Stadtwohnung oder Landhaus – Wo lebt es sich besser?

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Sie hören nun eine Nachrichtensendung. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen. Sie hören die Nachrichtensendung nur einmal.
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Moderne Wohnung in der Innenstadt oder altes Haus mit Garten auf dem Land – beide Lebensformen haben ihre Vor- und Nachteile. Wir haben fünf Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen gefragt, wo sie wohnen – und warum.

Hörerin 1
Ich wohne seit drei Jahren in einer Zwei-Zimmer-Wohnung mitten in Hamburg. Die Miete ist zwar hoch, aber ich spare Zeit – alles ist fußläufig erreichbar: Supermarkt, Apotheke, Fitnessstudio. Früher habe ich in einem kleinen Ort gelebt, aber da war ich ohne Auto aufgeschmissen. Jetzt nehme ich jeden Tag das Rad zur Arbeit. Natürlich wäre ein Garten schön, aber ehrlich gesagt: Ich hätte gar keine Zeit, ihn zu pflegen. Mir reicht ein Balkon, ein Café um die Ecke und ein kurzer Weg zur U-Bahn.

Hörer 2
Meine Frau und ich leben seit acht Jahren in einem alten Bauernhaus, etwa 25 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Luft ist sauber, man hört morgens die Vögel und sieht nachts die Sterne – das ist unbezahlbar. Klar, man muss das Auto nutzen, auch für Kleinigkeiten. Aber wir haben uns daran gewöhnt. Unsere Nachbarn sind hilfsbereit, man kennt sich. Die Wohnung in der Stadt haben wir damals aufgegeben, weil es einfach zu laut und eng war. Hier draußen fühlen wir uns freier.

Hörerin 3
Ich habe früher in Berlin in einer Altbauwohnung gewohnt – das war super in der Studienzeit. Jetzt, mit zwei Kindern, sieht das anders aus. Wir sind vor einem Jahr in ein kleines Dorf umgezogen, in ein renoviertes Fachwerkhaus. Die Kinder können draußen spielen, der Kindergarten ist in der Nähe, und es ist einfach ruhiger. Aber ich vermisse manchmal die kulturellen Angebote in der Stadt – Theater, Ausstellungen, Konzerte. Wir fahren deshalb regelmäßig ins Zentrum, am Wochenende meistens.

Hörer 4
Ich bin ein echter Naturliebhaber, aber in ein Dorf wollte ich nie ziehen. Ich lebe jetzt am Stadtrand, in einem kleinen Haus mit Garten. Es ist grün, ruhig und trotzdem bin ich in 20 Minuten mit der S-Bahn im Zentrum. Das ist für mich ideal. Früher habe ich in einem Hochhaus gewohnt – alles war laut, anonym, stressig. Jetzt sehe ich morgens Rehe im Garten, aber wenn ich ins Büro muss, bin ich schnell da. Also: nicht ganz Stadt, nicht ganz Land – die perfekte Mischung.

Hörerin 5
Ich bin 70 und lebe allein in einer barrierefreien Wohnung in der Stadt. Für mich ist es wichtig, dass ich ohne Auto alles erledigen kann. Der Bus hält vor der Tür, der Supermarkt ist 300 Meter entfernt, mein Hausarzt um die Ecke. In meinem Alter möchte ich nicht mehr weit fahren müssen. Ich habe früher auf dem Land gelebt – mit großem Garten und viel Arbeit. Das war schön, aber jetzt ist mir das zu anstrengend. Heute genieße ich, dass ich alles vor Ort habe.

0 / 5 richtige Optionen

1

Die Frau schätzt an ihrem Wohnort vor allem die gute Erreichbarkeit.

Sie erwähnt kurze Wege, Fahrrad zur Arbeit, Nähe zu Supermarkt und U-Bahn – klare Priorität auf Lage.

2

Der Mann ist unzufrieden, weil er für alles das Auto braucht.

Er sagt, sie haben sich daran gewöhnt – die Natur und Ruhe machen den Aufwand wett.

3

Die Familie wohnt weiterhin mitten in Berlin.

Die Sprecherin sagt, sie ist mit ihrer Familie ins Dorf gezogen – Berlin war nur in der Studienzeit ihr Wohnort.

4

Der Mann wohnt auf dem Land und hat keinen guten Zugang zur Stadt.

Er lebt am Stadtrand, fährt in 20 Minuten mit der S-Bahn ins Zentrum – Zugang zur Stadt ist gegeben.

5

Die Frau wohnt heute lieber in der Stadt, weil alles nah ist.

Sie betont Nähe zu Arzt, Bus, Supermarkt – im Gegensatz zum früheren Leben auf dem Land.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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