Problem mit einem Geldautomaten

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Sie hören nun ein Gespräch. Sie hören das Gespräch einmal. Dazu lösen Sie sieben Aufgaben.
Wählen Sie: sind die Aussagen Richtig oder Falsch.
Lesen Sie zuerst die Aufgaben. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.

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Daniel: Sag mal, was tippst du da so konzentriert in dein Handy? Wir fahren doch gerade durch das schönste Tal der Region!

Helena: Ach, ich schreib gerade eine ziemlich lange Nachricht an meine Bank. Ich muss dringend klären, was mit einer Bargeldabhebung am Samstag passiert ist. Ich war total gestresst und jetzt muss ich das irgendwie aufklären.

Daniel: An einem Bankautomaten? Was genau ist denn passiert? Klingt ernst.

Helena: Ja, ich war am Samstagnachmittag beim Automaten am Marktplatz in Burgstetten. Ich wollte eigentlich nur schnell 200 Euro von meinem Konto abheben, weil wir abends noch essen gehen wollten. Ich habe die PIN eingegeben, alles lief wie immer – nur dass ich das Geld in der Hektik einfach im Ausgabeschacht liegen gelassen habe.

Daniel: Du meinst, du hast das Geld wirklich vergessen mitzunehmen? Nicht die Karte?

Helena: Genau das. Die Karte hab ich wieder eingesteckt, aber das Geld – keine Ahnung. Ich war gedanklich schon beim Abendessen und bin einfach weggegangen. Ich hab es erst gemerkt, als ich schon zu Hause war.

Daniel: Ui, das ist aber ärgerlich. Ich fürchte, das Geld ist weg. Wenn es jemand gefunden hat, hat er es wahrscheinlich mitgenommen.

Helena: Das dachte ich auch zuerst. Aber ich habe gestern mehrere Stunden recherchiert – und anscheinend gibt es Systeme, bei denen das Geld nach einer gewissen Zeit automatisch wieder eingezogen wird, wenn es niemand rausnimmt. Dann wird es dem Konto wieder gutgeschrieben. Nicht bei allen Banken, aber bei manchen.

Daniel: Aha, das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein. Und deswegen schreibst du jetzt diese E-Mail?

Helena: Ja, ich muss den Vorfall der Bank melden. Die prüfen dann anhand der Automatenprotokolle, ob das Geld wirklich zurückgeführt wurde oder ob es vielleicht von jemand anderem genommen wurde. Sie haben auch Überwachungskameras an dem Standort.

Daniel: Und wenn tatsächlich jemand direkt nach dir kam und das Geld mitgenommen hat?

Helena: Dann ist das streng genommen Diebstahl. Ich müsste in dem Fall sogar eine Anzeige erstatten. Und es gäbe eine Videoauswertung – die Aufnahmen werden ja gespeichert. Aber ob das etwas bringt, hängt stark davon ab, wie gut man die Person erkennen kann.

Daniel: Ich hoffe wirklich, dass das Geld automatisch eingezogen wurde. Aber angenommen, jemand findet Geld im Automaten – was müsste er denn eigentlich tun?

Helena: Also laut Gesetz darf er es auf keinen Fall behalten. Wer gefundene Wertsachen nicht meldet, macht sich strafbar. Das Geld müsste sofort beim nächstgelegenen Bankschalter abgegeben werden – oder eben bei der Polizei, wenn die Bank geschlossen ist.

Daniel: Verstehe. Und wenn das Ganze außerhalb der Öffnungszeiten passiert?

Helena: Dann müsste die Person das Geld am nächsten oder übernächsten Werktag abgeben. Es zählt nicht als Entschuldigung, dass es gerade Sonntag war.

Daniel: Du scheinst dich ja richtig schlau gemacht zu haben. Das ist alles ziemlich genau.

Helena: Ja, ich hab tatsächlich fast die halbe Nacht im Netz recherchiert. Ich wollte nicht riskieren, dass mir das Geld endgültig verloren geht, nur weil ich nicht schnell genug handle.

Daniel: Ich hatte mal ein ähnliches Problem. Letzten Sommer in Brixen hab ich am Automaten drei Mal die falsche PIN eingegeben. Danach wurde meine Karte automatisch gesperrt. Ich musste dann ewig in der Warteschleife hängen, bis jemand bei der Bank dranging.

Helena: Ja, ich dachte auch kurz, ich rufe einfach bei der Hotline an – aber die ist montags morgens immer überlastet. Und da wir gleich in Dornstadt umsteigen müssen, wollte ich zumindest die E-Mail fertig haben, damit es schon mal bearbeitet wird.

Daniel: Klingt vernünftig. Und weißt du schon, wie lange das Ganze dauern kann?

Helena: Das hängt von der Bank ab. Manche klären das in zwei Tagen, andere brauchen eine Woche oder mehr. Ich hoffe einfach, dass ich das Geld zurückbekomme – oder wenigstens eine klare Antwort.

Daniel: Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen. Sowas kann jedem passieren – aber du gehst es gut organisiert an.

Helena: Danke dir. Es tut gut, wenn wenigstens jemand Verständnis hat.

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1

Die Frau erzählt von einem Problem mit einer Geldabhebung.

Die Frau erzählt von einem Problem mit einer Geldabhebung.

Begründung: Direkt zu Beginn sagt Helena: „Ich muss dringend klären, was mit einer Bargeldabhebung am Samstag passiert ist.“

→ Das gesamte Gespräch dreht sich um diese vergessene Geldabhebung. Aussage ist richtig.

2

Die Frau hat ihre Bankkarte im Automaten stecken lassen.

Die Frau hat ihre Bankkarte im Automaten stecken lassen.

Begründung: Helena sagt deutlich: „Die Karte hab ich wieder eingesteckt, aber das Geld – keine Ahnung.“

→ Sie hat also nicht die Karte, sondern das Geld vergessen. Aussage ist falsch.

3

Der Mann glaubt, dass das Geld wahrscheinlich nicht mehr zurückkommt.

Der Mann glaubt, dass das Geld wahrscheinlich nicht mehr zurückkommt.

Begründung: Daniel sagt: „Ich fürchte, das Geld ist weg. Wenn es jemand gefunden hat, hat er es wahrscheinlich mitgenommen.“

→ Er äußert also Zweifel, dass Helena das Geld zurückbekommt. Aussage ist richtig.

4

Die Frau möchte herausfinden, ob jemand das Geld entwendet hat.

Die Frau möchte herausfinden, ob jemand das Geld entwendet hat.

Begründung: Helena sagt: „Die prüfen dann anhand der Automatenprotokolle, ob das Geld wirklich zurückgeführt wurde oder ob es vielleicht von jemand anderem genommen wurde.“

→ Sie möchte also herausfinden, ob jemand das Geld entwendet hat. Aussage ist richtig.

5

Wenn man Geld im Automaten findet, darf man es behalten.

Wenn man Geld im Automaten findet, darf man es behalten.

Begründung: Helena widerspricht diesem Gedanken klar: „Er darf es auf keinen Fall behalten. Wer gefundene Wertsachen nicht meldet, macht sich strafbar.“

→ Die Aussage ist genau das Gegenteil von dem, was Helena sagt. Daher falsch.

6

Die Bank hat dem Mann in einer ähnlichen Situation schon einmal geholfen.

Die Bank hat dem Mann in einer ähnlichen Situation schon einmal geholfen.

Begründung: Daniel berichtet: „Ich musste dann ewig in der Warteschleife hängen, bis jemand bei der Bank dranging.“

→ Er wurde nicht aktiv unterstützt, sondern musste lange warten. Aussage ist falsch.

7

Der Mann schlägt vor, bei der Bank anzurufen.

Der Mann schlägt vor, bei der Bank anzurufen.

Begründung: Daniel sagt am Ende: „Ich würde trotzdem mal anrufen und fragen, was du am besten tun kannst.“

→ Das ist ein klarer Vorschlag zum Anruf bei der Bank. Aussage ist richtig.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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