Was tun Jugendliche für die Umwelt?
Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.
43% (137 von 318 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Einleitung:
Immer häufiger wird darüber gesprochen, wie wichtig Umweltschutz ist. Wir wollten von Schülerinnen und Schülern wissen, welchen Beitrag sie persönlich zum Schutz der Umwelt leisten. Hören Sie nun fünf kurze Meinungen.
Nummer 1
Was ich für die Umwelt mache, habe ich vor allem von meinen Eltern gelernt. Sie achten sehr darauf, nicht unnötig Benzin zu verbrauchen und fahren deshalb auf der Autobahn oft langsamer. Dieses Verhalten habe ich übernommen. Wenn ich mein Zimmer verlasse, schalte ich immer das Licht aus, und im Winter drehe ich die Heizung herunter, sobald ich aus dem Haus gehe. Das sind zwar kleine Dinge, aber auf diese Weise kann man Energie sparen. Eigentlich sollte das für alle selbstverständlich sein.
Nummer 2
Ich versuche vor allem, Wasser und Müll zu sparen. Statt ein Bad zu nehmen, dusche ich lieber, weil dabei weniger Wasser verbraucht wird. Außerdem trenne ich meinen Abfall sehr genau. Papier und Glas kommen in extra Container, die heute fast überall stehen. Auch Verpackungen aus Kunststoff oder Metall werfe ich nicht einfach weg, sondern sammle sie getrennt. Das kostet zwar etwas Zeit, aber ich finde es sinnvoll.
Nummer 3
Natürlich weiß ich, dass Autos die Umwelt stark belasten. Man hört ja ständig, dass man lieber mit Bus oder Bahn fahren sollte. Wenn die öffentlichen Verkehrsmittel häufiger fahren würden und günstiger wären, würde ich sie bestimmt öfter nutzen. Im Moment ist mir das aber zu umständlich. Deshalb lasse ich mich meistens mit dem Auto bringen. Ich weiß selbst, dass das nicht besonders umweltfreundlich ist, aber ehrlich gesagt fehlt mir oft die Geduld zu warten.
Nummer 4
Beim Einkaufen spiele Umweltfragen für mich eher eine untergeordnete Rolle. Viele Produkte gibt es ohnehin nur in Verpackungen, die nicht besonders umweltfreundlich sind. Außerdem bin ich mit dem Auto oder Motorrad deutlich schneller unterwegs als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich bin der Meinung, dass Umweltschutz nicht allein vom Einzelnen abhängen darf. Ohne klare Vorschriften und Verbote wird sich kaum etwas ändern. Erst wenn man gezwungen wird, handelt man anders.
Nummer 5
An unserer Schule gab es einmal die Idee, Getränkedosen durch Glasflaschen zu ersetzen. Leider stellte sich schnell heraus, dass das viel zu teuer wäre. Deshalb blieb letztlich alles beim Alten. Trotzdem sammeln wir Papier und Karton getrennt und benutzen im Kopierraum Recyclingpapier. Bei den wirklich großen Umweltproblemen fühlen wir uns allerdings machtlos. Dinge wie Regenwaldzerstörung oder das Ozonloch liegen einfach außerhalb unseres Einflusses.
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