Umweltinitiative „PlanetAktiv“

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Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

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— Stellt euch vor: In einer Zeit, in der junge Menschen mehr denn je über den Klimawandel besorgt sind, zeigt eine aktuelle europäische Studie etwas Überraschendes: 72 % der Jugendlichen machen sich ernsthafte Sorgen – aber nur 14 % werden tatsächlich aktiv. Diese Kluft zwischen Sorge und Handeln ist größer, als viele denken. Heute sprechen wir darüber mit Herrn Lorenz Stein, einem leitenden Mitglied der Umweltinitiative „PlanetAktiv“. Guten Tag, Herr Stein.
— Guten Tag.

— Herr Stein, viele kennen „PlanetAktiv“ noch gar nicht. Können Sie uns erklären, was das für eine Organisation ist?
— Sehr gern. „PlanetAktiv“ ist eine bundesweite Initiative mit 15 regionalen Gruppen, über 1800 lokalen Projekten und inzwischen mehr als 210.000 Mitgliedern. Gegründet wurde sie 1978, aber die Wurzeln reichen weiter zurück: Die erste Regionalgruppe entstand bereits 1915 in Süddeutschland. Das zeigt, dass Umweltschutz kein neuer Trend ist.

— Wer engagiert sich denn bei Ihnen?
— Wir sind eine offene Bürgerbewegung. Jeder kann mitmachen, der im Alltag umweltbewusst leben möchte und nicht sagt: „Da kann man sowieso nichts ändern.“ Wir wollen die Lösungen nicht allein der Politik überlassen – wir möchten selbst aktiv werden.

— Gilt das auch für junge Menschen?
— Natürlich. Unsere Jugendorganisation besteht aus rund 600 Jugendgruppen und 250 Kindergruppen. Mitmachen können alle, die noch nicht 25 Jahre alt sind. Bei regelmäßigen Treffen planen sie Aktionen wie Bodenanalysen, kleine Wiederaufforstungsprojekte oder Gewässerbeobachtungen. So entsteht ein direkter Kontakt zur Natur, was heute wichtiger ist denn je.

— Haben Sie mit Ihrer Arbeit schon konkrete Erfolge erzielt?
— Ja, und zwar sehr deutliche. Wir haben zum Beispiel festgestellt, dass nicht nur die Herstellung, sondern auch das Recycling von Einwegverpackungen die Umwelt belastet. Durch unsere Kampagnen ist der Verkauf solcher Verpackungen im letzten Jahr um 18 % gesunken. Außerdem hat unsere Aktion „Gärten ohne Chemie“ dazu geführt, dass viele neue Obstbäume gepflanzt und zahlreiche Balkone begrünt wurden.

— Erfahren auch Menschen, die nicht bei Ihnen mitmachen, von Ihren Erfolgen?
— Selbstverständlich. Wir veröffentlichen regelmäßig digitale Broschüren, schreiben Beiträge für Online‑Magazine und geben auch in Radiosendungen praktische Tipps für umweltfreundliches Verhalten im Alltag.

— Planen Sie weitere Projekte?
— Ja. Die Menschen achten heute zwar mehr auf Umweltschutz als früher, aber es gibt noch viel zu tun. Wir möchten die Bürger davon überzeugen, öfter das Auto stehen zu lassen und stattdessen das Fahrrad oder den Zug zu nutzen. Unsere aktuelle Kampagne heißt „Mobil ohne Motor“.

— Wenn jemand jetzt Lust bekommen hat, bei Ihnen mitzumachen – wie wird man Mitglied?
— Das ist ganz einfach. Man schreibt an unsere Zentrale in Nordstadt, Am Flusspark 12. Dort erhält man alle nötigen Informationen. Ein kurzer Brief genügt.

— Zum Schluss noch eine Frage: Wie schaffen Sie es, junge Menschen langfristig zu motivieren?
— Wir verbinden digitale und reale Welt. Über soziale Medien vernetzen wir unsere Mitglieder, aber der Fokus liegt immer auf konkreten Aktionen vor Ort. Wenn Jugendliche sehen, wie aus ihrer Baumpflanzung ein kleiner Wald wird oder wie ihr Verzicht auf Einwegverpackungen messbare Ergebnisse bringt, dann motiviert das ungemein.

— Vielen Dank für das Gespräch, Herr Stein.
— Ich danke Ihnen.

0 / 10 richtige Optionen

1

„PlanetAktiv“ hat heute 200.000 Mitglieder.

Nr. 1 – FALSCH (–)

Aussage: „‚PlanetAktiv‘ hat heute 200.000 Mitglieder.“

Information aus dem Hörtext:
Es wird gesagt, dass die Initiative inzwischen mehr als 210.000 Mitglieder hat.

Warum ist das falsch?
Die genannte Zahl in der Aussage stimmt nicht mit der im Hörtext genannten Zahl überein. 200.000 ist weniger als „mehr als 210.000“.

Typischer Stolperpunkt:
Gerundete Zahlen ersetzen keine genauen Angaben aus dem Hörtext.

2

Süddeutschland hat die älteste Regionalgruppe.

Nr. 2 – RICHTIG (+)

Aussage: „Süddeutschland hat die älteste Regionalgruppe.“

Information aus dem Hörtext:
Die erste Regionalgruppe entstand bereits 1915 in Süddeutschland.

Warum ist das richtig?
Der Hörtext nennt Süddeutschland ausdrücklich als Ort der ersten Regionalgruppe.

Typischer Stolperpunkt:
Das Gründungsjahr der Initiative (1978) darf nicht mit dem Entstehungsjahr der ersten Gruppe verwechselt werden.

3

Nur Politiker können etwas gegen Umweltprobleme tun.

Nr. 3 – FALSCH (–)

Aussage: „Nur Politiker können etwas gegen Umweltprobleme tun.“

Information aus dem Hörtext:
Herr Stein sagt, dass man die Lösungen nicht allein der Politik überlassen möchte und selbst aktiv werden will.

Warum ist das falsch?
Der Hörtext widerspricht dieser Aussage direkt, da Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich als aktive Beteiligte genannt werden.

Typischer Stolperpunkt:
Absolute Wörter wie „nur“ machen Aussagen sehr streng.

4

Die Mitglieder der Jugendorganisation dürfen nicht älter als 25 Jahre sein.

Nr. 4 – RICHTIG (+)

Aussage: „Die Mitglieder der Jugendorganisation dürfen nicht älter als 25 Jahre sein.“

Information aus dem Hörtext:
Es wird gesagt: „Mitmachen können alle, die noch nicht 25 Jahre alt sind.“

Warum ist das richtig?
Die Altersgrenze wird im Hörtext klar und eindeutig genannt.

Typischer Stolperpunkt:
„Noch nicht 25“ bedeutet maximal 24 Jahre alt.

5

Das Recycling von Einwegverpackungen belastet die Umwelt.

Nr. 5 – RICHTIG (+)

Aussage: „Das Recycling von Einwegverpackungen belastet die Umwelt.“

Information aus dem Hörtext:
Es wird ausdrücklich gesagt, dass nicht nur die Herstellung, sondern auch das Recycling von Einwegverpackungen die Umwelt belastet.

Warum ist das richtig?
Die Aussage entspricht genau dieser Information aus dem Hörtext.

Typischer Stolperpunkt:
Recycling wird oft automatisch als umweltfreundlich verstanden.

6

Es werden immer mehr Einwegverpackungen verkauft.

Nr. 6 – FALSCH (–)

Aussage: „Es werden immer mehr Einwegverpackungen verkauft.“

Information aus dem Hörtext:
Durch Kampagnen ist der Verkauf von Einwegverpackungen im letzten Jahr um 18 % gesunken.

Warum ist das falsch?
Die Aussage behauptet eine Zunahme, der Hörtext beschreibt jedoch einen deutlichen Rückgang.

Typischer Stolperpunkt:
Trends müssen genau gelesen werden: steigen und sinken sind Gegensätze.

7

Im Fernsehen und Radio gibt „PlanetAktiv“ keine Tipps für den Umweltschutz.

Nr. 7 – FALSCH (–)

Aussage: „Im Fernsehen und Radio gibt ‚PlanetAktiv‘ keine Tipps für den Umweltschutz.“

Information aus dem Hörtext:
Es wird gesagt, dass auch in Radiosendungen praktische Tipps gegeben werden.

Warum ist das falsch?
Die Aussage schließt Medien aus, die im Hörtext ausdrücklich genannt werden.

Typischer Stolperpunkt:
Das Wort „keine“ macht die Aussage absolut.

8

Das Verhalten der Menschen ist heute umweltfreundlicher als früher.

Nr. 8 – RICHTIG (+)

Aussage: „Das Verhalten der Menschen ist heute umweltfreundlicher als früher.“

Information aus dem Hörtext:
Herr Stein sagt, dass die Menschen heute mehr auf Umweltschutz achten als früher.

Warum ist das richtig?
Die Aussage fasst diese Einschätzung korrekt zusammen.

Typischer Stolperpunkt:
„Mehr achten“ bedeutet nicht „genug tun“.

9

Wer bei „PlanetAktiv“ mitmachen möchte, darf sein Auto nicht benutzen.

Nr. 9 – FALSCH (–)

Aussage: „Wer bei ‚PlanetAktiv‘ mitmachen möchte, darf sein Auto nicht benutzen.“

Information aus dem Hörtext:
Es wird gesagt, dass man die Menschen überzeugen möchte, öfter auf Auto zu verzichten und Alternativen zu nutzen.

Warum ist das falsch?
Der Hörtext spricht von einer Empfehlung, nicht von einem Verbot oder einer Pflicht.

Typischer Stolperpunkt:
Wunsch und Regel sind nicht dasselbe.

10

Wenn man Mitglied werden möchte, muss man an die Zentrale in Nordstadt schreiben.

Nr. 10 – RICHTIG (+)

Aussage: „Wenn man Mitglied werden möchte, muss man an die Zentrale in Nordstadt schreiben.“

Information aus dem Hörtext:
Herr Stein erklärt, dass man an die Zentrale in Nordstadt schreiben soll und ein kurzer Brief genügt.

Warum ist das richtig?
Die Vorgehensweise zur Mitgliedschaft wird genau so beschrieben.

Typischer Stolperpunkt:
Digitale Anmeldung wird oft erwartet, im Hörtext wird aber ausdrücklich der Brief genannt.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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