Nachricht wegen einer verlorenen Tasche

Lesen Sie den Text und schließen Sie die Lücken. Welche Lösung ist jeweils richtig?

9% (8 von 93 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

Hallo Lena,

ich hoffe, du bist gut nach Hause gekommen. Bei mir hat gestern auch alles geklappt, zumindest bis ich gemerkt habe,   dennweildass etwas nicht stimmt. Der Abend war wirklich großartig, aber leider habe ich danach ein   echteechtesechter Problem bemerkt.

Ich habe mehrmals versucht,   michdirdich anzurufen, um dich zu fragen, ob dir etwas aufgefallen ist.   DaWegenTrotzdem ich dich aber nicht erreichen konnte, schreibe ich dir jetzt kurz. Als ich heute Morgen meine Sachen sortieren   habewolltewurde , habe ich festgestellt, dass meine Handtasche fehlt.

Ich frage mich die ganze Zeit, ob ich sie vielleicht irgendwo liegen   lassengelassenzugelassen habe. Erinnerst du dich zufällig, ob ich sie nach dem Bezahlen wieder eingepackt   wurdebinhabe ? Ich bin vorhin noch einmal im Club „Blue Room“ vorbeigegangen, aber dort   warwurdehaben nichts gefunden. An der Cocktailbar neben dem Eingang standen gestern ein paar merkwürdige Typen. Meinst du, es ist möglich,   weildassobwohl einer von ihnen meine Tasche mitgenommen hat?

Zum Glück hatte ich nicht viel Bargeld dabei, aber alle Ausweise und Karten waren drin. Ich werde später noch beim Fundbüro vorbeischauen – vielleicht hat jemand die Tasche abgegeben. Gib mir bitte kurz Bescheid,   alsfallswann dir noch irgendetwas einfällt.

Liebe Grüße
Maria

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Erklärungen zur Übung

Lücke 1: „… bis ich gemerkt habe, dass etwas nicht stimmt.“

  • dass – richtig: dass leitet einen Nebensatz ein, der den Inhalt des Verbs „merken“ erklärt.
  • denn – falsch: denn verbindet Hauptsätze und kann keinen Nebensatz einleiten.
  • weil – falsch: weil drückt einen Grund aus, hier geht es aber um eine Feststellung.

Lücke 2: „… habe ich danach ein echtes Problem bemerkt.“

  • echtes – richtig: „Problem“ ist ein neutrales Nomen (das Problem), daher lautet die Adjektivendung -es.
  • echte – falsch: Diese Form passt zu femininen Nomen oder zum Plural.
  • echter – falsch: Diese Endung wird bei maskulinen Nomen verwendet.

Lücke 3: „Ich habe mehrmals versucht, dich anzurufen …“

  • dich – richtig: Das Verb anrufen verlangt ein Akkusativobjekt.
  • mich – falsch: „mich anrufen“ würde bedeuten, sich selbst anzurufen.
  • dir – falsch: Dativ ist bei anrufen nicht möglich.

Lücke 4: „Da ich dich aber nicht erreichen konnte …“

  • Da – richtig: da leitet einen Nebensatz mit Begründung ein.
  • Wegen – falsch: wegen ist eine Präposition und kann keinen vollständigen Nebensatz einleiten.
  • Trotzdem – falsch: trotzdem drückt einen Gegensatz aus, keinen Grund.

Lücke 5: „Als ich heute Morgen meine Sachen sortieren wollte …“

  • wollte – richtig: wollte drückt eine Absicht in der Vergangenheit aus.
  • habe – falsch: Das Perfekt passt hier nicht zur Konstruktion mit „als“.
  • wurde – falsch: Passiv ist hier weder grammatisch noch inhaltlich sinnvoll.

Lücke 6: „… ob ich sie vielleicht irgendwo liegen gelassen habe.“

  • gelassen – richtig: Das Perfekt von liegen lassen wird mit dem Partizip II gelassen gebildet.
  • lassen – falsch: Der Infinitiv ist nach dem Hilfsverb „habe“ nicht korrekt.
  • zugelassen – falsch: Dieses Verb hat eine andere Bedeutung und passt nicht zum Kontext.

Lücke 7: „… ob ich sie nach dem Bezahlen wieder eingepackt habe.“

  • habe – richtig: Das Verb einpacken bildet das Perfekt mit haben.
  • wurde – falsch: Passiv ist hier nicht möglich, da die handelnde Person bekannt ist.
  • bin – falsch: sein wird bei Bewegungsverben oder Zustandsänderungen verwendet, nicht bei „einpacken“.

Lücke 8: „… aber dort wurde nichts gefunden.“

  • wurde – richtig: Unpersönliches Passiv im Präteritum, typisch für formelle Aussagen.
  • war – falsch: sein allein bildet hier kein korrektes Passiv.
  • haben – falsch: Die Form passt weder zur Zeit noch zur Satzstruktur.

Lücke 9: „Meinst du, es ist möglich, dass einer von ihnen …?“

  • dass – richtig: dass leitet einen Ergänzungssatz nach „es ist möglich“ ein.
  • weil – falsch: weil drückt einen Grund aus, hier geht es um eine Vermutung.
  • obwohl – falsch: obwohl zeigt einen Gegensatz, der hier nicht vorhanden ist.

Lücke 10: „Gib mir bitte kurz Bescheid, falls dir noch irgendetwas einfällt.“

  • falls – richtig: falls drückt eine mögliche Bedingung aus.
  • als – falsch: als wird meist für Zeitangaben in der Vergangenheit verwendet.
  • wann – falsch: wann fragt nach einem Zeitpunkt, nicht nach einer Bedingung.

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