Wohnungsanfrage
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Erklärung zur Lückentextaufgabe: Wohnungsanfrage
In diesem formellen Schreiben antwortet ein Interessent auf eine Wohnungsanzeige in der Süddeutschen Zeitung. Schauen wir uns nun die einzelnen Lücken mit grammatischem Fokus an.
- 1: Sehr geehrter
Erklärung: Da die Anrede an einen Mann gerichtet ist (Herr Schmidt), muss die maskuline Form „Sehr geehrter“ verwendet werden.
„Sehr geehrte“ passt nur für Frauen, z. B. „Sehr geehrte Frau Müller“. - 2: für
Erklärung: Das Verb „sich interessieren“ verlangt die Präposition „für“ + Akkusativ.
Richtig: „Ich interessiere mich für die Wohnung.“
Falsch wäre z. B. „an“ (kommt z. B. bei „Interesse an etwas haben“ vor). - 3: verheiratet
Erklärung: Hier ist das Partizip Perfekt als Adjektiv gebraucht: „Ich bin verheiratet“.
„Geheiratet“ ist kein Adjektiv und „verheiraten“ ist ein Verb, also grammatisch falsch. - 4: die
Erklärung: Das Relativpronomen „die“ steht hier im Nominativ Plural, da es sich auf „zwei Kinder“ (Plural) bezieht.
Richtig: „…zwei Kinder, die die Grundschule besuchen.“
„Der“ und „das“ passen grammatikalisch nicht. - 5: könnten
Erklärung: Der Satz enthält einen höflichen Wunsch mit „würde mich freuen“, was den Konjunktiv II verlangt.
Richtig: „…wenn wir die Wohnung besichtigen könnten.“
„Möchten“ ist Präsens und passt nicht zur Formulierung „würde mich freuen“. - 6: Mit freundlichen Grüßen
Erklärung: In einem formellen Brief ist dies die korrekte Schlussformel.
„Mit freundliche Grüße“ ist grammatikalisch falsch (Adjektiv ohne Endung).
„Liebe Grüße“ ist zu informell.
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