Wie wichtig ist guter Schlaf wirklich?

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Sie hören nun eine Nachrichtensendung. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen. Sie hören die Nachrichtensendung nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.
Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

27% (316 von 1187 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Guten Tag und herzlich willkommen zu unserer heutigen Sendung.
Wir sprechen heute über ein Thema, das viele von uns betrifft – den Schlaf.
Wie wichtig ist guter Schlaf wirklich, und was tun Menschen, um besser zu schlafen?
Wir haben fünf Personen gefragt, welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Hören Sie jetzt, was sie erzählen.

Hörerin 1:
Ich habe früher nie geglaubt, dass Spaziergänge wirklich beim Einschlafen helfen. Aber seit ich jeden Abend eine Runde durch den Park gehe, schlafe ich schneller ein. Es geht mir dabei nicht um Sport – ich jogge nicht, ich laufe einfach entspannt. Man sagt ja, die frische Luft und das gleichmäßige Gehen beruhigen den Kopf. Ich merke jedenfalls, dass ich danach weniger an den Tag denke und abends nicht mehr so lange wach liege. Natürlich klappt das nicht bei Regen oder starkem Wind – dann bleibe ich lieber zu Hause.

Hörer 2:
Ich unterrichte seit über zehn Jahren an einer Realschule. Was ich immer wieder feststelle: Wenn das Tageslicht fehlt, sind die Schülerinnen und Schüler viel unkonzentrierter. Es reicht manchmal schon, wenn eine Leuchtstoffröhre flackert – dann verlieren die Kinder die Aufmerksamkeit. Wir haben in zwei Klassen große Fensterfronten, und dort ist das Lernklima deutlich angenehmer. Ich finde, man sollte das Thema Licht genauso ernst nehmen wie gute Bücher oder digitale Ausstattung.

Hörerin 3:
Ich bin Krankenschwester im Schichtdienst, also arbeite ich mal früh, mal spät, mal nachts. Es ist schwer, einen festen Schlafrhythmus zu haben. Ich habe gelesen, dass der Körper dann weniger Melatonin bildet – dieses Hormon hilft beim Einschlafen. Und ehrlich gesagt: Ich merke das auch. Wenn ich lange Frühschicht hatte, kann ich am freien Tag kaum ausschlafen. Es ist, als wäre der Körper völlig durcheinander. Manchmal schlafe ich dann tagsüber kurz, aber das ersetzt keine echte Nacht.

Hörer 4:
Ich bin Informatiker und arbeite seit zwei Jahren überwiegend im Homeoffice. Ich kann also selbst entscheiden, wann ich mit der Arbeit anfange. Seitdem schlafe ich länger, weil ich den Wecker nicht mehr um sechs stellen muss. Und obwohl ich jetzt täglich fast eine Stunde später beginne, schaffe ich trotzdem alles – ohne Überstunden. Ich denke, dass viele Menschen produktiver wären, wenn sie ihre Arbeitszeit besser an ihren natürlichen Schlafrhythmus anpassen könnten.

Hörerin 5:
Ich hatte lange Schlafprobleme und habe viele Tipps ausprobiert: Lavendelduft, Entspannungsübungen, keine Bildschirme am Abend. Was mir letztlich geholfen hat, war die Umstellung meiner Ernährung. Ich esse abends keine schweren Gerichte mehr, sondern meistens nur eine Suppe oder ein paar Nüsse. Seitdem schlafe ich zwar nicht automatisch früher ein, aber mein Schlaf ist tiefer, und ich wache nicht mehr so oft auf. Es hängt eben alles zusammen – auch, was man isst, beeinflusst die Nacht.

0 / 5 richtige Optionen

1

Die Sprecherin mag keinen Sport, vor allem kein Joggen.

Die Sprecherin sagt:
„Es geht mir dabei nicht um Sport – ich jogge nicht, ich laufe einfach entspannt.“
Das bedeutet, dass sie kein Jogging macht und sich lieber ruhig bewegt.
Sie sagt aber nicht, dass sie Sport nicht mag.
Es wird nur erwähnt, dass es ihr bei ihren Abendspaziergängen nicht um sportliche Leistung geht.
Die Aussage ist also zu weit interpretiert und steht nicht im Text.
Deshalb ist sie falsch.

2

Der Mann ist der Meinung, dass eine schlechte Beleuchtung die Konzentration im Unterricht nicht beeinflusst.

Der Sprecher sagt ganz klar, dass die Schülerinnen und Schüler unkonzentrierter sind, wenn das Tageslicht fehlt.
Er nennt sogar ein Beispiel: Schon flackerndes Licht führt zu weniger Aufmerksamkeit.
Außerdem betont er, dass Licht genauso wichtig sei wie Bücher oder digitale Medien.

3

Die Sprecherin glaubt, dass Schichtarbeit den natürlichen Schlafrhythmus stören kann.

Sie sagt: „Es ist schwer, einen festen Schlafrhythmus zu haben … Manchmal schlafe ich dann tagsüber kurz, aber das ersetzt keine echte Nacht.“
Sie spricht auch vom Hormon Melatonin – also ganz klar: Schichtdienst stört den Rhythmus.

4

Der Sprecher schläft länger, seitdem er seine Arbeitszeit frei gestalten kann.

Er sagt: „Seitdem schlafe ich länger, weil ich den Wecker nicht mehr um sechs stellen muss.“
Er beginnt später mit der Arbeit, schläft also mehr.

5

Die Sprecherin hat ihre Schlafprobleme durch eine neue Abendroutine mit Tee und Musik gelöst.

Sie erwähnt Lavendelduft, Entspannung, kein Bildschirm – aber:
„Was mir letztlich geholfen hat, war die Umstellung meiner Ernährung.“
Tee oder Musik nennt sie nicht.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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