Einkäufe im Internet

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

38% (149 von 389 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Immer mehr Menschen bestellen Waren online – andere bleiben lieber beim klassischen Einkauf. Wir haben fünf Personen gefragt, wie sie einkaufen und warum. Hören Sie nun fünf kurze Aussagen.

Nummer 1
Also, ich mache wirklich alles im Internet – ehrlich. Lebensmittel, Kleidung, sogar Tierfutter: Ich klicke das abends schnell zusammen und lasse es liefern. Klar, manchmal hole ich ein Paket in einer Abholstation ab, aber gekauft habe ich es trotzdem online. In Geschäfte gehe ich eigentlich nur noch, wenn ich jemanden begleite oder wenn ich etwas zurückschicken muss. Sonst ist mir das einfach zu viel Zeit.

Nummer 2
Viele sagen ja, beim Einkaufen sei der persönliche Kontakt wichtig. Bei mir ist das genau nicht so. Ich will meine Ruhe, keine Beratung und kein Smalltalk an der Kasse. Wenn ich etwas brauche, schaue ich zuerst online nach Preisen oder nehme gleich den Selbstscanner im Supermarkt. Natürlich frage ich mal kurz nach, wo etwas steht – aber ich gehe ganz bestimmt nicht einkaufen, weil ich mit Leuten reden möchte.

Nummer 3
Online einkaufen wäre für mich eigentlich praktisch, aber zu Hause klappt das kaum. Bei uns ist es ständig laut: Kinder, Hausaufgaben, irgendwer fragt etwas – und dann soll ich in Ruhe Größen vergleichen oder Lieferbedingungen lesen? Keine Chance. Ich habe schon öfter versucht, abends zu bestellen, aber nach fünf Minuten werde ich wieder unterbrochen. Wenn ich online bestelle, dann höchstens in einer ruhigen Minute, zum Beispiel wenn ich allein bin – sonst gehe ich lieber direkt in den Laden.

Nummer 4
Ich höre oft Beschwerden über Internetbestellungen: falsche Größen, Rücksendungen, lange Lieferzeiten. Das kann passieren, ja. Trotzdem bin ich eigentlich überzeugt davon, weil es für mich total bequem ist. Ich bestelle regelmäßig, vergleiche Preise und lasse mir vieles nach Hause schicken. Manchmal ärgere ich mich über Verpackung oder Lieferfenster, aber insgesamt möchte ich das nicht mehr missen. Für mich hat das deutlich mehr Vorteile als Nachteile.

Nummer 5
Medikamente in der nächsten Stadt zu kaufen, ist für mich eher der letzte Ausweg. Ich wohne nicht zentral, und extra dafür in die Stadt zu fahren kostet Zeit und Nerven. Wenn ich etwas brauche, gehe ich entweder in die Apotheke hier im Ort oder ich lasse es mir liefern – das funktioniert inzwischen ziemlich zuverlässig. In die Stadt fahre ich höchstens, wenn ich sowieso einen Termin dort habe, aber nicht „am liebsten“ wegen Tabletten.

0 / 5 richtige Optionen

1

Der Sprecher erledigt alle seine Einkäufe im Internet.

Nummer 1 / Aufgabe 1 – Lösung: richtig

In Text 1 sagt der Sprecher sehr eindeutig: „ich mache wirklich alles im Internet“. Er nennt mehrere Beispiele (Lebensmittel, Kleidung, Tierfutter) und betont, dass er nur noch ausnahmsweise in Geschäfte geht. Auch das Abholen in einer Station ändert nichts daran, dass der Kauf online stattfindet.

  • Aussage: „Der Sprecher erledigt alle seine Einkäufe im Internet.“
  • Warum richtig? „wirklich alles im Internet“ ist eine klare, umfassende Aussage.
  • Typische Falle: „Paket abholen“ könnte wie Offline-Einkauf wirken, der Kauf erfolgt aber weiterhin online.
2

Die Sprecherin legt beim Einkaufen großen Wert auf persönlichen Kontakt.

Nummer 2 / Aufgabe 2 – Lösung: falsch

In Text 2 sagt die Sprecherin ausdrücklich, dass sie keinen persönlichen Kontakt möchte. Zentrale Aussagen sind „Ich will meine Ruhe“, „keine Beratung und kein Smalltalk“ sowie „ganz bestimmt nicht … weil ich mit Leuten reden möchte“.

  • Aussage: „Die Sprecherin legt beim Einkaufen großen Wert auf persönlichen Kontakt.“
  • Warum falsch? Sie lehnt persönlichen Kontakt klar ab.
  • Typische Falle: Kurzes Nachfragen im Laden ist rein funktional und kein Wunsch nach Kontakt.
3

Die Sprecherin findet zu Hause nicht genug Ruhe, um im Internet einzukaufen.

Nummer 3 / Aufgabe 3 – Lösung: richtig

In Text 3 beschreibt die Sprecherin, dass es zu Hause ständig laut ist und sie keine Ruhe hat, um online einzukaufen. Wichtige Formulierungen sind „keine Chance“, „nach fünf Minuten werde ich wieder unterbrochen“ und der direkte Vergleich: Deshalb geht sie lieber in den Laden.

  • Aussage: „Die Sprecherin findet zu Hause nicht genug Ruhe, um im Internet einzukaufen.“
  • Warum richtig? Genau dieser Mangel an Ruhe ist der Hauptgrund gegen Online-Einkäufe.
  • Typische Falle: „Online wäre eigentlich praktisch“ beschreibt nur eine theoretische Idee, nicht die Realität.
4

Die Sprecherin ist vom Einkaufen im Internet nicht überzeugt.

Nummer 4 / Aufgabe 4 – Lösung: falsch

In Text 4 erkennt die Sprecherin zwar Probleme beim Online-Einkauf an, sagt aber deutlich, dass sie davon überzeugt ist. Entscheidende Aussagen sind „total bequem“, „möchte ich nicht mehr missen“ und „mehr Vorteile als Nachteile“.

  • Aussage: „Die Sprecherin ist vom Einkaufen im Internet nicht überzeugt.“
  • Warum falsch? Trotz Kritik überwiegt für sie klar die positive Bewertung.
  • Typische Falle: Die Aufzählung von Problemen dient der Einordnung, nicht der Ablehnung.
5

Der Sprecher kauft seine Medikamente am liebsten in der nächsten Stadt.

Nummer 5 / Aufgabe 5 – Lösung: falsch

In Text 5 sagt der Sprecher eindeutig, dass der Kauf von Medikamenten in der nächsten Stadt für ihn „der letzte Ausweg“ ist. Er bevorzugt die Apotheke im Ort oder die Lieferung. In die Stadt fährt er nur, wenn er sowieso einen Termin hat.

  • Aussage: „Der Sprecher kauft seine Medikamente am liebsten in der nächsten Stadt.“
  • Warum falsch? Genau das Gegenteil wird gesagt: Stadt = letzter Ausweg.
  • Typische Falle: Die Erwähnung der Stadt könnte als Präferenz wirken, wird aber klar negativ bewertet.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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