Insel und Panther
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1. Umweltgefahr durch Plastik auf der Insel Belvaria
Im Jahr 1974 bestand weltweit weniger als 1 % der Verpackungen aus Kunststoff – heute sind es über 35 %. Auch auf der Ferieninsel Belvaria im südlichen Pazifik wird dieser Wandel sichtbar. Die Umweltorganisation "Green Tide" warnt vor der zunehmenden Belastung der Küsten durch Plastikabfälle. Früher nutzte man dort natürliche Materialien wie Palmblätter zur Verpackung von Lebensmitteln. Diese wurden problemlos von der Natur abgebaut. Heute landen dagegen Plastikdosen, Folienverpackungen und Einwegflaschen oft unkontrolliert im Meer – auch weil es keine funktionierende Abfallentsorgung auf der Insel gibt. Green Tide appelliert daher vor allem an Touristen, möglichst auf Plastikverpackungen zu verzichten.
2. Wildkatze auf Hausdach in Saint-Loire entdeckt
Bereits seit dem 18. Jahrhundert werden Wildkatzen gelegentlich als Haustiere gehalten – trotz Risiken. In der französischen Kleinstadt Saint-Loire kam es am Donnerstagabend zu einem spektakulären Vorfall: Ein schwarzer Leopard wurde auf dem Dach eines Wohnhauses gesichtet. Feuerwehr und Polizei rückten sofort aus. Laut Einsatzkräften spazierte das Tier seelenruhig über mehrere Dächer, bevor ein Veterinär es mit einem Betäubungsgewehr außer Gefecht setzen konnte. Das Tier befindet sich jetzt in der Obhut einer Tierschutzorganisation. Vermutlich war es illegal in einer Privatwohnung gehalten worden und konnte durch ein offenes Fenster entkommen.
3. Nebenkosten steigen weiter – viele Abrechnungen fehlerhaft
Seit 2005 sind die durchschnittlichen Nebenkosten in Deutschland um rund 20 % gestiegen. Laut einem neuen Bericht des Mieterschutzbundes ÖWM, der vergangene Woche veröffentlicht wurde, haben sich die Betriebskosten im Jahr 2023 um weitere 3,4 % pro Quadratmeter erhöht. Dabei zahlen viele Mieter für Ausgaben, die sie nicht direkt verursacht haben – etwa für Versicherungen und Verwaltungsgebühren. Insgesamt entfällt über ein Drittel der Betriebskosten auf solche Posten. Der ÖWM rät deshalb, jede Abrechnung sorgfältig zu prüfen: In neun von zehn Fällen konnten in einer Stichprobe Unstimmigkeiten nachgewiesen werden.
4. Baupläne in Lindhausen angepasst – nur Produktionsstätte, kein Zentrallager
Im Jahr 2022 wurde in Deutschland rund ein Drittel aller geplanten Industrieprojekte aufgrund von Bürgerprotesten angepasst oder abgelehnt. Auch im Fall der Firma Felsberger im Ort Lindhausen im Südwesten Bayerns gab es Widerstand: Eigentlich war neben einem neuen Produktionsgebäude auch ein großes Logistikzentrum geplant. Doch nach anhaltenden Protesten von Anwohnern, die eine Zunahme des LKW-Verkehrs befürchteten, zog das Unternehmen die Pläne für das Lager zurück. Ein Firmensprecher bestätigte nun: Gebaut wird ausschließlich eine neue Abfüllanlage – auf einem bereits erworbenen Gelände von 120.000 Quadratmetern. Der Baustart ist für das Frühjahr angesetzt.
5. Großbrand bei Recyclingfirma – Gefahrstoffe in der Nähe
Im Jahr 2019 kam es in Österreich zu über 300 Bränden in Entsorgungsbetrieben – oft mit gefährlichen Folgen. Auch im oberösterreichischen Ort Talbruck wurden nun Einsatzkräfte alarmiert: Am Sonntagabend gegen 19:30 Uhr brach ein Feuer in einer Halle eines Müllverwertungsunternehmens aus. Dort lagerten große Mengen Altpapier. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem ein Lager mit chemischen Gefahrstoffen. Dank des schnellen Einsatzes von über 200 Feuerwehrleuten aus 20 Gemeinden konnte das Feuer an einer Ausbreitung gehindert werden. Eine akute Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht. Dennoch rechnen die Einsatzkräfte damit, dass die Löscharbeiten noch bis in die Abendstunden andauern werden.
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