

Warum ist das falsch?
Die Aussage lässt diesen zusätzlichen Ausbildungsweg weg und stellt den Lebenslauf zu vereinfacht dar.

Typischer Stolperpunkt:
Zwischenschritte im Lebenslauf werden leicht übersehen.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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