Die Rolle des Berufs

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

30% (165 von 558 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Wir beschäftigen uns heute mit der Frage, welche Rolle der Beruf im Leben spielt. Dazu haben wir verschiedene Menschen befragt. Hören Sie nun fünf kurze Aussagen.

Nummer 1
Ich habe einige Jahre in meinem erlernten Beruf gearbeitet und auch viel Erfahrung gesammelt. Inzwischen hat sich mein Leben aber stark verändert. Meine Kinder sind noch klein, und im Moment möchte ich meine Zeit vor allem mit ihnen verbringen. Eine feste Stelle ist für mich derzeit nicht wichtig. Ob ich später wieder in meinen Beruf zurückgehe, weiß ich noch nicht, aber im Augenblick habe ich andere Prioritäten.

Nummer 2
Für mich steht die Arbeit momentan ganz klar im Mittelpunkt. Ich investiere viel Zeit und Energie, weil ich beruflich weiterkommen will. Freizeit bleibt dabei oft auf der Strecke. Natürlich habe ich auch Familie und Freunde, aber im Moment ordne ich vieles dem Job unter. Später kann sich das ändern, aber jetzt ist mir meine berufliche Entwicklung wichtiger.

Nummer 3
Ich habe meinen Beruf immer gern ausgeübt und auch viel Engagement gezeigt. Trotzdem merke ich inzwischen, dass mir die Arbeit mehr Kraft kostet als früher. Die Verantwortung ist groß, die Tage sind lang, und richtig abschalten kann ich kaum noch. Ich mache weiter, aber manchmal fühle ich mich einfach erschöpft und ausgelaugt.

Nummer 4
Arbeiten zu gehen ist für mich keine Lebensaufgabe. Ich brauche kein großes Einkommen und auch keine Karriere. Mir reicht es, wenn ich ein Dach über dem Kopf habe und meine Grundbedürfnisse gedeckt sind. Ein klassischer Beruf interessiert mich nicht, und ich kann mir auch nicht vorstellen, irgendwann regelmäßig zu arbeiten.

Nummer 5
In meiner Freizeit gehe ich ganz in meinem Hobby auf. Es macht mir großen Spaß und ist ein wichtiger Ausgleich zum Alltag. Viele haben mir schon geraten, daraus etwas Berufliches zu machen. Aber das kommt für mich nicht infrage. Ich möchte mir den Spaß nicht durch Leistungsdruck kaputtmachen und trenne Hobby und Arbeit ganz bewusst.

0 / 5 richtige Optionen

1

Die Sprecherin möchte nicht in ihrem Beruf arbeiten.

Nummer 1 / Aufgabe 41 – Lösung: richtig

Die Sprecherin sagt eindeutig, dass eine feste Stelle für sie derzeit nicht wichtig ist. Sie betont mehrfach, dass sie ihre Zeit im Moment lieber mit ihren kleinen Kindern verbringen möchte. Der Satz „Ob ich später wieder in meinen Beruf zurückgehe, weiß ich noch nicht“ zeigt zusätzlich, dass sie aktuell bewusst nicht arbeiten möchte.

  • Aussage: „Die Sprecherin möchte nicht in ihrem Beruf arbeiten.“
  • Warum richtig? Sie stellt klar, dass Arbeit im Moment keine Priorität hat.
  • Typische Falle: Frühere Berufserfahrung ≠ aktueller Wunsch zu arbeiten.
2

Für den Sprecher ist jetzt die Familie wichtiger.

Nummer 2 / Aufgabe 42 – Lösung: falsch

In Text 2 stellt der Sprecher klar, dass für ihn im Moment die Arbeit im Mittelpunkt steht. Wichtige Formulierungen sind „ordne ich vieles dem Job unter“ und „jetzt ist mir meine berufliche Entwicklung wichtiger“. Familie und Freunde werden ausdrücklich nicht an erste Stelle gesetzt.

  • Aussage: „Für den Sprecher ist jetzt die Familie wichtiger.“
  • Warum falsch? Der Job hat aktuell eindeutig Vorrang.
  • Typische Falle: Die Erwähnung von Familie darf nicht mit Priorität verwechselt werden.
3

Der Sprecher ist schon müde von seinem Beruf.

Nummer 3 / Aufgabe 43 – Lösung: richtig

Der Sprecher beschreibt sehr deutlich körperliche und mentale Erschöpfung. Schlüsselstellen sind „kostet mir mehr Kraft als früher“, „richtig abschalten kann ich kaum noch“ sowie „fühle ich mich einfach erschöpft und ausgelaugt“.

  • Aussage: „Der Sprecher ist schon müde von seinem Beruf.“
  • Warum richtig? Müdigkeit und Überlastung werden explizit genannt.
  • Typische Falle: „Ich mache weiter“ bedeutet nicht, dass er sich fit fühlt.
4

Die Sprecherin will auf keinen Fall einen Beruf ausüben.

Nummer 4 / Aufgabe 44 – Lösung: richtig

Die Sprecherin lehnt das klassische Arbeitsleben sehr klar ab. Zentrale Aussagen sind „Arbeiten zu gehen ist für mich keine Lebensaufgabe“, „Ein klassischer Beruf interessiert mich nicht“ und „ich kann mir auch nicht vorstellen, irgendwann regelmäßig zu arbeiten“.

  • Aussage: „Die Sprecherin will auf keinen Fall einen Beruf ausüben.“
  • Warum richtig? Regelmäßige Arbeit wird grundsätzlich abgelehnt.
  • Typische Falle: Geringe Ansprüche ≠ Bereitschaft zu arbeiten – hier wird Arbeit insgesamt abgelehnt.
5

Der Sprecher macht aus seinem Hobby einen Beruf.

Nummer 5 / Aufgabe 45 – Lösung: falsch

In Text 5 sagt der Sprecher ausdrücklich, dass er sein Hobby nicht zum Beruf machen möchte. Der entscheidende Satz lautet: „Das kommt für mich nicht infrage“. Er betont außerdem, dass er Hobby und Arbeit ganz bewusst trennt.

  • Aussage: „Der Sprecher macht aus seinem Hobby einen Beruf.“
  • Warum falsch? Genau das lehnt er klar und ausdrücklich ab.
  • Typische Falle: Der Rat anderer („Viele haben mir geraten …“) ist nicht seine eigene Entscheidung.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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