Frieda Lange, Zustand nach Dickdarmoperation mit Anus praeter

Schreiben Sie einen ausführlichen Aufnahmebericht als zusammenhängenden Text. Benutzen Sie alle Informationen aus dem Anamnesebogen. Ergänzen Sie bei Bedarf weitere Details.
Schreiben Sie ca. 120–170 Wörter.

Aufnahmebericht · Frieda Lange · Zustand nach Dickdarmoperation mit Anus praeter
Einrichtung: Pflegeheim Ahornpark
Bewohnername Frieda Lange geboren am 22.08.1931
Diagnose Zustand nach Dickdarmoperation mit Anus praeter
Aufnahme zur Langzeitpflege
Gewohnheiten · Wünsche · Ressourcen Hilfebedarf Hilfeform
1. Essen und Trinken sieht Notwendigkeit von Essen   Trinken nicht ein
sieht Notwendigkeit einer Diät nicht ein
hat Kau-   Schluckstörungen
isst sehr langsam
mundgerechtes Zubereiten der Nahrung
Hilfestellung bei der Mahlzeiteneinnahme
Sonde   PEG komplett
Sondenernährung in Kombination mit oraler Ernährung
Unterstützung und Überwachung zur ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme
leidet unter häufigem Erbrechen
Anleitung
Welche Lieblingsspeisen / -getränke haben Sie? Kartoffelsuppe, Apfelschorle
Welche Speisen / Getränke lehnen Sie ab? scharfe Gerichte
Wie viel trinken Sie gewöhnlich am Tag? etwa 1 Liter
Möchten Sie Ihre Mahlzeiten in Gemeinschaft einnehmen? ja    nein
Wie sind Sie gewohnt, Ihr Frühstück einzunehmen? frühmorgens    später
Benötigen Sie eine Diät oder Schonkost? leichte Schonkost ja    nein
Sondenernährung? ja    nein
Wie viele Mahlzeiten nehmen Sie pro Tag gewöhnlich ein? 5 kleine Mahlzeiten
2. Ausscheiden ist zeitweise   urin- und/oder   stuhlinkontinent
leidet unter ständigen   gelegentlichen   Verstopfungen   Durchfällen
hat Dauerkatheter   suprapubischen Katheter
neigt zu Infektionen
hat einen Anus praeter
kann Toilette   Toilettenstuhl nicht selbstständig benutzen
Unterstützung bei der Einnahme von Abführmitteln
Unterstützung bei der Anwendung von Vorlagen / Stomaversorgung
Teil­übernahme
Gibt es Zeiten, zu denen Sie gewohnheitsmäßig die Toilette aufsuchen? ja    nein
Benötigen Sie Hilfe beim Toilettengang? ja    nein
Können Sie Blase und Darm kontrollieren? ja    nein
Nehmen Sie Medikamente zur Regulierung der Blasen- und Darmfunktion? ja    nein
Benötigen Sie Hilfsmittel (Vorlagen, Katheter, Toilettenstuhl …)? Vorlagen, Stomabeutel ja    nein

Beispiel

Frau Frieda Lange, geboren am 22.08.1931, wurde heute zur Langzeitpflege in unser Pflegeheim aufgenommen. Bei ihr besteht ein Zustand nach einer Dickdarmoperation mit Anlage eines Anus praeter. Die Angaben machten Frau Lange und ihre Tochter gemeinsam; das Aufnahmegespräch führte die zuständige Pflegefachkraft.

Beim Essen und Trinken isst Frau Lange am liebsten Kartoffelsuppe und trinkt gern Apfelschorle, während sie scharfe Gerichte ablehnt. Sie nimmt fünf kleine Mahlzeiten zu sich, frühstückt frühmorgens und isst gern in Gemeinschaft. Eine leichte Schonkost ist erforderlich, eine Sondenernährung dagegen nicht. Da sie sehr langsam isst, sollte ihr die Nahrung mundgerecht zubereitet werden. Vor allem sieht sie die Notwendigkeit des Trinkens nicht ein und trinkt täglich nur etwa einen Liter, weshalb sie zur ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme angeleitet und überwacht werden muss.

Im Bereich der Ausscheidung ist Frau Lange zeitweise sowohl harn- als auch stuhlinkontinent und neigt zu Infektionen. Feste Toilettenzeiten hat sie nicht, und Medikamente zur Regulierung der Blasen- und Darmfunktion nimmt sie nicht ein. Sie hat einen Anus praeter und benötigt Unterstützung bei der Stomaversorgung sowie bei der Anwendung von Vorlagen; die Toilette kann sie nicht selbstständig benutzen, sodass sie beim Toilettengang Hilfe braucht.

Abschließend ist festzuhalten, dass Frau Lange ihr Zimmer bereits bezogen hat und sich allmählich einlebt.

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