Nebenjob als Zeitungszusteller

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Sehr geehrter Herr Winter,

Ihre Anzeige in der Wochenzeitung hat
Aufmerksamkeit geweckt. Ich bin 62 Jahre alt, seit einem Jahr in Rente und suche eine kleine Aufgabe, bei der ich noch etwas
kann. Ich bin körperlich fit und gehe regelmäßig spazieren. Daher denke ich, dass ich für die Tätigkeit gut
wäre.
Ich habe viele Jahre im Außendienst gearbeitet und bin es gewohnt,
unterwegs zu sein. Auch mit Menschen habe ich gern zu tun,
ich bin sehr kommunikativ. Das frühe Aufstehen ist für mich kein Problem – ich bin sowieso
vor 6 Uhr wach.
Ein paar Fragen hätte ich jedoch
: wann genau beginnt der Arbeitstag, und wie lange dauert er? Und natürlich interessiert mich,
man pro Woche verdient. Ich bin bereit, mich persönlich bei Ihnen
, um zu zeigen, dass ich für diese Aufgabe bestens geeignet
.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfram Berger

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meine

tun

geeignet

viel

denn

meistens

noch

wieviel

vorzustellen

bin

obwohl

langsam

fragen

selten

Ihre

(1) meine

„Ihre Anzeige … hat meine Aufmerksamkeit geweckt.“
Erklärung: Das Possessivpronomen „meine“ steht hier im Akkusativ, weil „Aufmerksamkeit“ das direkte Objekt des Verbs „wecken“ ist.

(2) tun

„…bei der ich noch etwas tun kann.“
Erklärung: Nach „etwas“ und dem Modalverb „kann“ folgt der Infinitiv „tun“, der allgemein für „machen“ oder „arbeiten“ verwendet wird.

(3) geeignet

„…dass ich für die Tätigkeit gut geeignet wäre.“
Erklärung: „geeignet“ ist ein Adjektiv und steht im Prädikativ (nach „sein“ oder „wäre“). Es bedeutet „passend“ oder „qualifiziert“.

(4) viel

„…gewohnt, viel unterwegs zu sein.“
Erklärung: „viel“ ist ein unbestimmtes Mengenwort und beschreibt hier die Häufigkeit oder den Umfang des Unterwegsseins.

(5) denn

„…denn ich sehr kommunikativ bin.“
Erklärung: „denn“ leitet einen Hauptsatz ein und begründet die Aussage zuvor. Es ist keine Konjunktion mit Umstellung – das Verb bleibt an zweiter Stelle.

(6) meistens

„…ich bin sowieso meistens vor 6 Uhr wach.“
Erklärung: „meistens“ ist ein Adverb der Häufigkeit und bedeutet „in der Regel“ oder „oft“. Es beschreibt die Gewohnheit.

(7) noch

„Ein paar Fragen hätte ich jedoch noch…“
Erklärung: „noch“ betont, dass zusätzlich zu allem bisher Gesagten weitere Fragen offen sind.

(8) wieviel

„…wieviel man pro Woche verdient.“
Erklärung: „wieviel“ leitet einen indirekten Fragesatz ein und fragt nach der Höhe des Lohns oder Einkommens.

(9) vorstellen

„…mich persönlich bei Ihnen vorstellen…“
Erklärung: Das Reflexivverb „sich vorstellen“ steht im Infinitiv nach „bereit, … zu“. Es bedeutet „sich präsentieren“ oder „ein persönliches Gespräch führen“.

(10) bin

„…dass ich für diese Aufgabe bestens geeignet bin.“
Erklärung: „bin“ ist das konjugierte Verb des Nebensatzes mit „dass“. Es steht am Satzende, weil „dass“ einen Nebensatz einleitet.

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