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Autor: Olena Bazalukova, 11.05.2026
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B2 Beruf — Sprechen, Teil 3

B2 Beruf, Sprechen, Teil 3:
Strategie in 8 Schritten und Redemittel

Universelle Strategie in 8 Schritten, fertige Redemittel und Training mit dem KI-Prüfer für eine sichere Bewältigung von Teil 3 der mündlichen Prüfung B2 Beruf.

1

Was ist Sprechen Teil 3 in der Prüfung B2 Beruf

Teil 3 der mündlichen Prüfung B2 Beruf ist der letzte Block des Sprechen-Tests. Sie und Ihr Partner bekommen eine Aufgabenkarte. Auf dieser Karte stehen eine Situation mit einem Problem im Betrieb und einige Stichworte als Hilfe. Ihre Aufgabe: gemeinsam das Problem besprechen und zusammen eine Lösung finden.

Der häufigste Fehler ist, dass die Kandidaten sofort zur Lösung springen und wichtige Zwischenschritte überspringen. In Wirklichkeit erwartet der Prüfer von Ihnen einen strukturierten Dialog in acht Schritten mit aktiver Interaktion mit dem Partner. Nur so kann der Prüfer Ihr Sprachniveau B2 richtig bewerten.

Was ist die Situierung?

Die Situierung ist die kurze Beschreibung der Aufgabe auf der Prüfungskarte. Sie sagt Ihnen, welche Situation Sie und Ihr Partner besprechen sollen, wer Sie in dieser Situation sind und welches Problem es gibt. Lesen Sie die Situierung ruhig durch und merken Sie sich die wichtigsten Informationen: das Problem, den Ort, die Personen.

Unter der Situierung stehen Stichworte oder W-Fragen. Diese Stichworte sind nicht nur zur Dekoration. Sie zeigen Ihnen, welche Aspekte Sie unbedingt im Dialog ansprechen müssen. Wenn auf der Karte zum Beispiel das Wort Termin steht, dann muss das Thema Zeit oder Frist im Dialog vorkommen.

Format und Aufgabe

Sie sprechen mit Ihrem Partner über ein Problem im Betrieb. Die offizielle Aufgabe lautet: innerbetriebliches Problem lösen, Strategie entwickeln — ein Problem im Betrieb lösen und eine Strategie entwickeln. Sie haben keine Vorbereitungszeit vor Teil 3. Deshalb ist es so wichtig, die Strategie der acht Schritte vorher gut zu üben.

Register und Stil

Das ist eine sehr wichtige Information: das Register in Teil 3 ist informell. Sie sprechen mit einem Kollegen, also benutzen Sie das «Du». Keine formellen Formeln wie «Sehr geehrte Frau Müller». Der Wortschatz ist allgemein und beruflich, aber ohne spezielle Fachwörter.

Was bewertet der Prüfer — vier offizielle Kriterien

Jede Ihrer Äußerungen wird nach vier Kriterien bewertet. Diese Kriterien sind an die Skalen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) angelehnt:

  • Kommunikative Aufgabenbewältigung — wie gut Sie die Aufgabe lösen: passendes Register, Flexibilität und Flüssigkeit beim Sprechen.
  • Aussprache und Intonation — wie klar und natürlich Sie sprechen.
  • Formale Richtigkeit — Grammatik, richtige Wortwahl und die Fähigkeit, Fehler selbst zu korrigieren.
  • Spektrum sprachlicher Mittel — wie vielfältig Ihr Wortschatz und Ihre Strukturen sind.
Parameter Beschreibung
Format Dialog zwischen zwei Kandidaten
Thema Problem im Betrieb zwischen Kollegen
Register Informell («Du»)
Vorbereitungszeit vor der Prüfung Nicht vorgesehen
Bewertungskriterien 4 (Aufgabenbewältigung, Aussprache, Richtigkeit, Spektrum)
Hilfe auf der Karte Situierung + Stichworte oder W-Fragen
👉 B2 Beruf Sprechen Übungen mit dem KI-Prüfer
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Strategie in 8 Schritten: was sagen und in welcher Reihenfolge

Die universelle Struktur des Dialogs Teil 3 besteht aus acht Schritten. Jeder Schritt hat eine eigene Funktion und ein eigenes Set an Redemitteln. Wenn Sie alle acht Schritte gehen und dabei dem Partner das Wort geben, wird Ihr Ergebnis beim Kriterium Kommunikative Aufgabenbewältigung hoch sein.

Die universelle Struktur eines Mini-Blocks

Jeder Schritt ist ein kleiner Block aus vier Teilen. Diese Struktur wiederholt sich von Schritt 2 bis Schritt 8. So bleibt der Dialog flüssig und natürlich:

  1. Antwort auf die Frage des Partners. Sie reagieren auf das, was Ihr Partner gerade gesagt oder gefragt hat.
  2. Universeller Übergang. Ein kurzer Satz, der zu fast jedem Thema passt, zum Beispiel: Das ist eine wichtige Frage! oder Du hast recht!
  3. 2—3 Sätze zum aktuellen Schritt. Hier bringen Sie den neuen Inhalt: Folgen, Vorschläge, Argumente, Entscheidung und so weiter.
  4. Eigene Frage an den Partner. Sie nehmen eine Frage von der Karte oder stellen eine eigene Frage und geben so dem Partner das Wort.

Universelle Übergangsphrasen, die immer passen:

  • Das ist eine wichtige Frage!
  • Das ist eine gute Frage!
  • Du hast recht.
  • Stimmt!
  • Genau, das sehe ich auch so.
  • Da bin ich ganz deiner Meinung.
  • Daran habe ich auch gedacht.
  • Das ist wirklich ein Problem.
  • Ja, das ist mir auch aufgefallen.
Wichtiger Hinweis

Schritt 1 ist der Beginn des Dialogs. Hier antworten Sie noch auf keine Frage. Sie eröffnen das Gespräch mit der Phrase Hast du gehört, dass …? und einer kurzen Beschreibung des Problems aus der Situierung.

Schritt 1 — Das Problem benennen

Beginnen Sie das Gespräch mit einer kurzen Beschreibung des Problems aus der Situierung. Sprechen Sie so, wie Sie mit einem Kollegen in der Pause sprechen würden. Dieser Schritt ist kurz: ein bis zwei Sätze plus eine Frage an den Partner.

Beispiel-Mini-Block (Sprecher A):

«Hast du gehört, dass der Drucker schon seit drei Tagen kaputt ist? Mir ist aufgefallen, dass sich niemand darum kümmert. Was meinst du dazu?»

Redemittel für Schritt 1:

  • Hast du gehört, dass …?
  • Du, ich muss mit dir über etwas reden …
  • Hast du auch mitbekommen, dass …?
  • Mir ist aufgefallen, dass …
  • Wir haben hier ein Problem mit …
  • Ich finde, wir müssen mal über … sprechen.

Schritt 2 — Folgen beschreiben

Direkt nach dem Problem zeigen Sie, warum das Problem wichtig ist. Dieser Schritt ist ein Marker für das B2-Niveau: Sie können vorausdenken. Nennen Sie mindestens eine Folge, besser zwei.

Beispiel-Mini-Block (Sprecher B):

«Ja, das habe ich auch bemerkt. Das ist wirklich ein Problem! Wenn das so weitergeht, können wir wichtige Dokumente nicht drucken und unsere Arbeit leidet. Hast du eine Idee, was passieren könnte?»

Redemittel für Schritt 2:

  • Wenn wir nichts machen, dann …
  • Das könnte dazu führen, dass …
  • Sonst riskieren wir, dass …
  • Auf Dauer wird das …
  • Das hat zur Folge, dass …
  • Wenn das so weitergeht, …

Schritt 3 — Lösungsvorschläge machen

Schlagen Sie mindestens zwei Lösungen vor. Nicht nur eine! Ohne Alternativen gibt es nichts zu diskutieren, und der nächste Schritt fällt weg. Geben Sie am Ende dem Partner das Wort.

Beispiel-Mini-Block (Sprecher A):

«Du hast recht, das könnte teuer werden. Eine Möglichkeit wäre, den Techniker anzurufen. Eine andere Möglichkeit wäre, einen neuen Drucker zu kaufen. Was hältst du davon?»

Redemittel für Schritt 3:

  • Eine Möglichkeit wäre, …
  • Wir könnten zum Beispiel …
  • Was hältst du davon, wenn wir …?
  • Vielleicht sollten wir …
  • Ein Vorschlag von mir wäre …
  • Hast du auch eine Idee?

Schritt 4 — Vor- und Nachteile abwägen

Das ist der zentrale Schritt für den Prüfer. Hier zeigen Sie Argumentation: jede Lösung hat Vor- und Nachteile. Sie müssen nicht alles aufzählen — ein Argument dafür und eines dagegen pro Variante reichen.

Beispiel-Mini-Block (Sprecher B):

«Stimmt, beide Ideen sind gut. Den Techniker zu rufen wäre billiger, aber dauert vielleicht lange. Einen neuen Drucker zu kaufen wäre schneller, aber teurer. Was denkst du, was besser ist?»

Redemittel für Schritt 4:

  • Der Vorteil daran ist, dass …
  • Allerdings hätte das auch einen Nachteil: …
  • Auf der einen Seite …, auf der anderen Seite …
  • Das klingt gut, aber …
  • Da bin ich mir nicht so sicher, weil …
  • Das spricht dafür, aber dagegen spricht …

Schritt 5 — Eine Entscheidung treffen

Nach der Diskussion kommt eine klare Entscheidung. Lassen Sie die Entscheidung nicht offen. Eine der Varianten muss gewinnen, und Sie beide stimmen zu.

Beispiel-Mini-Block (Sprecher A):

«Da bin ich deiner Meinung. Ich finde, wir sollten zuerst den Techniker anrufen. Wenn er nicht hilft, kaufen wir einen neuen Drucker. Bist du einverstanden?»

Redemittel für Schritt 5:

  • Okay, ich finde, wir sollten …
  • Dann machen wir es so: …
  • Lass uns … machen.
  • Einigen wir uns darauf, dass …
  • Gut, dann bleibt es dabei: …
  • Also entscheiden wir uns für …

Schritt 6 — Aufgaben verteilen

Eine Entscheidung ohne Aufgabenverteilung ist keine echte Entscheidung. Wer macht was? Wer macht es bis wann? Dieser Schritt ist kurz, aber notwendig.

Beispiel-Mini-Block (Sprecher B):

«Ja, einverstanden! Dann übernehme ich den Anruf beim Techniker. Kannst du in der Zwischenzeit alle Kollegen informieren? Wann sollen wir das machen?»

Redemittel für Schritt 6:

  • Übernimmst du …, und ich kümmere mich um …?
  • Wer macht was?
  • Ich übernehme …, wenn du … machst.
  • Können wir das so aufteilen: …?
  • Ich kümmere mich um …, du machst …
  • Wer ist dafür zuständig?

Schritt 7 — Eine dritte Partei einbeziehen (wenn nötig)

Wenn das Problem zu groß für Sie beide ist, nennen Sie eine dritte Person, die helfen kann. Nach dem offiziellen Prüfungsprogramm gibt es drei mögliche Personen: der oder die Vorgesetzte (der Chef oder die Chefin), der Techniker und der Kundendienst. Dieser Schritt ist nicht immer Pflicht, aber bei einer ernsten Situation bringt er zusätzliche Punkte.

Beispiel-Mini-Block (Sprecher A):

«Gute Aufteilung! Sollten wir vielleicht auch die Chefin informieren? Sie sollte wissen, dass wir den Techniker rufen. Was meinst du, ist das nötig?»

Redemittel für Schritt 7:

  • Sollten wir das vielleicht mit dem Chef besprechen?
  • Ich würde vorschlagen, den Techniker anzurufen.
  • Vielleicht müssen wir den Kundendienst informieren.
  • Das übersteigt unsere Möglichkeiten — wir sollten … fragen.
  • Da brauchen wir Unterstützung von …
  • Können wir das selbst lösen oder müssen wir die Chefin einbeziehen?

Schritt 8 — Zusammenfassung

Beenden Sie den Dialog mit einer kurzen Zusammenfassung. Wiederholen Sie die wichtigsten Punkte: die Entscheidung, die Aufgaben, die dritte Partei. So zeigt der Prüfer, dass Sie das ganze Gespräch im Kopf behalten haben. Dieser Schritt ist ein Marker für ein gut strukturiertes Niveau B2.

Beispiel-Mini-Block (Sprecher B):

«Ja, das ist eine gute Idee. Also fassen wir zusammen: Du rufst den Techniker an, ich informiere die Kollegen, und wir sagen der Chefin Bescheid. Wenn der Techniker nicht hilft, kaufen wir einen neuen Drucker. Klingt das gut?»

Redemittel für Schritt 8:

  • Also, fassen wir kurz zusammen: …
  • Zum Schluss: wir haben uns darauf geeinigt, dass …
  • Gut, dann ist alles klar: …
  • Lass mich noch mal zusammenfassen: …
  • Damit haben wir die Sache geklärt: …
  • Okay, dann steht es: ich mache …, du machst …
Schritt Funktion Minimum pro Schritt
1. Problem benennen Das Thema öffnen mit «Hast du gehört, dass …?» 1—2 Sätze + Frage
2. Folgen beschreiben Zeigen, warum das Problem wichtig ist 1—2 Folgen
3. Lösungsvorschläge Raum für Diskussion schaffen Mindestens 2 Vorschläge
4. Vor- und Nachteile Argumentation zeigen Je 1 Argument pro Vorschlag
5. Entscheidung treffen Den Vorschlag wählen 1 klare Aussage
6. Aufgaben verteilen Vom Plan zur Handlung kommen 2 Aussagen (wer macht was)
7. Dritte Partei Hilfe von außen einplanen 1 Vorschlag
8. Zusammenfassung Den Plan kurz wiederholen 2—3 Sätze
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Taktik: was nach was und wie sagen

Merken Sie sich die Reihenfolge als kurze Formel: Problem → Folgen → 2 Vorschläge → Vor- und Nachteile → Entscheidung → Aufgaben verteilen → (Dritte Partei) → Zusammenfassung. Diese Formel ist universell und passt zu jedem Thema in Teil 3.

Wichtigster Tipp

Es ist besser, alle acht Schritte langsam zu gehen, als drei Schritte schnell. Der Prüfer bewertet die Struktur des Dialogs, nicht die Anzahl der Wörter pro Minute.

Das Wort an den Partner geben

Sprechen Sie keinen Monolog. Teil 3 ist ein Dialog, keine Präsentation. Nach jedem Schritt geben Sie dem Partner das Wort mit kurzen Fragen: Was meinst du dazu? Hast du eine andere Idee? Wie siehst du das? Bist du auch dieser Meinung?

Wenn Ihr Partner einen Vorschlag macht, ignorieren Sie ihn nicht. Greifen Sie ihn auf: Das ist eine gute Idee, aber … / Stimmt, das könnte funktionieren / Genau, daran habe ich auch gedacht.

Die Stichworte von der Karte nutzen

Die Stichworte auf der Karte sind Marker für Themen, die der Prüfer hören will. Verteilen Sie die Stichworte gedanklich auf die acht Schritte Ihrer Strategie. So sind Sie sicher, dass kein Thema fehlt.

Was Sie auf keinen Fall überspringen dürfen

  • Schritt 2 (Folgen) — ein Marker für das B2-Niveau. Ohne diesen Schritt klingt der Dialog wie B1.
  • Schritt 4 (Vor- und Nachteile) — hier zeigen Sie Argumentation. Der zweite B2-Marker.
  • Schritt 6 (Aufgabenverteilung) — ohne diesen Schritt bleibt die Entscheidung nur Theorie.
  • Schritt 8 (Zusammenfassung) — zeigt, dass Sie das ganze Gespräch im Kopf behalten haben.
Wichtige Regel

Sprechen Sie mit «Du». Das Register in Teil 3 ist informell. Kein «Sie» und keine formellen Formeln wie «Sehr geehrte Frau Kollegin». Das ist kein Brief, sondern ein Gespräch bei der Arbeit.

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Training mit dem KI-Prüfer (Online Prüfer)

Die größte Schwierigkeit bei Teil 3 ist, dass Sie ohne Partner nicht üben können. Zu Hause können Sie alle Redemittel auswendig lernen, aber im echten Dialog vergessen Sie unter Stress die Hälfte davon. Deshalb haben wir den KI-Prüfer entwickelt — einen künstlichen Prüfer, der als Ihr Dialogpartner auftritt und gleichzeitig Ihre Sprache nach den offiziellen Kriterien bewertet.

Wichtig zu wissen

Der KI-Prüfer ist nicht ChatGPT und kein allgemeiner KI-Assistent. Der KI-Prüfer ist speziell für das Format B2 Beruf trainiert und kennt alle Anforderungen der Prüfung: die 4 Bewertungskriterien, das informelle Register, die obligatorischen Schritte der Struktur und die aktuellen Themen. Das ist ein spezialisiertes Werkzeug, das wir für Ihre Vorbereitung entwickelt haben.

9 Vorteile des Trainings mit dem KI-Prüfer

  • Sofortiges Feedback zu jedem der 4 offiziellen Kriterien: Kommunikative Aufgabenbewältigung, Aussprache und Intonation, Formale Richtigkeit, Spektrum sprachlicher Mittel.
  • Konkrete Hinweise auf Ihre Antwort — der KI-Prüfer erfindet keine Punktabzüge, sondern zeigt die genaue Stelle in Ihrer Sprache.
  • Training der 8-Schritte-Struktur: der KI-Prüfer sieht, welchen Schritt Sie übersprungen haben, und macht Sie darauf aufmerksam.
  • Zugang rund um die Uhr — üben Sie, wann es Ihnen passt, ohne Stundenplan und ohne Partner.
  • Unbegrenzte Anzahl an Versuchen — anders als beim Unterricht ist es nicht schlimm, Fehler zu machen.
  • Anonymität — niemand außer dem KI-Prüfer hört Sie. Das nimmt den Stress und Sie sprechen freier.
  • Genaue Simulation der echten Prüfung — der KI-Prüfer kennt die echten Anforderungen von telc und BAMF, nicht nur die allgemeinen Vorstellungen vom Niveau B2.
  • Alternative Redemittel — der KI-Prüfer schlägt Ihnen vor, wie Sie dasselbe stärker oder eleganter sagen können.
  • Analyse der Aussprache und Intonation — ein Kriterium, das man allein ohne Aufnahme nicht trainieren kann.

Wie das Training abläuft

Auf der Trainingsseite wählen Sie ein Thema, lesen die Situierung und die Stichworte und nehmen dann Ihre Antwort mündlich auf. Der KI-Prüfer bewertet Ihre Sprache sofort und gibt Ihnen ein ausführliches Feedback mit konkreten Empfehlungen. Sie können die Aufgabe so oft wiederholen, wie Sie wollen, bis Sie sicher sind.

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Alle aktuellen Themen für Teil 3

Auf unserer Plattform finden Sie einen vollständigen Katalog der aktuellen Themen für Teil 3 B2 Beruf. Jedes Thema ist nach dem offiziellen Format aufgebaut: Situierung und Stichworte. Die Themen decken alle vier Pflichtbereiche ab: Arbeit mit Kunden und Gästen, kurzfristige Probleme, dritte Partei und langfristige strategische Aufgaben.

Wir empfehlen, schrittweise zu trainieren: zuerst die Strategie der acht Schritte lesen, dann das erste Thema wählen und einen Dialog mit dem KI-Prüfer machen. Nach 5—7 verschiedenen Themen wird die Struktur automatisch — und in der echten Prüfung müssen Sie nicht mehr überlegen, was Sie sagen sollen.

👉 Zu allen Übungen der B2-Beruf Prüfung
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FAQ — häufige Fragen zu Sprechen Teil 3

Was ist die Situierung auf der Prüfungskarte?
Die Situierung ist die kurze Beschreibung der Aufgabe auf der Prüfungskarte. Sie sagt Ihnen, welche Situation Sie und Ihr Partner besprechen sollen, wer Sie in dieser Situation sind und welches Problem es gibt. Unter der Situierung stehen Stichworte oder W-Fragen, die Sie als Hilfe nutzen sollen.
Soll ich mit dem Partner «Du» oder «Sie» sagen?
In Teil 3 ist das Register offiziell informell. Das bedeutet: Sie sprechen mit «Du», wie es zwischen Kollegen in einem deutschen Betrieb üblich ist. Wenn Sie das formelle «Sie» benutzen, ist das ein Fehler beim Kriterium Kommunikative Aufgabenbewältigung.
Darf ich einen Schritt überspringen?
Schritt 7 (dritte Partei) ist nur dann nötig, wenn die Situation es verlangt. Die Schritte 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 8 sollten Sie alle gehen. Besonders wichtig sind Schritt 2 (Folgen), Schritt 4 (Vor- und Nachteile) und Schritt 8 (Zusammenfassung) — das sind die Marker für das Niveau B2.
Wie unterscheidet sich der KI-Prüfer von ChatGPT?
Der KI-Prüfer ist ein spezialisiertes Werkzeug, das genau für das Format der Prüfung B2 Beruf trainiert wurde. Er kennt die 4 offiziellen Bewertungskriterien, die obligatorischen Schritte der Struktur in Teil 3, die aktuellen Themen und das informelle Register. ChatGPT ist ein allgemeines Sprachmodell, das nicht auf die konkreten Anforderungen der Prüfungen telc oder BAMF abgestimmt ist.
Was tue ich, wenn mein Partner schlecht oder wenig spricht?
Geben Sie Ihrem Partner aktiv das Wort mit kurzen Fragen: Was meinst du? Hast du eine Idee? Wie siehst du das? Der Prüfer bewertet jeden Kandidaten einzeln. Wenn der Partner schweigt, können Sie selbst Vorschläge machen und Argumente nennen, aber lassen Sie dem Partner immer eine Chance zu sprechen — das gehört zum Kriterium Kommunikative Aufgabenbewältigung.
Habe ich Vorbereitungszeit vor Teil 3?
Nein. Nach dem offiziellen Prüfungshandbuch von telc gibt es vor der mündlichen Prüfung nur eine häusliche Vorbereitungszeit für Teil 1A. Zu Teil 3 kommen Sie direkt nach Teil 2 ohne extra Vorbereitung. Genau deshalb ist es so wichtig, die Struktur der acht Schritte schon vor der Prüfung sicher zu beherrschen — zum Beispiel durch Training mit dem KI-Prüfer.
Darf ich die Stichworte von der Karte wörtlich verwenden?
Die Stichworte sind Marker für Themen, die der Prüfer hören will. Nutzen Sie sie als Orientierung, aber formulieren Sie mit eigenen Worten. Wenn auf der Karte zum Beispiel Termin steht, können Sie sagen: Wann machen wir das? Bis wann muss das fertig sein? Eine wörtliche Übernahme der Stichworte erhöht nicht das Ergebnis beim Kriterium Spektrum sprachlicher Mittel.