Meinungen zum Thema Hausaufgaben

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Sie hören nun eine Nachrichtensendung. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen. Sie hören die Nachrichtensendung nur einmal.
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1. Frau Meier (Lehrerin):
„Ich arbeite schon seit vielen Jahren als Lehrerin und habe dabei unterschiedliche Erfahrungen mit Hausaufgaben gemacht. In meiner Klasse bekommen die Schülerinnen und Schüler jeden Tag Hausaufgaben. Dabei achte ich aber sehr darauf, dass die Aufgaben nicht zu viel Zeit kosten. In der Regel sollen sie nicht länger als 20 bis 30 Minuten dauern, denn die Kinder haben nach der Schule auch andere Verpflichtungen oder wollen sich einfach ausruhen. Besonders wichtig finde ich, dass die Aufgaben dazu dienen, den Stoff aus dem Unterricht zu wiederholen. So können die Kinder das Gelernte besser festigen. Natürlich höre ich manchmal von Eltern, dass ihre Kinder trotzdem viel länger daran sitzen – das liegt aber oft daran, dass sie sehr genau arbeiten oder sich leicht ablenken lassen.“

2. Herr Braun (Vater):
„Ich bin Vater einer neunjährigen Tochter, die momentan die dritte Klasse besucht. Sie bekommt jeden Tag Hausaufgaben, was ich grundsätzlich in Ordnung finde. Meistens setzt sie sich nach dem Mittagessen daran, weil sie dann etwas gegessen und neue Energie hat. Es kommt jedoch vor, dass sie Unterstützung braucht, besonders bei Mathematik. In diesen Fällen helfe ich ihr gerne, auch wenn ich selbst manchmal nachschauen muss, wie es richtig geht. Was ich sehr positiv finde, ist, dass ihre Lehrerin nicht nur klassische Aufgaben gibt, sondern auch kreative – zum Beispiel sollen die Kinder etwas basteln, malen oder kleine Präsentationen vorbereiten. Solche Aufgaben machen meiner Tochter Spaß und fördern ihre Fantasie. Sie ist danach oft stolz auf das Ergebnis und zeigt es der ganzen Familie.“

3. Lisa (Schülerin):
„Ich bin in der vierten Klasse und finde Hausaufgaben meistens nicht besonders spannend. Oft müssen wir nur Dinge aufschreiben oder Rechnungen machen, die wir schon im Unterricht geübt haben. Das finde ich langweilig, weil es sich so oft wiederholt. Aber es gibt auch Ausnahmen, und dann macht es richtig Spaß. Letzte Woche zum Beispiel durften wir für den Sachunterricht ein Experiment zu Hause durchführen. Wir mussten unsere Beobachtungen aufschreiben und einen kleinen Bericht darüber verfassen. Das war richtig interessant, weil ich so etwas noch nie gemacht hatte. Ich habe mit meiner Mama alles vorbereitet, und sie hat mir ein bisschen geholfen. Wenn ich mal nicht alles schaffe, weil es zu viel ist oder ich müde bin, hilft sie mir auch abends, damit ich am nächsten Tag alles fertig habe.“

4. Frau Schmidt (Schulleiterin):
„Als Schulleiterin unserer Grundschule ist es mir ein großes Anliegen, dass die Kinder genug Zeit für andere wichtige Dinge im Leben haben – wie Bewegung, Familie oder kreative Hobbys. Deshalb haben wir im Kollegium gemeinsam beschlossen, dass unsere Schülerinnen und Schüler nur an drei Tagen pro Woche Hausaufgaben bekommen sollen. So bleibt genug Freiraum für andere Aktivitäten, die ebenso zur Entwicklung beitragen. Außerdem achten wir darauf, dass die Aufgaben nicht länger als 30 Minuten dauern. Längere Aufgaben führen oft zu Frust und Überforderung – das wollen wir vermeiden. Am Wochenende gibt es bei uns grundsätzlich keine Hausaufgaben. Diese freie Zeit sollen die Kinder nutzen, um sich zu erholen, mit ihren Familien etwas zu unternehmen oder einfach mal nichts zu tun. Denn auch das ist wichtig für die kindliche Entwicklung.“

5. Tim (Schüler):
„Ich bin in der fünften Klasse und spiele total gern Fußball. Nach der Schule gehe ich meistens auf den Platz mit meinen Freunden. Deswegen finde ich Hausaufgaben oft nervig, weil sie mir Zeit wegnehmen. Manchmal vergesse ich auch, sie zu machen, weil ich lieber draußen bin. Aber zum Glück ist meine Lehrerin ziemlich nett. Wenn ich etwas vergessen habe, darf ich es manchmal in der großen Pause nachholen. Sie sagt immer, dass jeder mal etwas vergessen kann, solange man es nicht zu oft macht. Das finde ich wirklich fair. Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft besser aufzupassen, wann ich was machen muss. Es ist zwar nicht immer leicht, Schule und Freizeit unter einen Hut zu bringen, aber ich weiß, dass Hausaufgaben auch wichtig sind, damit ich nicht den Anschluss verliere.“

0 / 5 richtige Optionen

1

Frau Meier ist der Meinung, dass das Wiederholen des Schulstoffs zu Hause überflüssig ist.

Frau Meier hält das Wiederholen für sehr wichtig. Sie sagt ausdrücklich, dass Hausaufgaben dazu dienen, das im Unterricht Gelernte zu wiederholen. Also ist Wiederholung nicht überflüssig.

2

Die Tochter von Herrn Braun erledigt ihre Aufgaben üblicherweise noch vor dem Mittagessen.

Herr Braun sagt, dass seine Tochter die Hausaufgaben meistens nach dem Mittagessen macht – also nicht davor.

3

Lisa berichtet, dass sie gelegentlich Aufgaben bekommt, bei denen sie kreativ sein kann und die ihr Freude machen.

Lisa erzählt in ihrem Text, dass sie Hausaufgaben meistens langweilig findet, weil sie oft nur wiederholt, was sie im Unterricht gemacht hat. Aber sie sagt auch:
„Es gibt auch Ausnahmen, und dann macht es richtig Spaß. Letzte Woche zum Beispiel durften wir für den Sachunterricht ein Experiment zu Hause durchführen. Wir mussten unsere Beobachtungen aufschreiben und einen kleinen Bericht darüber verfassen. Das war richtig interessant, weil ich so etwas noch nie gemacht hatte.“
Das bedeutet, dass Lisa gelegentlich kreative Aufgaben bekommt, die ihr Spaß machen. Deshalb ist die Aussage richtig.
4

Laut Frau Schmidt erhalten die Schülerinnen und Schüler an ihrer Schule an jedem Wochentag Pflichten für zu Hause.

Frau Schmidt sagt, dass Hausaufgaben nur an drei Tagen pro Woche gegeben werden. Also nicht an jedem Wochentag.

5

Tim erwähnt, dass er verpasste Aufgaben manchmal während der Schulpausen erledigen kann.

Tim sagt: „Wenn ich etwas vergessen habe, darf ich es manchmal in der großen Pause nachholen.“ Das bedeutet, dass vergessene Aufgaben in der Pause erledigt werden dürfen

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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