Nachrichtensendung
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Leipzig. Die Krankenhäuser in Sachsen melden seit Jahresbeginn eine leichte Abnahme der Patientenzahlen auf den Allgemeinstationen. Dieser Rückgang wird jedoch von Fachleuten vorsichtig bewertet. Viele weisen darauf hin, dass saisonale Effekte sowie vermehrte ambulante Behandlungen für diesen Trend verantwortlich sein könnten. Besonders in der Notaufnahme bleibt die Lage weiterhin angespannt. Das Gesundheitsministerium warnt daher vor voreiligen Schlüssen, was eine generelle Entlastung betrifft.
Düsseldorf. Eine neue EU-weite Vergleichsstudie zeigt, dass deutsche Schulen beim Thema Digitalisierung weiterhin große Defizite aufweisen. In vielen Klassen fehlen digitale Endgeräte, WLAN ist oft nur eingeschränkt verfügbar. Besonders in ländlichen Regionen bestehen erhebliche Rückstände. Im europaweiten Vergleich liegen Deutschlands Bildungseinrichtungen damit nur im unteren Mittelfeld. Bildungsexperten fordern rasche Investitionen und eine klare Strategie, um die Schüler besser auf die digitale Zukunft vorzubereiten.
Nürnberg. Trotz mehrerer Gesprächsrunden zwischen dem Fahrpersonalverband und den Stadtwerken Nürnberg ist weiterhin keine Lösung in Sicht. Zwar wurde zuletzt über kleine Fortschritte berichtet, doch eine Einigung steht nach wie vor aus. Vertreter beider Seiten äußerten sich zurückhaltend. In Medien war spekuliert worden, dass ein baldiges Ende des Tarifkonflikts möglich sei. Diese Hoffnung wurde jedoch nicht offiziell bestätigt. Weitere Arbeitsniederlegungen sind nicht ausgeschlossen.
Stuttgart. Die Polizei hat nach einem internationalen Basketballspiel in Stuttgart mehrere Personen festgenommen, nachdem es zu Auseinandersetzungen zwischen Fanlagern gekommen war. Auch im Umfeld der Sporthalle kam es zu kleineren Vorfällen. Die Behörden sehen sich nun gezwungen, ihre Sicherheitsmaßnahmen bei zukünftigen Sportereignissen deutlich zu verstärken. Vor allem bei Spielen mit internationalem Publikum rechnen sie mit erhöhter Gewaltbereitschaft und appellieren an die Vereine, präventiv aktiv zu werden.
Rostock. In Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit über eine stärkere internationale Ausrichtung der Universität Rostock diskutiert. Zwar gibt es Ideen zur Förderung globaler Kooperation, aber konkrete Schritte zur Umwandlung der Hochschule in eine internationale Akademie wurden bislang nicht beschlossen. Auch der Wissenschaftliche Beirat sich skeptisch gegenüber einer solchen Umstrukturierung. Beobachter gehen davon aus, dass ein solcher Wandel nicht in naher Zukunft zu erwarten ist.
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