Wohnwünsche

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

33% (126 von 380 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Viele Menschen haben ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie und wo sie gerne wohnen möchten. Wir haben fünf Personen gefragt, wie ihr ideales Zuhause aussehen sollte. Hören Sie nun fünf kurze Aussagen.

Nummer 1
Mein Traum ist kein großes Anwesen, sondern eher ein überschaubares Haus außerhalb der Stadt. Drei Zimmer würden völlig ausreichen, notfalls auch in Form eines Reihenhauses. Wichtig wäre mir vor allem ein Garten oder zumindest eine Terrasse, wo ich viel Zeit verbringen könnte. Ich stelle mir vor, dort Blumen, Kräuter und vielleicht auch etwas Gemüse anzubauen. Ein Wintergarten wäre natürlich schön, aber kein Muss.

Nummer 2
Am liebsten würde ich in einer klassischen Altbauwohnung mitten in der Stadt leben. Sie sollte großzügig geschnitten sein, mit hohen Decken und mehreren großen Zimmern. Ich mag einen sehr reduzierten Stil: helle Wände, kaum Möbel, nur wenige ausgewählte Pflanzen. Wichtig ist mir außerdem, dass alles zu Fuß erreichbar ist – Geschäfte, Cafés und kleine Bars. Leider sind solche Wohnungen heute entweder kaum zu finden oder für Normalverdiener nicht bezahlbar.

Nummer 3
Eigentlich wäre ein Haus mit Garten für eine Familie mit mehreren Kindern sinnvoll. Unsere Wohnung platzt langsam aus allen Nähten, vor allem seit die älteste Tochter fast erwachsen ist. Trotzdem haben wir uns bewusst gegen ein Haus außerhalb der Stadt entschieden. Die langen Arbeitswege und der Schulweg für die Kinder wären einfach zu belastend gewesen. Deshalb bleiben wir vorerst, wo wir sind, auch wenn es eng ist.

Nummer 4
Wenn ich völlig frei wählen könnte, würde ich mir eine Villa vorstellen, fast wie ein kleines Schloss. Nicht ganz draußen, aber auch nicht mitten im Stadtzentrum. Ein großer Garten, eher wie ein Park, mit Skulpturen, Wasserbecken und viel Grün. Innen stelle ich mir große Räume im historischen Stil vor, mit Stuckdecken und schweren Möbeln. Natürlich hätte jedes Schlafzimmer ein eigenes Bad. Und ich würde regelmäßig große Feste veranstalten.

Nummer 5
Zurzeit suche ich keine eigene Wohnung, sondern ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Wichtig ist mir, dass sie in der Nähe der Universität liegt. Mein Zimmer sollte hell und groß genug sein, damit ich dort auch arbeiten kann. Gleichzeitig wünsche ich mir Mitbewohner, mit denen man abends zusammensitzen kann. Trotzdem brauche ich meine Ruhe, wenn ich lerne. Und gelegentlich möchte ich auch Freunde einladen können.

0 / 5 richtige Optionen

1

Die Sprecherin möchte in einem großen Haus auf dem Land wohnen.

Nummer 1 / Aufgabe 1 – Lösung: falsch

In Text 1 lehnt die Sprecherin ausdrücklich ein großes Haus ab. Zentrale Schlüsselwörter sind „kein großes Anwesen“, „überschaubares Haus“ und „drei Zimmer würden völlig ausreichen“. Zwar möchte sie außerhalb der Stadt wohnen, aber gerade nicht in einem großen Haus.

  • Aussage: „Die Sprecherin möchte in einem großen Haus auf dem Land wohnen.“
  • Warum falsch? Sie wünscht sich bewusst ein kleines, überschaubares Haus.
  • Typische Falle: „außerhalb der Stadt“ kann leicht mit „großes Haus auf dem Land“ gleichgesetzt werden, was hier ausdrücklich verneint wird.
2

Der Sprecher wünscht sich eine große Altbauwohnung in der Stadt.

Nummer 2 / Aufgabe 2 – Lösung: richtig

In Text 2 beschreibt der Sprecher sehr klar seine Wunschvorstellung: „klassische Altbauwohnung mitten in der Stadt“, „großzügig geschnitten“, „mehrere große Zimmer“. Auch wenn er ergänzt, dass solche Wohnungen schwer zu finden oder teuer sind, bleibt der Wunsch eindeutig bestehen.

  • Aussage: „Der Sprecher wünscht sich eine große Altbauwohnung in der Stadt.“
  • Warum richtig? Genau diese Wohnform wird ausführlich und positiv beschrieben.
  • Typische Falle: Der Hinweis auf fehlende Bezahlbarkeit ändert nichts am Wunsch, sondern erklärt nur die Realität.
3

Der Sprecher sucht ein Haus auf dem Land.

Nummer 3 / Aufgabe 3 – Lösung: falsch

In Text 3 sagt der Sprecher ausdrücklich, dass sie sich gegen ein Haus außerhalb der Stadt entschieden haben. Zwar wäre ein Haus mit Garten theoretisch sinnvoll, aber entscheidend sind die Formulierungen „bewusst gegen ein Haus“ und „deshalb bleiben wir vorerst, wo wir sind“.

  • Aussage: „Der Sprecher sucht ein Haus auf dem Land.“
  • Warum falsch? Er erklärt genau das Gegenteil: ein Haus auf dem Land kommt aktuell nicht infrage.
  • Typische Falle: „wäre sinnvoll“ beschreibt nur eine theoretische Überlegung, nicht die tatsächliche Entscheidung.
4

Der Sprecher träumt von einer sehr luxuriösen Wohnform.

Nummer 4 / Aufgabe 4 – Lösung: richtig

In Text 4 beschreibt der Sprecher eine extrem luxuriöse Wohnform: „Villa wie ein kleines Schloss“, „großer Garten wie ein Park“, „jedes Schlafzimmer ein eigenes Bad“ und „große Feste“. Das sind eindeutige Merkmale von Luxus.

  • Aussage: „Der Sprecher träumt von einer sehr luxuriösen Wohnform.“
  • Warum richtig? Größe, Ausstattung und Stil gehen deutlich über normales Wohnen hinaus.
  • Typische Falle: „wenn ich völlig frei wählen könnte“ relativiert die Umsetzbarkeit, nicht den Luxusgrad.
5

Die Sprecherin sucht nur ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft.

Nummer 5 / Aufgabe 5 – Lösung: richtig

In Text 5 sagt die Sprecherin ausdrücklich, dass sie keine eigene Wohnung, sondern ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft sucht. Schlüsselwörter sind „nicht eine eigene Wohnung“ und „sondern ein Zimmer“.

  • Aussage: „Die Sprecherin sucht nur ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft.“
  • Warum richtig? Genau diese Wohnform wird klar benannt.
  • Typische Falle: Die vielen Zusatzwünsche (Ruhe, Freunde einladen) ändern nichts an der klaren Aussage „nur ein Zimmer“.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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