In einem Hallenbad im Ort Valdingen

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Sie hören nun ein Gespräch. Sie hören das Gespräch einmal. Dazu lösen Sie sieben Aufgaben.
Wählen Sie: sind die Aussagen Richtig oder Falsch.
Lesen Sie zuerst die Aufgaben. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.

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Carla:
Tom? Das ist ja eine Überraschung! Was machst du denn hier im Thermarium?

Tom:
Carla! Schön, dich zu sehen. Ich wollte mir einfach mal eine kleine Auszeit gönnen. Ich bin gerade erst zurück von einer Reise nach Lörbach – also, so nennt sich das Städtchen da oben im Norden. Kennst du?

Carla:
Lörbach? Hm, sagt mir nichts. Was gibt’s denn da?

Tom:
Ehrlich gesagt, viel mehr als ich erwartet hatte. Vor allem Kultur. Wir hatten zwar Pech mit dem Wetter – es hat an zwei Tagen ziemlich geregnet – aber zum Glück gibt’s dort wirklich gute Museen. Unter anderem lief gerade eine Sonderausstellung zur Geschichte der Architektur der 1920er-Jahre. Richtig spannend.

Carla:
Ah, das klingt tatsächlich interessant. Und? Wart ihr lange weg?

Tom:
Nur vier Tage – und die gingen viel zu schnell vorbei. Wir haben versucht, so viel wie möglich reinzupacken. Meine Freundin Lina wollte eigentlich auch ins Rathaus mit dem berühmten Glasdach, aber dafür hat die Zeit nicht mehr gereicht.

Carla:
Und wie seid ihr hingefahren? Zug oder Auto?

Tom:
Ursprünglich hatte ich überlegt, einen günstigen Flug zu buchen, aber du kennst ja Lina – sobald sie ein Flugzeug sieht, bekommt sie schon Schweißausbrüche. Also haben wir uns für die Bahn entschieden. Und weil wir mit dem Nachtzug gefahren sind, war es überraschend angenehm – wir sind morgens ausgeruht angekommen. Dank der Rabattkarte war es auch echt preiswert.

Carla:
Und wie sah’s mit der Unterkunft aus? Hotel?

Tom:
Nicht ganz. Ich habe noch Kommilitonen aus Studienzeiten, die in Lörbach wohnen – aber genau an dem Wochenende war ihre Wohnung voll mit Verwandtschaft aus Brasilien. Sie haben uns dann Couchsurfing empfohlen. Ich war erst skeptisch, aber wir haben über eine Plattform einen sehr netten Schreiner gefunden, der eine kleine Werkstatt mit einem Gästezimmer daneben hatte.

Carla:
Ach echt? Und wie war das?

Tom:
Total entspannt. Er heißt René, lebt allein, und hat uns nicht nur Tipps zur Stadt gegeben, sondern sogar zu einem kleinen Jazzkonzert in einer alten Fabrikhalle mitgenommen. Das war eine richtig tolle Atmosphäre, ein bisschen wie in Berlin, nur kleiner.

Carla:
Klingt ja fast zu gut, um wahr zu sein. Ich weiß nicht … Ich bin da eher vorsichtig. Jemand Fremdes in meiner Wohnung oder ich bei Fremden – das ist nicht mein Ding. Wenn ich verreise, dann will ich Privatsphäre – ein Hotel ist mir da lieber.

Tom:
Versteh ich. Ich hätte früher auch so gedacht. Aber wenn du jemanden wie René triffst, der einem das Gefühl gibt, willkommen zu sein, dann ändert sich da was. Ich glaube, gerade diese Art zu reisen macht’s heutzutage besonders – man bekommt direkten Kontakt zu Menschen, nicht nur zu Sehenswürdigkeiten.

Carla:
Na ja … Vielleicht würde ich’s ja mal ausprobieren – aber eher im Ausland, wo Hotels richtig teuer sind.

Tom:
Apropos teuer: Wir haben dort auch ein kleines indisches Lokal entdeckt – „Rasa Mandala“ hieß das. Total familiär geführt. Wir waren dreimal dort essen. Die haben Linsengerichte, aber auch Klassiker mit Lamm und Huhn. Lina hat sich sogar das Rezept für ein spezielles Gewürzreisgericht mitgeben lassen – mit Kardamom, Zimt und geröstetem Gemüse. Am Samstag will sie das nachkochen.

Carla:
Oh, das klingt gut. Wenn ihr möchtet, bringe ich einen Nachtisch mit. Ich habe gerade ein Rezept für selbstgemachtes Zitronensorbet ausprobiert.

Tom:
Super Idee! Wir melden uns Freitag, dann machen wir was draus. Jetzt muss ich aber schnell unter die Dusche – mein Zeitfenster im Ruheraum ist gleich vorbei.

Carla:
Klar, mach das. Schön, dass wir uns gesehen haben. Lass uns wirklich mal wieder ausführlicher quatschen.

Tom:
Ja, sehr gern! Wir hören uns morgen?

Carla:
Abgemacht. Bis dann!

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1

Carla kennt Lörbach schon von früher.

❌ Carla kennt Lörbach schon von früher.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Carla sagt: „Lörbach? Hm, sagt mir nichts. Was gibt’s denn da?“ → Carla kennt den Ort nicht.

Fallenanalyse: Tom fragt „Kennst du?“, und Carla wiederholt den Namen „Lörbach?“. Das klingt zuerst so, als würde sie den Ort erkennen. Aber „sagt mir nichts“ bedeutet: Sie kennt ihn nicht.

Schlüsselwörter: „sagt mir nichts“ = kennt den Ort nicht

2

Tom und Lina haben trotz Regen interessante Museen besucht.

✅ Tom und Lina haben trotz Regen interessante Museen besucht.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Tom sagt: „Wir hatten zwar Pech mit dem Wetter – es hat an zwei Tagen ziemlich geregnet – aber zum Glück gibt’s dort wirklich gute Museen. Unter anderem lief gerade eine Sonderausstellung zur Geschichte der Architektur der 1920er-Jahre. Richtig spannend.“ → Trotz des Regens waren die Museen ein Glück für sie, und die Ausstellung fand Tom spannend.

Fallenanalyse: „Pech mit dem Wetter“ und „geregnet“ klingen negativ. Wer nur darauf achtet, denkt, die Reise war schlecht. Aber „zwar … aber zum Glück“ zeigt: Die Museen haben den Regen ausgeglichen.

Schlüsselwörter: „zwar Pech mit dem Wetter“ / „aber zum Glück … gute Museen“ / „Richtig spannend“

3

Lina wollte gern das Rathaus mit dem Glasdach besichtigen, hatte aber keine Lust mehr.

❌ Lina wollte gern das Rathaus mit dem Glasdach besichtigen, hatte aber keine Lust mehr.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Tom sagt: „Meine Freundin Lina wollte eigentlich auch ins Rathaus mit dem berühmten Glasdach, aber dafür hat die Zeit nicht mehr gereicht.“ → Lina wollte das Rathaus sehen, aber sie hatten keine Zeit mehr. Von fehlender Lust ist keine Rede.

Fallenanalyse: Der erste Teil der Aussage stimmt: Lina wollte ins Rathaus. Falsch ist nur der Grund. Wer nur auf „Rathaus“ und „Glasdach“ achtet, wählt schnell „richtig“.

Schlüsselwörter: „wollte eigentlich auch ins Rathaus“ / „dafür hat die Zeit nicht mehr gereicht“

4

Tom hat den Flug wegen Linas Flugangst nicht gebucht.

✅ Tom hat den Flug wegen Linas Flugangst nicht gebucht.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Tom sagt: „Ursprünglich hatte ich überlegt, einen günstigen Flug zu buchen, aber du kennst ja Lina – sobald sie ein Flugzeug sieht, bekommt sie schon Schweißausbrüche. Also haben wir uns für die Bahn entschieden.“ → Lina hat Angst vor dem Fliegen. Deshalb sind sie mit der Bahn gefahren und nicht geflogen.

Fallenanalyse: Das Wort „Flugangst“ kommt im Text nicht vor. Man muss verstehen, dass „Schweißausbrüche, sobald sie ein Flugzeug sieht“ genau das bedeutet. Außerdem lenken der Nachtzug und die Rabattkarte von der Frage nach dem Grund ab.

Schlüsselwörter: „sobald sie ein Flugzeug sieht, bekommt sie schon Schweißausbrüche“ = Flugangst / „Also haben wir uns für die Bahn entschieden“

5

Carla kann sich vorstellen, in Zukunft öfter Couchsurfing zu nutzen.

❌ Carla kann sich vorstellen, in Zukunft öfter Couchsurfing zu nutzen.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Carla sagt: „Jemand Fremdes in meiner Wohnung oder ich bei Fremden – das ist nicht mein Ding. […] ein Hotel ist mir da lieber.“ Später: „Vielleicht würde ich’s ja mal ausprobieren – aber eher im Ausland, wo Hotels richtig teuer sind.“ → Carla kann sich höchstens vorstellen, Couchsurfing einmal auszuprobieren. Von „öfter“ spricht sie nicht.

Fallenanalyse: Tom versucht, Carla zu überzeugen, und am Ende sagt sie „Vielleicht würde ich’s ja mal ausprobieren“. Das klingt wie eine Zustimmung. Aber „mal ausprobieren“ heißt „einmal testen“, nicht „öfter nutzen“.

Schlüsselwörter: „das ist nicht mein Ding“ / „vielleicht … mal ausprobieren“ ≠ „öfter nutzen“

6

Tom und Lina waren mit dem Essen in „Rasa Mandala“ sehr zufrieden.

✅ Tom und Lina waren mit dem Essen in „Rasa Mandala“ sehr zufrieden.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Tom sagt: „Total familiär geführt. Wir waren dreimal dort essen.“ → In nur vier Tagen sind Tom und Lina dreimal in dasselbe Lokal gegangen. Das macht man nur, wenn es einem sehr gut gefällt. Lina hat sich sogar ein Rezept mitgeben lassen.

Fallenanalyse: Tom beginnt mit „Apropos teuer“. Wer darauf achtet, erwartet etwas über den Preis – aber dazu sagt Tom nichts. Das Wort „zufrieden“ fällt nicht. Die Zufriedenheit zeigt sich daran, dass sie immer wieder hingegangen sind.

Schlüsselwörter: „dreimal dort essen“ / „das Rezept … mitgeben lassen“ = sehr zufrieden

7

Tom schlägt vor, dass Carla am Wochenende zum Essen kommt.

✅ Tom schlägt vor, dass Carla am Wochenende zum Essen kommt.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Tom sagt: „Am Samstag will sie das nachkochen. Sie sagt immer, für zwei lohnt sich der ganze Aufwand nicht … Du hast nicht zufällig Samstagabend Hunger?“ → Mit dieser Frage lädt Tom Carla zum Essen am Samstag ein. Samstag gehört zum Wochenende.

Fallenanalyse: Danach sagt Carla: „Wenn ihr möchtet, bringe ich einen Nachtisch mit.“ Dadurch klingt es so, als käme die Idee von Carla. Aber den Vorschlag macht zuerst Tom – mit einer scherzhaften Frage. Carla reagiert nur darauf.

Schlüsselwörter: „Du hast nicht zufällig Samstagabend Hunger?“ = Einladung zum Essen / „Samstagabend“ = „am Wochenende“

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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