Bobsport

Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

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Der Bobsport erreicht weltweit ein ähnlich großes Publikum wie andere bekannte Wintersportarten.

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1 – FALSCH (–)

Warum? Im Interview klingt es zuerst groß („weltweit“, „mehrere hundert Millionen“), aber dann wird es relativiert.

  • Textstütze (sinngemäß): Bei großen Ereignissen schauen viele zu, über das ganze Jahr ist es im Vergleich begrenzt.
  • Trigger-Wörter: „Trotzdem“, „über das ganze Jahr gesehen“, „jedoch begrenzt“
  • telc-Falle: Statistik/Publikum: Ein großer Moment (Olympia/WM) ≠ das ganze Jahr „ähnlich groß“.
  • Merktipp: Wenn du „über das ganze Jahr“ hörst, prüfe: Wird etwas abgeschwächt?

richtig falsch

 

Francesco Friedrich musste nach einem schweren Sturz mehrere Monate pausieren.

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2 – FALSCH (–)

Warum? Es gab Stürze, aber keine monatelange Pause.

  • Textstütze (sinngemäß): Er hatte Blessuren/Schmerzen, aber keine Verletzungen, die ihn lange aus dem Training genommen hätten.
  • Trigger-Wörter: „Glücklicherweise“, „zwar … aber“, „keine … für lange Zeit“
  • telc-Falle: Übertreibung: „gefährlich“ im Text → Aussage macht daraus „mehrere Monate pausieren“.
  • Merktipp: Achte auf „zwar“ und warte auf das „aber“!

richtig falsch

 

Nach mehreren Unfällen fährt Friedrich heute deutlich langsamer als früher.

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3 – FALSCH (–)

Warum? Erwartung: nach Unfällen langsamer. Im Text kommt das Gegenteil.

  • Textstütze (sinngemäß): Er fährt heute nicht langsamer, sondern noch konzentrierter.
  • Trigger-Wörter: „Man würde erwarten …“, „aber“, „nicht langsamer“, „sondern“
  • telc-Falle: Kontrast: „vorsichtiger“ wird angekündigt, dann durch „aber/sondern“ gedreht.
  • Merktipp: Wenn du „nicht … sondern …“ hörst, ist die Aussage mit „deutlich“ sehr oft falsch.

richtig falsch

 

Im Alltag empfindet Friedrich mehr Unsicherheit als während eines Wettkampfs.

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4 – RICHTIG (+)

Warum? Er sagt eindeutig: Alltag (Straßenverkehr) macht ihn unsicherer als die Bahn.

  • Textstütze (sinngemäß): Auf der Bahn fühlt er sich meist sicher; im Straßenverkehr ist er eher nervös, weil er weniger Kontrolle hat.
  • Trigger-Wörter: „dagegen“, „weniger Kontrolle“, „eher nervös“
  • telc-Falle: Vergleich: Zwei Situationen werden direkt gegenübergestellt.
  • Merktipp: Wörter wie „dagegen“ oder „im Vergleich“ zeigen oft den Prüfpunkt.

richtig falsch

 

In Gesprächen mit seiner Partnerin spielt der Sport fast keine Rolle.

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5 – FALSCH (–)

Warum? Sport kommt vor, aber eben nicht „fast keine Rolle“.

  • Textstütze (sinngemäß): Sport kommt in Gesprächen vor, ist aber längst nicht das einzige Thema.
  • Trigger-Wörter: „zwar“, „aber“, „längst nicht“, „nicht unser einziges Thema“
  • telc-Falle: „fast“: „fast keine Rolle“ ist eine starke Minimierung – der Text sagt nur „nicht nur“.
  • Merktipp: „nicht nur“ ≠ „fast gar nicht“. Das ist ein klassischer telc-Trick.

richtig falsch

 

Luxusgegenstände gehören für Friedrich selbstverständlich zu einem erfolgreichen Sportlerleben.

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6 – FALSCH (–)

Warum? Luxus wird erwähnt, aber er sagt klar, dass ihn das kaum interessiert.

  • Textstütze (sinngemäß): Andere verbinden Erfolg mit Besitz, für ihn spielt das kaum eine Rolle.
  • Trigger-Wörter: „oft“, „allerdings“, „kaum“, „interessiert mich kaum“
  • telc-Falle: Allgemein vs. persönlich: „manche“ machen X, aber „ich“ nicht.
  • Merktipp: Achte auf Perspektivwechsel: „manche“„für mich“.

richtig falsch

 

Friedrich denkt darüber nach, auch außerhalb des Leistungssports beruflich tätig zu sein.

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7 – RICHTIG (+)

Warum? Er nennt klar die Möglichkeit einer Tätigkeit nach der Karriere – sogar außerhalb des Sports.

  • Textstütze (sinngemäß): Nach der Laufbahn kann er sich Trainerarbeit vorstellen, oder auch etwas ganz außerhalb.
  • Trigger-Wörter: „später“, „nach meiner Laufbahn“, „kann ich mir vorstellen“, „auch außerhalb“
  • telc-Falle: Zukunft: Möglichkeitsform (nicht fest), aber eindeutig als Option genannt.
  • Merktipp: „kann ich mir vorstellen“ ist kein Versprechen – aber es reicht für „er denkt darüber nach“.

richtig falsch

 

Für seine Reisen nutzt Friedrich manchmal ein eigenes Flugzeug.

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8 – FALSCH (–)

Warum? Flugzeuge werden genannt, aber nur als Beispiel für Luxus, den er nicht braucht.

  • Textstütze (sinngemäß): Er braucht weder Yacht noch eigenes Flugzeug, um zufrieden zu sein.
  • Trigger-Wörter: „weder … noch“, „nicht braucht“, „kein Wert“
  • telc-Falle: brauchen ≠ besitzen: „nicht nötig“ bedeutet nicht „hat es manchmal“.
  • Merktipp: Wenn eine Aussage „manchmal“ behauptet, suche im Text nach „weder/kein“ – das zerstört „manchmal“.

richtig falsch

 

Mit etwa zwölf Jahren begann Friedrich zunächst mit einer anderen Sportart als Bobsport.

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9 – RICHTIG (+)

Warum? Er nennt das Alter und sagt deutlich: zuerst eine andere Sportart, Bob kam später.

  • Textstütze (sinngemäß): Mit ungefähr zwölf begann er intensiv Sport zu treiben; zuerst war es nicht Bob, sondern etwas anderes.
  • Trigger-Wörter: „mit ungefähr zwölf“, „allerdings nicht“, „sondern“, „erst später“
  • telc-Falle: Reihenfolge: Anfang im Sport ≠ Anfang im Bobsport.
  • Merktipp: „zuerst“ und „erst später“ sind Schlüsselwörter für Reihenfolgefragen.

richtig falsch

 

Direkt nach dem Schulabschluss konzentrierte sich Friedrich ausschließlich auf den Bobsport.

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10 – FALSCH (–)

Warum? Er sagt ausdrücklich: nicht sofort und nicht ausschließlich Bob nach der Schule.

  • Textstütze (sinngemäß): Der Weg war schrittweise; nach der Schule nicht sofort nur Bob.
  • Trigger-Wörter: „nicht sofort“, „nicht ausschließlich“, „schrittweise“
  • telc-Falle: Absolute Wörter: „direkt“ und „ausschließlich“ sind klassische Falschauslöser.
  • Merktipp: In telc ist „ausschließlich/nur“ oft der Grund, warum eine Aussage kippt.

richtig falsch

 

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