In einem Hallenbad im Ort Valdingen

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Sie hören nun ein Gespräch. Sie hören das Gespräch einmal. Dazu lösen Sie sieben Aufgaben.
Wählen Sie: sind die Aussagen Richtig oder Falsch.
Lesen Sie zuerst die Aufgaben. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.

11% (51 von 458 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Carla:
Tom? Das ist ja eine Überraschung! Was machst du denn hier im Thermarium?

Tom:
Carla! Schön, dich zu sehen. Ich wollte mir einfach mal eine kleine Auszeit gönnen. Ich bin gerade erst zurück von einer Reise nach Lörbach – also, so nennt sich das Städtchen da oben im Norden. Kennst du?

Carla:
Lörbach? Hm, sagt mir nichts. Was gibt’s denn da?

Tom:
Ehrlich gesagt, viel mehr als ich erwartet hatte. Vor allem Kultur. Wir hatten zwar Pech mit dem Wetter – es hat an zwei Tagen ziemlich geregnet – aber zum Glück gibt’s dort wirklich gute Museen. Unter anderem lief gerade eine Sonderausstellung zur Geschichte der Architektur der 1920er-Jahre. Richtig spannend.

Carla:
Ah, das klingt tatsächlich interessant. Und? Wart ihr lange weg?

Tom:
Nur vier Tage – und die gingen viel zu schnell vorbei. Wir haben versucht, so viel wie möglich reinzupacken. Meine Freundin Lina wollte eigentlich auch ins Rathaus mit dem berühmten Glasdach, aber dafür hat die Zeit nicht mehr gereicht.

Carla:
Und wie seid ihr hingefahren? Zug oder Auto?

Tom:
Ursprünglich hatte ich überlegt, einen günstigen Flug zu buchen, aber du kennst ja Lina – sobald sie ein Flugzeug sieht, bekommt sie schon Schweißausbrüche. Also haben wir uns für die Bahn entschieden. Und weil wir mit dem Nachtzug gefahren sind, war es überraschend angenehm – wir sind morgens ausgeruht angekommen. Dank der Rabattkarte war es auch echt preiswert.

Carla:
Und wie sah’s mit der Unterkunft aus? Hotel?

Tom:
Nicht ganz. Ich habe noch Kommilitonen aus Studienzeiten, die in Lörbach wohnen – aber genau an dem Wochenende war ihre Wohnung voll mit Verwandtschaft aus Brasilien. Sie haben uns dann Couchsurfing empfohlen. Ich war erst skeptisch, aber wir haben über eine Plattform einen sehr netten Schreiner gefunden, der eine kleine Werkstatt mit einem Gästezimmer daneben hatte.

Carla:
Ach echt? Und wie war das?

Tom:
Total entspannt. Er heißt René, lebt allein, und hat uns nicht nur Tipps zur Stadt gegeben, sondern sogar zu einem kleinen Jazzkonzert in einer alten Fabrikhalle mitgenommen. Das war eine richtig tolle Atmosphäre, ein bisschen wie in Berlin, nur kleiner.

Carla:
Klingt ja fast zu gut, um wahr zu sein. Ich weiß nicht … Ich bin da eher vorsichtig. Jemand Fremdes in meiner Wohnung oder ich bei Fremden – das ist nicht mein Ding. Wenn ich verreise, dann will ich Privatsphäre – ein Hotel ist mir da lieber.

Tom:
Versteh ich. Ich hätte früher auch so gedacht. Aber wenn du jemanden wie René triffst, der einem das Gefühl gibt, willkommen zu sein, dann ändert sich da was. Ich glaube, gerade diese Art zu reisen macht’s heutzutage besonders – man bekommt direkten Kontakt zu Menschen, nicht nur zu Sehenswürdigkeiten.

Carla:
Na ja … Vielleicht würde ich’s ja mal ausprobieren – aber eher im Ausland, wo Hotels richtig teuer sind.

Tom:
Apropos teuer: Wir haben dort auch ein kleines indisches Lokal entdeckt – „Rasa Mandala“ hieß das. Total familiär geführt. Wir waren dreimal dort essen. Die haben Linsengerichte, aber auch Klassiker mit Lamm und Huhn. Lina hat sich sogar das Rezept für ein spezielles Gewürzreisgericht mitgeben lassen – mit Kardamom, Zimt und geröstetem Gemüse. Am Samstag will sie das nachkochen.

Carla:
Oh, das klingt gut. Wenn ihr möchtet, bringe ich einen Nachtisch mit. Ich habe gerade ein Rezept für selbstgemachtes Zitronensorbet ausprobiert.

Tom:
Super Idee! Wir melden uns Freitag, dann machen wir was draus. Jetzt muss ich aber schnell unter die Dusche – mein Zeitfenster im Ruheraum ist gleich vorbei.

Carla:
Klar, mach das. Schön, dass wir uns gesehen haben. Lass uns wirklich mal wieder ausführlicher quatschen.

Tom:
Ja, sehr gern! Wir hören uns morgen?

Carla:
Abgemacht. Bis dann!

0 / 7 richtige Optionen

1

Carla kennt Lörbach schon von früher.

 Falsch: Carla kennt Lörbach schon von früher.

Begründung: Carla sagt direkt: „Lörbach? Hm, sagt mir nichts.“ – Das zeigt eindeutig, dass sie den Ort nicht kennt.

→ Exakte Verneinung der Aussage im Text.

Richtig:

Im Gegenteil: Sie hat noch nie von Lörbach gehört.

→ Typische Falle durch falsche Annahme einer Bekanntschaft.

2

Tom und Lina haben trotz Regen interessante Museen besucht.

 Richtig: Tom und Lina haben trotz Regen interessante Museen besucht.

Begründung: Tom sagt: „…es hat an zwei Tagen ziemlich geregnet – aber zum Glück gibt’s dort wirklich gute Museen.“

→ Die Aussage entspricht genau dem Inhalt des Dialogs.

Falsch:

Es wird gerade nicht gesagt, dass der Regen die Reise ruiniert hat – im Gegenteil, sie nutzten die Zeit sinnvoll.

→ Stilistische Falle: Wetter wird negativ genannt, aber inhaltlich positiv gewendet.

3

Lina wollte gern das Rathaus mit dem Glasdach besichtigen, hatte aber keine Lust mehr.

 Falsch: Lina wollte gern das Rathaus besichtigen, hatte aber keine Lust mehr.

Begründung: Tom sagt: „…aber dafür hat die Zeit nicht mehr gereicht.“ – Die Ursache war Zeitmangel, nicht fehlende Lust.

→ Exakter Widerspruch zur Aussage.

Richtig:

Die Aussage vermischt Motivation und äußere Umstände – das ist eine logische Falle.

→ Typische Verwechslung von Grund und Folge.

4

Tom hat den Flug wegen Linas Flugangst nicht gebucht.

 Richtig: Tom hat den Flug wegen Linas Flugangst nicht gebucht.

Begründung: Tom sagt: „…aber du kennst ja Lina – sobald sie ein Flugzeug sieht, bekommt sie schon Schweißausbrüche.“

→ Exakte inhaltliche Entsprechung zur Begründung für die Reise mit dem Zug.

Falsch:

Die Aussage ignoriert den deutlich formulierten Grund – ihre Flugangst war entscheidend.

→ Typische Falle durch Auslassen einer Begründung.

5

Carla kann sich vorstellen, in Zukunft öfter Couchsurfing zu nutzen.

 Falsch: Carla kann sich vorstellen, in Zukunft öfter Couchsurfing zu nutzen.

Begründung: Carla sagt: „Ich bin da eher vorsichtig … das ist nicht mein Ding.“

→ Ihre Haltung ist klar ablehnend formuliert – das widerspricht der Aussage.

Richtig:

Die Aussage behauptet eine Offenheit, die nicht im Text vorhanden ist.

→ Logische Falle durch Umdeutung einer kritischen Haltung.

6

Tom und Lina waren mit dem Essen in „Rasa Mandala“ sehr zufrieden.

 Richtig: Tom und Lina waren mit dem Essen in „Rasa Mandala“ sehr zufrieden.

Begründung: Tom sagt: „Wir waren dreimal dort essen.“ – Das ist ein klares Zeichen dafür, dass es ihnen gefallen hat.

→ Aussage stimmt vollständig mit dem Dialog überein.

Falsch:

Die gegenteilige Aussage wäre nicht haltbar, da die Wiederholung des Besuchs Zufriedenheit impliziert.

→ Typische Falle durch Ignorieren von Handlungsindizien.

7

Tom schlägt vor, dass Carla am Wochenende zum Essen kommt.

 Richtig: Tom schlägt vor, dass Carla am Wochenende zum Essen kommt.

Begründung: Tom sagt: „Wir melden uns Freitag, dann machen wir was draus.“ – Carla hatte zuvor das Dessert angeboten.

→ Inhaltlich klarer Vorschlag zur gemeinsamen Aktivität.

Falsch:

Die gegenteilige Aussage ignoriert das geplante gemeinsame Kochen und Carlas Angebot.

→ Typische Falle durch Überhören von Planungsabsicht.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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