Der Weg zur Arbeit

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

9% (82 von 907 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung: 
Das waren die aktuellen Meldungen. Und jetzt folgt unsere Umfrage der Woche. Wir wollten von Menschen in der Innenstadt wissen: Wie kommen Sie normalerweise zur Arbeit? Und warum? Wir haben einige Stimmen für Sie gesammelt.

Nummer 1
Normalerweise fahre ich tatsächlich mit dem Fahrrad zur Arbeit, weil ich damit schneller bin als mit dem Auto. Mein Auto benutze ich nur selten, meistens am Wochenende oder wenn das Wetter wirklich schlecht ist. Früher bin ich öfter damit gefahren, aber seit die Parkplätze teurer geworden sind, lohnt sich das kaum noch. Manchmal nehme ich sogar den Bus, wenn ich müde bin oder mein Fahrrad repariert werden muss. Ganz ohne Auto geht es also nicht, aber für den Arbeitsweg brauche ich es fast nie.

Nummer 2
Ich fahre normalerweise mit der Straßenbahn zur Arbeit, das ist am zuverlässigsten. Aber seit zwei Wochen wird meine Linie renoviert, und deshalb muss ich morgens erst den Bus nehmen und dann in die U‑Bahn umsteigen. Das ist zwar umständlich, aber es geht nicht anders. Sobald die Bauarbeiten vorbei sind, werde ich wieder direkt fahren können. Früher bin ich manchmal mit dem Auto gefahren, aber das mache ich zurzeit gar nicht, weil die Parkplätze ständig voll sind.

Nummer 3
Ich fahre eigentlich gern mit dem Bus, vor allem im Winter, weil es warm ist. Aber manchmal ist er so voll, dass ich lieber zu Fuß gehe oder das Fahrrad nehme. Meine Kollegen glauben immer, ich würde den Bus hassen, weil ich mich über Verspätungen beschwere, aber das stimmt nicht. Ich mag ihn, nur eben nicht jeden Tag. Wenn ich spät dran bin, nehme ich sogar ein Taxi, aber das passiert selten.

Nummer 4
Ich wohne nur zehn Minuten von meinem Büro entfernt, deshalb gehe ich oft zu Fuß. Aber wenn es regnet oder ich schwere Unterlagen dabeihabe, nehme ich den Bus. Früher bin ich fast jeden Tag gelaufen, aber inzwischen arbeite ich häufiger im Homeoffice, und dann fahre ich gar nicht los. Zu Fuß gehe ich also oft, aber nicht immer. Manchmal bringt mich auch mein Mann, wenn er sowieso in die Stadt fährt.

Nummer 5
Mein Arbeitsweg führt über eine große Hauptstraße, und morgens ist dort fast immer Stau. Das nervt mich, aber ich habe mich daran gewöhnt. Wenn ich früh genug losfahre, komme ich trotzdem pünktlich an. Manchmal nehme ich den Zug, um den Verkehr zu vermeiden, aber das klappt nicht jeden Tag, weil die Verbindung nicht ideal ist. Ganz unbeeinflusst bin ich vom Stau also nicht, aber ich versuche, flexibel zu bleiben.

0 / 5 richtige Optionen

1

Vom Sprecher wird behauptet, dass er nie mit dem Auto zur Arbeit fährt.

Aussage 1 – Lösung: falsch

Der Sprecher sagt, dass er das Auto für den Arbeitsweg fast nie braucht, nennt aber ausdrücklich Ausnahmen: „Manchmal nehme ich sogar den Bus“ und „Ganz ohne Auto geht es also nicht“.

  • Warum falsch? „fast nie“ ist nicht gleichbedeutend mit „nie“.
  • Typische Falle: Häufigkeit („fast nie“) wird als Absolutheit („nie“) fehlinterpretiert.
2

Die Sprecherin wird zurzeit von verschiedenen Verkehrsmitteln abhängig gemacht.

Aussage 2 – Lösung: richtig

Die Sprecherin beschreibt, dass sie wegen Bauarbeiten mehrere Verkehrsmittel kombinieren muss: Bus und U-Bahn. Sie sagt ausdrücklich, dass es im Moment nicht anders geht.

  • Warum richtig? Die aktuelle Situation zwingt sie zur Nutzung verschiedener Verkehrsmittel.
  • Typische Falle: „normalerweise“ darf nicht mit „zurzeit“ verwechselt werden.
3

Der Sprecher ist der Meinung, dass der Bus von ihm nur ungern benutzt wird.

Aussage 3 – Lösung: falsch

Der Sprecher stellt klar, dass er den Bus gern benutzt: „Ich fahre eigentlich gern mit dem Bus“. Dass er ihn nicht täglich nutzt, bedeutet nicht, dass er ihn ungern benutzt.

  • Warum falsch? Nicht jeden Tag ≠ ungern.
  • Typische Falle: Beschwerden über Verspätungen werden mit Ablehnung verwechselt.
4

Von der Sprecherin wird erklärt, dass sie ihren Arbeitsweg ausschließlich zu Fuß zurücklegt.

Aussage 4 – Lösung: falsch

Die Sprecherin geht zwar oft zu Fuß, nennt aber mehrere Alternativen: Bus, Mitfahren und Homeoffice. Sie sagt ausdrücklich: „Zu Fuß gehe ich also oft, aber nicht immer.“

  • Warum falsch? „ausschließlich“ wird im Text klar widerlegt.
  • Typische Falle: Häufigkeit („oft“) wird als Ausschließlichkeit gelesen.
5

Der Sprecher betont, dass sein Arbeitsweg durch Staus grundsätzlich nicht beeinflusst wird.

Aussage 5 – Lösung: falsch

Der Sprecher sagt ausdrücklich, dass Staus seinen Arbeitsweg beeinflussen: „morgens ist dort fast immer Stau“ und „Ganz unbeeinflusst bin ich vom Stau also nicht“.

  • Warum falsch? Der Einfluss von Staus wird klar bestätigt.
  • Typische Falle: Anpassung an Stau ≠ kein Einfluss.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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