Handys

Erledigt: 1 / 1
Wiederholen Weiter

Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

62% (219 von 355 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

0:00 / 0:00
0:00 / 0:00

Einleitung:
Handys spielen im Alltag vieler Menschen eine große Rolle. Sie werden ganz unterschiedlich genutzt und auch sehr unterschiedlich bewertet. Wir haben fünf Personen dazu befragt, welche Erfahrungen sie mit dem Handy gemacht haben und wie sie persönlich damit umgehen. Hören Sie nun fünf kurze Aussagen.

Nummer 1
Also ehrlich gesagt habe ich manchmal das Gefühl, dass das Handy mich mehr kontrolliert als ich es. Eigentlich wollte ich es nur für wichtige Dinge nutzen, aber inzwischen meldet es sich ständig: Nachrichten von Bekannten, Gruppen, Benachrichtigungen von Apps, die ich kaum benutze. Selbst wenn ich gar nicht reagieren muss, reicht schon das Aufleuchten des Bildschirms, und ich bin gedanklich raus. Besonders abends merke ich das: Ich will lesen oder einfach ruhig dasitzen, aber das Handy lenkt mich immer wieder ab. Deshalb schalte ich es oft aus oder lege es bewusst weg, weil mich diese ständige Erreichbarkeit wirklich stört.

Nummer 2
Für mich ist das Handy vor allem ein praktisches Hilfsmittel. Ich benutze es, um unterwegs nachzuschauen, wann der Zug fährt, um Rechnungen zu bezahlen oder Termine zu notieren. Ab und zu schreibe ich auch Nachrichten, zum Beispiel wenn ich mich verspäte. Aber lange Gespräche führe ich darüber eigentlich nicht. Mit Freunden treffe ich mich lieber persönlich, und wenn wir Kontakt haben, dann meistens über kurze Nachrichten. Telefonieren über das Handy mache ich nur selten, das brauche ich einfach nicht.

Nummer 3
Meine Partnerin greift sehr schnell zum Handy und ruft mich an, wenn sie etwas klären möchte. Ich selbst bin da ganz anders. Ich finde Anrufe oft unpraktisch, vor allem tagsüber, wenn ich arbeite oder unterwegs bin. Dann gehe ich meistens gar nicht erst ran oder bitte später um Rückruf. Wir haben uns darauf geeinigt, wichtige Dinge lieber abends in Ruhe zu besprechen. Kurze Infos schicken wir uns per Nachricht, das reicht völlig. Deshalb telefoniere ich mit ihr nur sehr selten und eigentlich nie gern.

Nummer 4
Wenn es um Kinder geht, bin ich ziemlich kritisch. Ich sehe oft, wie früh Kinder heute ein eigenes Smartphone bekommen und wie viel Zeit sie damit verbringen. In der Schule oder auf dem Spielplatz sitzen viele nebeneinander, ohne miteinander zu sprechen. Natürlich verstehe ich, dass Eltern erreichbar sein wollen und dass ein Handy im Notfall sinnvoll ist. Aber ich finde, es sollte klare Regeln geben. Kinder brauchen meiner Meinung nach nicht ständig Zugang zu einem Bildschirm, sondern vor allem Zeit zum Spielen und Reden.

Nummer 5
Viele Leute können sich kaum vorstellen, ohne Handy zu leben, aber für mich ist das kein Problem. Ich hatte nie das Bedürfnis danach. Wenn ich zu Hause bin, reicht mir ein Festnetztelefon, und unterwegs organisiere ich vieles spontan. Manchmal sagen Freunde, ich würde etwas verpassen, aber das sehe ich nicht so. Im Gegenteil: Ich finde es angenehm, nicht ständig erreichbar zu sein. Ein Handy würde für mich eher zusätzlichen Stress bedeuten, und deshalb möchte ich auch keines haben.

0 / 5 richtige Optionen

1

Die Sprecherin fühlt sich durch Handys gestört.

Nummer 1 / Aufgabe 1 – Lösung: richtig

Die Sprecherin beschreibt sehr deutlich, dass sie sich durch das Handy gestört fühlt. Zentrale Formulierungen sind „das Handy lenkt mich immer wieder ab“, „ständige Erreichbarkeit“ und „wirklich stört“. Außerdem sagt sie, dass sie das Handy bewusst ausschaltet oder weglegt.

  • Aussage: „Die Sprecherin fühlt sich durch Handys gestört.“
  • Warum richtig? Ablenkung, ständige Benachrichtigungen und bewusster Verzicht werden klar genannt.
  • Typische Falle: Das Handy wird nicht komplett abgelehnt, sondern gezielt ausgeschaltet – trotzdem bleibt die Grundhaltung klar negativ.
2

Der Sprecher benutzt das Handy für Gespräche mit Freunden.

Nummer 2 / Aufgabe 2 – Lösung: falsch

Der Sprecher nutzt das Handy vor allem als praktisches Hilfsmittel. Er sagt ausdrücklich, dass er keine langen Gespräche darüber führt und mit Freunden lieber persönlich spricht. Telefonieren mit dem Handy macht er nur selten.

  • Aussage: „Der Sprecher benutzt das Handy für Gespräche mit Freunden.“
  • Warum falsch? Gespräche führt er lieber persönlich, nicht über das Handy.
  • Typische Falle: „Ab und zu schreibe ich auch Nachrichten“ bedeutet nicht telefonieren oder Gespräche führen.
3

Der Sprecher ruft gerne seine Partnerin mit dem Handy an.

Nummer 3 / Aufgabe 3 – Lösung: falsch

Der Sprecher sagt sehr klar, dass er Anrufe unpraktisch findet und mit seiner Partnerin nur sehr selten telefoniert. Wichtige Dinge besprechen sie bewusst abends in Ruhe, kurze Infos laufen über Nachrichten.

  • Aussage: „Der Sprecher ruft gerne seine Partnerin mit dem Handy an.“
  • Warum falsch? Er beschreibt Telefonate als störend und unangenehm.
  • Typische Falle: Dass die Partnerin oft anruft, darf nicht mit seiner eigenen Einstellung verwechselt werden.
4

Die Sprecherin findet Handys für Kinder nicht gut.

Nummer 4 / Aufgabe 4 – Lösung: richtig

Die Sprecherin äußert sich deutlich kritisch zum Thema Handys bei Kindern. Sie nennt konkrete Beispiele wie „sitzen nebeneinander, ohne miteinander zu sprechen“ und fordert klare Regeln. Entscheidend ist die Aussage, dass Kinder nicht ständig Zugang zu einem Bildschirm brauchen.

  • Aussage: „Die Sprecherin findet Handys für Kinder nicht gut.“
  • Warum richtig? Sie bewertet den frühen und intensiven Handykonsum klar negativ.
  • Typische Falle: Der Hinweis auf Notfälle relativiert nicht ihre grundsätzlich kritische Haltung.
5

Der Sprecher hätte auch gern ein Handy.

Nummer 5 / Aufgabe 5 – Lösung: falsch

Der Sprecher sagt eindeutig, dass er kein Handy haben möchte. Schlüsselwörter sind „kein Problem“, „angenehm, nicht ständig erreichbar zu sein“ und „ein Handy würde für mich eher zusätzlichen Stress bedeuten“.

  • Aussage: „Der Sprecher hätte auch gern ein Handy.“
  • Warum falsch? Er lehnt ein Handy ausdrücklich ab.
  • Typische Falle: Aussagen der Freunde („du würdest etwas verpassen“) spiegeln nicht seine eigene Meinung wider.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Anmelden