Bus zur Arbeit

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

14% (58 von 422 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Der Weg zur Arbeit kann sehr unterschiedlich aussehen. Manche Menschen nutzen öffentliche Verkehrsmittel, andere fahren mit dem Auto oder gehen einen Teil des Weges zu Fuß. Wir haben fünf Personen gefragt, wie sie ihren Arbeitsweg organisieren. Hören Sie nun fünf kurze Aussagen.

Nummer 1
Mein Arbeitsweg hängt stark von meinen Arbeitszeiten ab. Morgens beginne ich sehr früh, abends wird es oft spät. Die Haltestelle liegt zwar nicht besonders weit von meiner Wohnung entfernt, aber die Verbindungen sind nicht immer günstig. Wenn alles gut passen würde, wäre der Bus natürlich eine Möglichkeit. Im Moment ist es jedoch so, dass ich dafür deutlich früher losfahren und abends lange warten müsste. Deshalb nutze ich andere Lösungen. Vielleicht könnte ich mir vorstellen, mit dem Bus zur Arbeit zu fahren – aber nur, wenn sich meine Arbeitszeiten ändern würden.

Nummer 2
Ich komme nie direkt am Arbeitsplatz an, egal welches Verkehrsmittel ich benutze. Die letzten Minuten lege ich immer zu Fuß zurück. Anfangs war das eher zufällig, aber inzwischen plane ich das bewusst so ein. Dieser kurze Weg hilft mir, den Kopf frei zu bekommen und mich auf den Arbeitstag einzustellen. Selbst wenn ich näher aussteigen könnte, würde ich diesen Teil nicht weglassen.

Nummer 3
Ein Auto habe ich, und rein theoretisch könnte ich es auch täglich benutzen. Trotzdem habe ich mich bewusst anders organisiert. Für meinen Arbeitsweg gibt es Alternativen, die für mich besser passen. Seit ich diese Stelle habe, bin ich ohne Auto zur Arbeit gekommen. Dabei ist es auch geblieben, weil ich keinen Grund sehe, das zu ändern.

Nummer 4
Wenn man von außen schaut, könnte man denken, dass ich flexibel bin. Es gäbe tatsächlich mehrere Möglichkeiten, zur Arbeit zu kommen. Früher habe ich darüber auch nachgedacht. Inzwischen habe ich mich jedoch festgelegt und nutze jeden Tag denselben Weg. Mir ist ein gleichbleibender Ablauf wichtiger als Abwechslung, deshalb ändere ich mein Verkehrsmittel nicht.

Nummer 5
Der Firmenbus spielt in meinem Alltag eine wichtige Rolle, vor allem wenn das Wetter schlecht ist oder ich früh anfangen muss. Trotzdem plane ich meinen Arbeitsweg nicht ausschließlich danach. Es gibt Tage, an denen ich mich bewusst anders entscheide, zum Beispiel wenn ich nach der Arbeit noch etwas vorhabe. Der Bus ist also praktisch, aber nicht die einzige Möglichkeit, zur Arbeit zu kommen.

0 / 5 richtige Optionen

1

Die Sprecherin könnte sich vorstellen, mit dem Bus zur Arbeit zu fahren.

Nummer 1 / Aufgabe 1 – Lösung: falsch

In Text 1 spricht die Sprecherin nur theoretisch über den Bus. Entscheidend sind die Einschränkungen: „nur, wenn sich meine Arbeitszeiten ändern würden“ und „im Moment ist es jedoch so …“. Aktuell ist der Bus für sie keine realistische Option.

  • Aussage: „Die Sprecherin könnte sich vorstellen, mit dem Bus zur Arbeit zu fahren.“
  • Warum falsch? Die Möglichkeit wird an eine Bedingung geknüpft, die derzeit nicht erfüllt ist.
  • Typische Falle: „wäre der Bus natürlich eine Möglichkeit“ klingt positiv, wird aber sofort zeitlich eingeschränkt („im Moment nicht“).
2

Die Sprecherin findet es gut, dass sie zur Arbeit ein Stück zu Fuß gehen kann.

Nummer 2 / Aufgabe 2 – Lösung: richtig

In Text 2 sagt die Sprecherin ausdrücklich, dass sie den letzten Teil ihres Arbeitswegs bewusst zu Fuß zurücklegt. Zentrale Formulierungen sind „plane ich das bewusst so ein“ und „würde ich diesen Teil nicht weglassen“.

  • Aussage: „Die Sprecherin findet es gut, dass sie zur Arbeit ein Stück zu Fuß gehen kann.“
  • Warum richtig? Der Fußweg wird positiv bewertet und absichtlich beibehalten.
  • Typische Falle: „Anfangs war das eher zufällig“ beschreibt nur den Beginn, nicht die heutige Einstellung.
3

Der Sprecher fährt nie mit dem Auto zur Arbeit.

Nummer 3 / Aufgabe 3 – Lösung: richtig

In Text 3 stellt der Sprecher klar, dass er zwar ein Auto besitzt, es aber nicht für den Arbeitsweg nutzt. Entscheidend sind die Aussagen „bin ich ohne Auto zur Arbeit gekommen“ und „kein Grund, das zu ändern“.

  • Aussage: „Der Sprecher fährt nie mit dem Auto zur Arbeit.“
  • Warum richtig? Er benutzt bewusst Alternativen und fährt dauerhaft ohne Auto.
  • Typische Falle: „Ein Auto habe ich“ kann fälschlich mit Nutzung gleichgesetzt werden.
4

Der Sprecher benutzt für den Weg zur Arbeit zurzeit verschiedene Verkehrsmittel.

Nummer 4 / Aufgabe 4 – Lösung: falsch

In Text 4 erklärt der Sprecher, dass er sich inzwischen festgelegt hat und jeden Tag denselben Weg nutzt. Er betont, dass ihm ein gleichbleibender Ablauf wichtiger ist als Abwechslung.

  • Aussage: „Der Sprecher benutzt für den Weg zur Arbeit zurzeit verschiedene Verkehrsmittel.“
  • Warum falsch? Er nutzt bewusst nur ein einziges, festes Verkehrsmittel.
  • Typische Falle: „Es gäbe mehrere Möglichkeiten“ bezieht sich auf die Theorie, nicht auf die aktuelle Praxis.
5

Für die Sprecherin ist der Firmenbus die einzige Möglichkeit, zur Arbeit zu kommen.

Nummer 5 / Aufgabe 5 – Lösung: falsch

In Text 5 sagt die Sprecherin, dass der Firmenbus zwar wichtig ist, aber nicht die einzige Möglichkeit. Schlüsselwörter sind „nicht ausschließlich danach“ und „es gibt Tage, an denen ich mich bewusst anders entscheide“.

  • Aussage: „Für die Sprecherin ist der Firmenbus die einzige Möglichkeit, zur Arbeit zu kommen.“
  • Warum falsch? Der Bus ist nur eine von mehreren Optionen.
  • Typische Falle: „spielt eine wichtige Rolle“ darf nicht mit „einzige Möglichkeit“ verwechselt werden.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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