Kaffeeautomat defekt und Aufzug außer Betrieb

Situation:
Sie arbeiten in einer großen Firma. Einige Kunden haben sich beschwert, dass der Kaffeeautomat nicht funktioniert. Zusätzlich gibt es Probleme mit dem Aufzug, der oft außer Betrieb ist.

Aufgabe:
Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihrem Gesprächspartner, wie Sie in dieser Situation angemessen reagieren.

Diese Stichpunkte helfen Ihnen:

  1. Kaffeeautomat: Was tun?
  2. Aufzug: Techniker rufen?
  3. Wie bei Kunden und Kundinnen entschuldigen?
  4. Langfristig: Wie Probleme vermeiden?
  5. …?
speedometer 4:00 Min
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TN1: „Hast du gehört, dass sich einige Kundinnen und Kunden darüber beschwert haben, dass der Kaffeeautomat nicht funktioniert? Außerdem ist der Aufzug schon wieder außer Betrieb, was ebenfalls zu großer Unzufriedenheit führt."
TN2: „Ja, ich habe davon gehört. Das ist wirklich ärgerlich, denn beides sind Dinge, die den Alltag in unserer Firma direkt beeinträchtigen. Kundinnen und Kunden, die zu uns kommen, erwarten funktionierende Einrichtungen als selbstverständlich. Weißt du, seit wann der Kaffeeautomat defekt ist?"
TN1: „Ja, der Automat funktioniert seit gestern Morgen nicht mehr. Er zeigt eine Fehlermeldung und gibt weder Kaffee noch andere Getränke aus. Das ist besonders unangenehm, wenn Kundinnen und Kunden auf ein Gespräch warten und sich nicht einmal einen Kaffee holen können. Sollten wir sofort den Kundendienst des Herstellers kontaktieren?"
TN2: „Da stimme ich dir vollkommen zu. Der Kundendienst sollte so schnell wie möglich informiert werden, damit ein Techniker den Automaten reparieren kann. Falls eine Reparatur länger dauert, sollten wir kurzfristig eine Alternative organisieren. Kannst du das genauer erklären, welche Alternativen wir kurzfristig anbieten könnten?"
TN1: „Ja, gerne. Wir könnten zum Beispiel einen einfachen Filterkaffee-Automaten aus einem anderen Bereich der Firma vorübergehend hier aufstellen. Alternativ könnten wir Getränke von einem nahe gelegenen Café bestellen oder unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Kundinnen und Kunden Instantkaffee und einen Wasserkocher zur Verfügung stellen. Wie ist die Situation beim Aufzug genau?"
TN2: „Ja, der Aufzug ist in letzter Zeit immer wieder ausgefallen, manchmal sogar mehrmals pro Woche. Das ist besonders problematisch für Kundinnen und Kunden mit eingeschränkter Mobilität oder für die Lieferung schwerer Waren. Sollten wir sofort einen Techniker rufen?"
TN1: „Ja, auf jeden Fall. Der Aufzug sollte umgehend von einem Fachbetrieb überprüft werden. Wenn er so häufig ausfällt, deutet das auf ein ernstes technisches Problem hin, das nicht länger ignoriert werden darf. Weißt du, ob wir einen Wartungsvertrag für den Aufzug haben?"
TN2: „Ja, wir haben einen Wartungsvertrag, aber ich glaube, die letzte planmäßige Wartung liegt schon länger zurück. Das könnte erklären, warum die Ausfälle so häufig werden. Wir sollten nicht nur einen Reparaturtechniker rufen, sondern auch prüfen, ob der Wartungsvertrag ordnungsgemäß eingehalten wurde. Da bin ich anderer Meinung als Kolleginnen und Kollegen, die sagen, wir sollten einfach abwarten. Wie sollten wir uns bei den betroffenen Kundinnen und Kunden entschuldigen?"
TN1: „Ich denke, wir sollten alle Kundinnen und Kunden, die direkt von den Problemen betroffen waren, persönlich ansprechen und uns aufrichtig entschuldigen. Dabei sollten wir ihnen erklären, welche Maßnahmen wir bereits ergriffen haben. Kannst du das genauer erklären, ob wir ihnen auch eine konkrete Entschädigung anbieten sollten?"
TN2: „Ja, gerne. Bei einem defekten Kaffeeautomaten wäre ein Gutschein für ein kostenloses Getränk beim nächsten Besuch eine nette Geste. Falls Kundinnen und Kunden wegen des Aufzugausfalls erhebliche Unannehmlichkeiten hatten, zum Beispiel weil sie schwere Waren tragen mussten, sollten wir eine individuellere Entschädigung anbieten. Weißt du, ob es in unserem Gebäude eine barrierefreie Alternative zum Aufzug gibt?"
TN1: „Ja, es gibt eine Rampe im hinteren Bereich des Gebäudes, die für Rollstühle und schwere Transporte genutzt werden kann. Wir sollten während des Aufzugausfalls deutlich sichtbare Hinweisschilder zu dieser Alternative aufstellen. So können sich Kundinnen und Kunden selbstständig orientieren. Wie können wir langfristig sicherstellen, dass solche Probleme in Zukunft nicht mehr auftreten?"
TN2: „Das ist eine sehr wichtige Frage. Beim Kaffeeautomaten sollten wir einen regelmäßigen Wartungsrhythmus einführen und sicherstellen, dass er regelmäßig gereinigt und gewartet wird. Für den Aufzug sollten wir den Wartungsvertrag überprüfen und bei Bedarf auf einen zuverlässigeren Anbieter wechseln. Da stimme ich dir vollkommen zu, dass Prävention hier viel wichtiger ist als Reparatur im Nachhinein. Wäre es außerdem sinnvoll, für beide Geräte einen klaren Notfallplan zu erstellen?"
TN1: „Ja, auf jeden Fall. Ein Notfallplan würde festlegen, wen wir im Fall eines Ausfalls sofort kontaktieren und welche Sofortmaßnahmen wir ergreifen. Außerdem sollten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über diesen Plan informiert sein, damit im Ernstfall schnell und richtig gehandelt wird. Sollten wir außerdem regelmäßige Funktionschecks für alle wichtigen Geräte im Gebäude einführen?"
TN2: „Da stimme ich dir vollkommen zu. Ein wöchentlicher Funktionscheck für kritische Geräte wie Aufzug, Kaffeeautomat und andere Einrichtungen würde sicherstellen, dass Probleme frühzeitig erkannt werden, bevor sie zu echten Ausfällen führen. Ich glaube, wir haben jetzt alle wichtigen Punkte besprochen. Sollen wir kurz zusammenfassen?"
TN1: „Ja, gerne. Fassen wir kurz zusammen: Als Sofortmaßnahmen kontaktieren wir den Kundendienst des Kaffeeautomaten und organisieren kurzfristig eine Alternative für Getränke. Den Aufzugtechniker rufen wir ebenfalls sofort und stellen Hinweisschilder zur barrierefreien Alternative auf."
TN2: „Genau. Wir sprechen alle betroffenen Kundinnen und Kunden persönlich an, entschuldigen uns aufrichtig und bieten einen Getränke-Gutschein oder eine individuelle Entschädigung bei größeren Unannehmlichkeiten an. Den Wartungsvertrag für den Aufzug überprüfen wir umgehend."
TN1: „Langfristig führen wir regelmäßige Wartungszyklen für alle wichtigen Geräte ein, erstellen klare Notfallpläne und führen wöchentliche Funktionschecks durch. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden über die Notfallpläne informiert. Ich denke, damit sind wir uns einig."
TN2: „Ja, wir sind uns einig. Dann fangen wir jetzt sofort damit an."

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