Zwei Bekannte zufällig beim Einkaufen im Biomarkt

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Sie hören nun ein Gespräch. Sie hören das Gespräch einmal. Dazu lösen Sie sieben Aufgaben.
Wählen Sie: sind die Aussagen Richtig oder Falsch.
Lesen Sie zuerst die Aufgaben. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.
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Herr Czerwenka: Ach, Frau Niemann! Das ist ja wirklich eine Überraschung. Ich hätte Sie hier gar nicht erwartet.
Frau Niemann: Herr Czerwenka? Wie schön, Sie zu sehen! Ich war mir gar nicht sicher, ob ich Sie richtig erkannt habe. Sie kaufen doch sonst immer im Einkaufszentrum am Stadtrand ein, oder?
Herr Czerwenka: Ganz genau. Normalerweise schon. Aber heute hatte ich beruflich einen Termin in der Nähe des Marktplatzes und dachte mir, ich schaue mal rein. Ich wollte ohnehin noch frisches Brot holen – und ehrlich gesagt, ist es hier deutlich ruhiger als im großen Supermarkt.
Frau Niemann: Ja, das stimmt wohl. Ich komme gern hierher – gerade wegen der entspannteren Atmosphäre. Und wissen Sie was? Ich habe mich sehr gefreut, Sie neulich beim Nachbarschaftsfest im Blütenweg zu treffen. Das war wirklich ein gelungener Abend.
Herr Czerwenka: Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Ich war anfangs gar nicht sicher, ob ich überhaupt hingehen soll – so etwas ist ja oft eher steif. Aber letztlich war es richtig gemütlich. Und wir hatten tatsächlich Glück mit dem Wetter. Kein Wind, milde Temperaturen – ich hätte nicht gedacht, dass man im April so angenehm draußen sitzen kann.
Frau Niemann: Stimmt. Ich erinnere mich noch gut an den Duft vom Grill – besonders die Kräuterforellen waren ein Traum. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass Herr Mahler so gut mit dem Grill umgehen kann. Auch die vegetarischen Spieße mit Zucchini und Halloumi waren überraschend lecker.
Herr Czerwenka: Die habe ich auch probiert! Und ja, da sieht man mal wieder, dass man für gutes Essen keine Sterne braucht – nur Menschen, die sich Mühe geben. Und apropos Mühe: Haben Sie gesehen, wie liebevoll Frau Wengel den Garten geschmückt hatte? Diese Kombination aus wilden Blumen, Laternen und den handbemalten Tischdecken war einfach wunderschön.
Frau Niemann: Absolut. Da hat man gemerkt, dass ihr das nicht nur wichtig war, sondern auch Spaß gemacht hat. Ich finde, solche Details machen aus einem einfachen Treffen etwas Besonderes. Und dann die Musik! Ich war ganz baff, als Frau Gehrke plötzlich zur Gitarre gegriffen hat.
Herr Czerwenka: Ich auch! Das war so gar nicht geplant, aber genau deshalb wirkte es so authentisch. Und die Lieder – einige davon kannte ich aus meiner Jugend. Es war ein bisschen wie eine kleine Zeitreise.
Frau Niemann: Ja, diese spontane Stimmung mochte ich sehr. In solchen Momenten wünsche ich mir manchmal, ich hätte selbst ein Instrument gelernt. Ich stelle es mir sehr erfüllend vor, einfach spielen zu können, wenn man Lust hat – ohne großen Aufwand.
Herr Czerwenka: Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Leider habe ich das in meiner Kindheit nie gelernt – und ob man im Erwachsenenalter noch wirklich damit anfängt? Ich habe da meine Zweifel. Mein Neffe hat mit fünf Jahren begonnen und spielt inzwischen in einem kleinen Ensemble – da sieht man, wie früh man damit anfangen sollte, wenn man es ernst meint.
Frau Niemann: Wahrscheinlich haben Sie recht. Aber vielleicht geht’s auch einfach um den Spaß. Apropos – wir hatten doch beim Fest kurz über die Wohngebiete in Heiligenfels gesprochen. Ich wollte Sie eh noch fragen: Sie erwähnten doch eine neue Wohnsiedlung, in der Ihr Schwager als Projektleiter tätig ist?
Herr Czerwenka: Ach ja, genau. Das ist die Siedlung „Kiefernblick“, am südlichen Rand der Stadt. Eigentlich eine schöne Lage – ruhig, aber trotzdem nicht abgelegen. Die Stadtbahnlinie 3 fährt direkt dorthin, und bis zur Innenstadt sind es mit dem Rad vielleicht 15 Minuten.
Frau Niemann: Das klingt wirklich interessant. Ich frage, weil mein Mietvertrag Ende Juni ausläuft und ich mir gerade ernsthaft Gedanken über einen Umzug mache. Wissen Sie, ob es dort auch Mietwohnungen gibt? Oder sind die Einheiten ausschließlich zum Kauf vorgesehen?
Herr Czerwenka: Nach meinem letzten Stand werden die meisten Einheiten verkauft, aber weil die Nachfrage nach Mietobjekten zuletzt gestiegen ist – gerade bei jungen Familien –, überlegt der Bauträger wohl, einen Teil auch zur Vermietung freizugeben. Genaueres weiß ich allerdings nicht. Ich könnte gern mal bei meinem Schwager nachhaken, wenn Sie möchten.
Frau Niemann: Das wäre wirklich nett, danke. Ich suche etwas mit Balkon und möglichst verkehrsgünstig gelegen – das klingt, als könnte das passen. Aber jetzt bin ich leider schon an der Reihe.
Herr Czerwenka: Na klar, kein Problem. Es war schön, sich so spontan zu unterhalten. Vielleicht sehen wir uns ja demnächst wieder – spätestens beim nächsten Nachbarschaftstreffen.
Frau Niemann: Das hoffe ich auch. Bis dahin alles Gute, Herr Czerwenka!
Herr Czerwenka: Ebenso, Frau Niemann!

0 / 7 richtige Optionen

1

Der Mann geht normalerweise nicht in diesen Biomarkt einkaufen.

✅ „Der Mann geht normalerweise nicht in diesen Biomarkt einkaufen.“
Begründung:
Im Text heißt es: „Sie kaufen doch sonst immer im Einkaufszentrum am Stadtrand ein, oder?“ – „Ganz genau. Normalerweise schon. Aber heute hatte ich beruflich einen Termin in der Nähe des Marktplatzes und dachte mir, ich schaue mal rein.“
→ „Normalerweise schon“ bezieht sich auf das Einkaufszentrum am Stadtrand. Heute ist Herr Czerwenka nur zufällig im Biomarkt, weil er einen Termin in der Nähe hatte.
→ Die Aussage ist daher richtig.

Schlüsselwörter:
„sonst immer im Einkaufszentrum am Stadtrand“
„Normalerweise schon“
„heute … dachte mir, ich schaue mal rein“
→ zeigt: Der Biomarkt ist eine Ausnahme

2

Beim Fest wurden auch vegetarische Gerichte angeboten.

✅ „Beim Fest wurden auch vegetarische Gerichte angeboten.“
Begründung:
Im Text heißt es: „Auch die vegetarischen Spieße mit Zucchini und Halloumi waren überraschend lecker.“ – „Die habe ich auch probiert!“
→ Neben den Kräuterforellen gab es also auch vegetarisches Essen. Frau Niemann lobt die Spieße, und Herr Czerwenka hat sie auch probiert.
→ Die Aussage ist daher richtig.

Schlüsselwörter:
„die vegetarischen Spieße mit Zucchini und Halloumi“
„Die habe ich auch probiert!“
→ zeigt: Spieße = vegetarische Gerichte

3

Die Dekoration für das Fest war eher schlicht gehalten.

❌ „Die Dekoration für das Fest war eher schlicht gehalten.“
Begründung:
Im Text heißt es: „Haben Sie gesehen, wie liebevoll Frau Wengel den Garten geschmückt hatte? Diese Kombination aus wilden Blumen, Laternen und den handbemalten Tischdecken war einfach wunderschön.“
→ Die Dekoration war also aufwendig und liebevoll gemacht, nicht schlicht.
→ Die Aussage ist daher falsch.

Schlüsselwörter:
„wie liebevoll Frau Wengel den Garten geschmückt hatte“
„wilden Blumen, Laternen und den handbemalten Tischdecken“
„einfach wunderschön“
→ zeigt: aufwendige, nicht schlichte Dekoration

4

Die Musik beim Fest wurde spontan von einer Frau gespielt.

✅ „Die Musik beim Fest wurde spontan von einer Frau gespielt.“
Begründung:
Im Text heißt es: „Ich war ganz baff, als Frau Gehrke plötzlich zur Gitarre gegriffen hat.“ – „Das war so gar nicht geplant, aber genau deshalb wirkte es so authentisch.“
→ Frau Gehrke hat ohne Plan, also spontan, Gitarre gespielt.
→ Die Aussage ist daher richtig.

Schlüsselwörter:
„Frau Gehrke plötzlich zur Gitarre gegriffen“
„Das war so gar nicht geplant“
→ zeigt: plötzlich, nicht geplant = spontan

5

Der Mann glaubt, dass man auch als Erwachsener noch gut ein Instrument lernen kann.

❌ „Der Mann glaubt, dass man auch als Erwachsener noch gut ein Instrument lernen kann.“
Begründung:
Im Text heißt es: „Leider habe ich das in meiner Kindheit nie gelernt – und ob man im Erwachsenenalter noch wirklich damit anfängt? Ich habe da meine Zweifel.“
→ Herr Czerwenka sagt zwar zuerst „Da kann ich Ihnen nur zustimmen“, aber er stimmt nur zu, dass es schön wäre, ein Instrument zu spielen. Ob Erwachsene noch damit anfangen, bezweifelt er. Sein Beispiel mit dem Neffen zeigt: Man sollte früh beginnen.
→ Die Aussage ist daher falsch.

Schlüsselwörter:
„Ich habe da meine Zweifel“
„da sieht man, wie früh man damit anfangen sollte“
→ zeigt: Er glaubt nicht, dass Erwachsene noch gut lernen

6

Die Wohnsiedlung liegt abgelegen und ist schlecht mit dem ÖPNV erreichbar.

❌ „Die Wohnsiedlung liegt abgelegen und ist schlecht mit dem ÖPNV erreichbar.“
Begründung:
Im Text heißt es: „Eigentlich eine schöne Lage – ruhig, aber trotzdem nicht abgelegen. Die Stadtbahnlinie 3 fährt direkt dorthin.“
→ Die Siedlung liegt zwar am Stadtrand und ist ruhig, aber nicht abgelegen. Mit der Stadtbahn kommt man direkt hin.
→ Die Aussage ist daher falsch.

Schlüsselwörter:
„ruhig, aber trotzdem nicht abgelegen“
„Die Stadtbahnlinie 3 fährt direkt dorthin“
→ zeigt: gute Lage und gute Verbindung

7

Die Frau überlegt, in eine neue Wohnsiedlung umzuziehen.

✅ „Die Frau überlegt, in eine neue Wohnsiedlung umzuziehen.“
Begründung:
Im Text heißt es: „Ich frage, weil mein Mietvertrag Ende Juni ausläuft und ich mir gerade ernsthaft Gedanken über einen Umzug mache.“ und „Ich suche etwas mit Balkon und möglichst verkehrsgünstig gelegen – das klingt, als könnte das passen.“
→ Frau Niemann denkt über einen Umzug nach und interessiert sich für die neue Siedlung „Kiefernblick“. Entschieden hat sie sich noch nicht, aber „überlegt“ passt genau.
→ Die Aussage ist daher richtig.

Schlüsselwörter:
„ernsthaft Gedanken über einen Umzug“
„das klingt, als könnte das passen“
→ zeigt: Sie überlegt, dorthin zu ziehen

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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