Bericht über das Wohnhaus von Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg
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Willkommen bei „Kultur und Geschichte“. Heute entführen wir Sie in die Geburtsstadt eines der größten Musiker aller Zeiten: Wolfgang Amadeus Mozart. Die meisten denken dabei sofort an das bekannte Geburtshaus in der Getreidegasse – aber kaum jemand weiß, dass Mozart einen großen Teil seiner Kindheit und Jugend in einem anderen Haus verbrachte: im sogenannten „Tanzmeisterhaus“ am Makartplatz.
Das Gebäude, heute als Mozart-Wohnhaus bekannt, war seit 1773 die Hauptadresse der Familie Mozart in Salzburg. Der Vater, Leopold Mozart, hatte die Wohnung gemietet, nachdem das Geburtshaus für die wachsende Familie zu klein geworden war. In dem geräumigen Haus entstanden viele von Mozarts frühen Kompositionen – unter anderem Sonaten, geistliche Werke und kleinere Opern.
Besonders interessant: Das Haus wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört. Erst 1996 konnte es durch umfangreiche Restaurierungen in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt werden. Heute befindet sich darin ein Museum, das nicht nur Mozarts Leben dokumentiert, sondern auch zeigt, wie wohlhabende Familien im 18. Jahrhundert wohnten.
Die Ausstellung ist modern gestaltet – Besucher können unter anderem Mozarts originale Notenschriften sehen, digitale Hörstationen nutzen und eine virtuelle Reise durch Mozarts Europa erleben. Ein Highlight ist die historische Familienvioline, auf der Leopold Mozart selbst unterrichtet haben soll.
2024 verzeichnete das Wohnhaus rund 250.000 Besucherinnen und Besucher, ein neuer Rekord seit der Corona-Pandemie. Besonders beliebt ist das Haus bei Schulklassen und internationalen Touristen, die mehr über den Menschen Mozart – abseits des Genies – erfahren wollen.
Das war unser Tipp von „Kultur und Geschichte“. Wer Salzburg besucht, sollte unbedingt einen Blick in das andere Mozart-Haus werfen – es lohnt sich.
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