Verspätungen und Streiks im Bahnverkehr

Erledigt: 1 / 1
Wiederholen Weiter
Sie hören nun eine Nachrichtensendung. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen. Sie hören die Nachrichtensendung nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.
Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

21% (135 von 634 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

0:00 / 0:00
0:00 / 0:00

Immer mehr Reisende in Deutschland beschweren sich über unpünktliche Züge und Arbeitsniederlegungen im Bahnverkehr. Doch wie erleben Fahrgäste die aktuelle Situation? Wir haben fünf Personen gefragt, wie sie mit ständigen Zugverspätungen und Ausfällen umgehen.

Hörerin 1:
Ich pendle jeden Tag von Mainz nach Frankfurt und bin eigentlich auf die Bahn angewiesen. Leider kann man sich auf den Fahrplan kaum noch verlassen. Fast jeden zweiten Tag kommt der Zug zu spät – mal sind es fünf Minuten, mal eine halbe Stunde. Letzte Woche habe ich sogar einen wichtigen Termin beim Kunden verpasst, weil der Anschlusszug wegen einer Signalstörung ausgefallen ist. Ich versuche inzwischen, immer mindestens einen Zug früher zu nehmen, aber das ist natürlich auf Dauer sehr anstrengend.

Hörer 2
Ich fahre regelmäßig mit dem ICE quer durch Deutschland – beruflich bin ich viel unterwegs. Was mich wirklich stört, sind die spontanen Arbeitskämpfe. Beim letzten Mal habe ich erst am Abend vorher erfahren, dass mein Zug am nächsten Tag komplett gestrichen wird. Umbuchen war fast unmöglich, weil alles ausgebucht war. Ich verstehe ja, dass Lokführer auch Rechte haben, aber für die Fahrgäste ist das Chaos einfach nur frustrierend. Am Ende musste ich einen Flug nehmen – teurer, aber wenigstens verlässlich.

Hörerin 3
Natürlich sind die Ausfälle ärgerlich – besonders wenn man zur Arbeit muss oder Kinder abholen will. Aber mein Bruder arbeitet selbst bei der Bahn, daher sehe ich auch die andere Seite. Viele Beschäftigte sind überlastet, Schichten fallen aus, Züge sind oft überfüllt. Ich hatte auch schon mal drei Stunden Verspätung – das war auf einer Fahrt nach Leipzig. Trotzdem denke ich: Wenn die Infrastruktur besser wäre, müssten die Leute vielleicht gar nicht streiken. Man darf nicht vergessen, dass hinter den Problemen Menschen stehen.

Hörer 4
Früher bin ich gern mit der Bahn gefahren – das war bequem und ich konnte unterwegs arbeiten. Aber jetzt? Kaum ein Zug kommt pünktlich, ständig gibt es technische Probleme oder Personal fehlt. Die Informationen auf den Anzeigetafeln stimmen oft nicht, und die App zeigt einen anderen Status als am Bahnhof. Letztes Mal war mein Zug über 70 Minuten verspätet, ohne richtige Durchsage. Ich steige jetzt öfter aufs Auto um – auch wenn das mehr Stress bedeutet. Hauptsache, ich komme zuverlässig an.

Hörerin 5
Ich reise viel – nicht nur mit der Bahn, auch mit Fernbussen oder Mitfahrgelegenheiten. Früher habe ich meine Fahrten lange im Voraus geplant, heute warte ich bis kurz vorher. Es kommt einfach zu oft vor, dass Züge kurzfristig gestrichen oder umgeleitet werden. Klar, manchmal klappt alles reibungslos, aber darauf kann man sich nicht verlassen. Ich schaue morgens, wie die Lage ist, und entscheide dann. Diese Spontanität hat auch Vorteile, aber ehrlich gesagt: Schön ist es nicht.

0 / 5 richtige Optionen

1

Die Züge, mit denen die Hörerin zur Arbeit fährt, halten sich kaum an den Fahrplan.

Sie sagt, dass fast jeden zweiten Tag der Zug verspätet ist, manchmal sogar 30 Minuten oder mehr. Der Fahrplan ist also nicht verlässlich – Aussage ist klar und eindeutig.

2

Der Hörer konnte wegen eines Streiks auf keinen anderen Zug ausweichen.

Die Aussage ist richtig, weil der Hörer erklärt, dass aufgrund des Streiks viele Verbindungen ausgefallen sind und er deshalb keine Ausweichmöglichkeiten hatte. Andere Züge fuhren entweder nicht oder waren ebenfalls betroffen.
3

Die Hörerin kennt jemanden, der bei der Bahn arbeitet.

Sie erwähnt, dass ihr Bruder bei der Bahn beschäftigt ist – das erklärt auch ihr Verständnis für die Mitarbeitenden.

4

Der Hörer fährt weiterhin gerne mit der Bahn, trotz Problemen.

Er sagt ausdrücklich, dass er nicht mehr gerne Bahn fährt und öfter aufs Auto umsteigt, weil er kein Vertrauen mehr hat – Gegenteil der Aussage.

5

Die Hörerin plant ihre Bahnreisen heute flexibler als früher.

Sie erklärt, dass sie früher im Voraus geplant hat, heute aber spontan entscheidet, weil sich die Lage ständig ändert – Aussage stimmt eindeutig.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kategorien von Übungen

Wählen Sie eine Übungskategorie für telc B2

Anmelden