Mobbing am Arbeitsplatz und Meisterprüfung

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a) Unterstützung für Betroffene
Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Stand 2024) berichten Beschäftigte in Deutschland regelmäßig über psychische Belastungen am Arbeitsplatz; Konflikte und respektloses Verhalten zählen dabei zu den häufig genannten Stressfaktoren. Fachleute weisen darauf hin, dass anhaltende Belastungen das Risiko für gesundheitliche Beschwerden erhöhen können. Herabwürdigende Kommentare, soziale Ausgrenzung oder subtile Einschüchterungen – Mobbing ist in vielen Betrieben ein ernstzunehmendes Problem. Für Betroffene wird der Berufsalltag dadurch oft zur dauerhaften Belastung, was sowohl körperliche als auch seelische Folgen haben kann. Mittlerweile existieren verschiedene Coaching- und Beratungsangebote, die Mitarbeitenden konkrete Strategien vermitteln, um mit solchen Situationen konstruktiv umzugehen und ihre eigene Position zu stärken. mehr …

b) Eine starke Partnerschaft
Nach Angaben des Deutscher Handballbund (Stand 2024) zählt Handball in Deutschland zu den beliebtesten Hallensportarten mit Hunderttausenden aktiven Mitgliedern. Auch das Handwerk spielt wirtschaftlich eine zentrale Rolle: Laut dem Zentralverband des Deutschen Handwerks sind dort über eine Million Betriebe organisiert. Zum Auftakt der Weltmeisterschaft stellt der Handballverband seine neue Kooperationspartnerin vor: eine deutsche Handwerksorganisation. Auf den ersten Blick wirken Sport und Handwerk unterschiedlich, doch der Verbandssprecher erklärt die Verbindung so: So wie für einen Handballprofi die Weltmeisterschaft ein Höhepunkt der Karriere ist, stellt für eine Handwerkerin oder einen Handwerker die Meisterprüfung einen vergleichbaren Meilenstein dar. Beide stehen für Leistungsbereitschaft, Disziplin und höchste Qualifikation. mehr …

c) Zurückhaltung bei Firmengründungen
Laut dem KfW-Gründungsmonitor (2024) ist die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland in den vergangenen Jahren insgesamt gesunken. Gleichzeitig geben viele, insbesondere jüngere Menschen, an, dass sie sich eine selbstständige Tätigkeit grundsätzlich vorstellen können. Trotz dieses Interesses wagen viele den Schritt in die eigene Firma letztlich nicht. Die Gründe dafür sind vielfältig: Häufig spielen wirtschaftliche Unsicherheiten, fehlendes Startkapital oder Sorgen um die berufliche Zukunft eine Rolle. Studien zeigen zudem Unterschiede in der Wahrnehmung von Risiken: Während Frauen öfter finanzielle Belastungen als Hindernis nennen, befürchten Männer eher negative Auswirkungen auf ihre Karriereentwicklung. mehr …

d) Handwerk als Karrierechance
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (Stand 2024) werden in Deutschland derzeit rund 150.000 Fachkräfte im Handwerk gesucht. Zahlreiche Ausbildungs- und Arbeitsplätze bleiben jedoch unbesetzt, obwohl der Bedarf in vielen Regionen hoch ist. Berufe wie Fleischer, Installateur oder Tischler bieten gerade jungen Menschen attraktive Perspektiven. Wer eine handwerkliche Ausbildung abschließt, hat in der Regel sehr gute Chancen auf eine feste Anstellung und vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Qualifizierte Fachkräfte gelten als dringend gesucht und können optimistisch in ihre berufliche Zukunft blicken. mehr …

e) Effizient zur Meisterqualifikation
Nach Informationen des Zentralverband des Deutschen Handwerks (Stand 2024) legen jährlich mehrere Zehntausend Fachkräfte in Deutschland eine Meisterprüfung im Handwerk ab. Die Meisterqualifikation gilt als wichtiger Schritt für Führungsaufgaben oder die Selbstständigkeit. Bestimmte Weiterbildungen können auf die Meisterprüfung angerechnet werden. Wenn beispielsweise ein Kfz-Servicetechniker bereits erfolgreich eine Fortbildung im Bereich Elektronik abgeschlossen hat, muss dieser Prüfungsinhalt in der Regel nicht erneut abgelegt werden. Die Interessenvertretung „Das Handwerk“ hat die zentralen Voraussetzungen und Zugangsbedingungen zur Meisterprüfung übersichtlich zusammengestellt. mehr …

f) Schluss mit der Opferrolle
Nach Daten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Stand 2024) berichten viele Beschäftigte in Deutschland von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz; Konflikte und wiederholte persönliche Angriffe zählen zu den häufig genannten Problemen. Eine Mitarbeiterin erlebte in ihrem Unternehmen systematische Schikanen, konnte diese jedoch gegenüber der Führungskraft nicht eindeutig belegen. Gleichzeitig verschlechterte sich das Betriebsklima zunehmend, und der Berufsalltag wurde für sie immer belastender. In ihrem Roman „Kein Opfer mehr“ setzt sich die Schriftstellerin Stefanie Hansen literarisch mit eigenen Erfahrungen zum Thema Mobbing auseinander und schildert eindrucksvoll die emotionalen Auswirkungen solcher Situationen. mehr …

g) Pflicht oder persönliche Entscheidung?
Nach Angaben des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (2024) gewinnt betriebliche Weiterbildung angesichts des technologischen Wandels zunehmend an Bedeutung. Viele Unternehmen investieren gezielt in Qualifizierungsmaßnahmen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Da sich Anforderungen und Aufgabenprofile im Berufsleben stetig verändern, wird kontinuierliche Fortbildung für Beschäftigte immer wichtiger. Grundsätzlich gilt: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind zur Teilnahme an Schulungen verpflichtet, wenn diese für die Ausübung ihrer Tätigkeit erforderlich sind und während der regulären Arbeitszeit stattfinden. In anderen Fällen kann die Teilnahme freiwillig sein. mehr …

h) Strategien für eine erfolgreiche Laufbahn
Nach dem KfW-Gründungsmonitor (2024) entstehen in Deutschland jährlich zahlreiche neue Unternehmen, besonders in großen Städten. Start-ups schaffen dabei zusätzliche Arbeitsplätze und eröffnen neue berufliche Perspektiven. Vor allem in Metropolen bieten junge Firmen zunehmend spannende Einstiegsmöglichkeiten. Dennoch bevorzugen viele Hochschulabsolventinnen und -absolventen weiterhin etablierte Großunternehmen, da sie sich dort mehr Stabilität und klare Aufstiegschancen versprechen. Dabei können auch innovative Start-ups attraktive Karrierewege, Verantwortung und Entwicklungsmöglichkeiten bieten – oft sogar in kürzerer Zeit. mehr …

Yasmine möchte nach ihrem Realschulabschluss eine Ausbildung beginnen, die ihr langfristig sichere berufliche Chancen bietet.

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1 – d

Logik: Hier wird eine Ausbildung mit langfristig sicheren beruflichen Chancen gesucht. Im Text d steht klar, dass im Handwerk rund 150.000 Fachkräfte gesucht werden und viele Stellen unbesetzt bleiben. Es wird außerdem betont, dass man nach einer handwerklichen Ausbildung sehr gute Chancen auf eine feste Anstellung hat und optimistisch in die Zukunft blicken kann. Das zeigt deutlich: hohe Nachfrage + sichere Perspektive.

Warum andere Texte nicht passen:

  • a und f behandeln Mobbing und Belastungen, nicht Ausbildung oder sichere Zukunft.
  • c geht um Selbstständigkeit und Risiken, nicht um eine sichere Ausbildung.
  • h handelt von Start-ups, also eher von dynamischen, nicht unbedingt sicheren Strukturen.

a) a b) b c) c d) d e) e f) f g) g h) h

 

Jayson denkt darüber nach, eine Stelle in einem jungen Start-up-Unternehmen anzunehmen.

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h3>2 – h

Logik: Im Text h geht es ausdrücklich um Start-ups und deren Karrierechancen. Es wird erklärt, dass junge Firmen neue Perspektiven und schnelle Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Das passt genau zu jemandem, der überlegt, in einem Start-up zu arbeiten.

Warum andere Texte nicht passen:

  • c klingt ähnlich, weil es um Gründungen geht, aber dort geht es um die Entscheidung, selbst zu gründen – nicht um eine Anstellung in einem Start-up.
  • d behandelt klassische Handwerksberufe, nicht junge innovative Unternehmen.

a) a b) b c) c d) d e) e f) f g) g h) h

 

Hanna fühlt sich von ihren Kolleginnen und Kollegen unfair behandelt und sucht nach Unterstützung.

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3 – a

Logik: Im Text a wird das Thema Mobbing klar beschrieben: respektloses Verhalten, Ausgrenzung, psychische Belastung. Wichtig ist auch, dass es Coaching- und Beratungsangebote für Betroffene gibt. Das passt genau zu einer Person, die sich unfair behandelt fühlt und Unterstützung sucht.

Warum andere Texte nicht passen:

  • f behandelt ebenfalls Mobbing, aber in literarischer Form (Roman). Es geht nicht um konkrete Beratungsangebote oder Hilfe im Betrieb.
  • g betrifft Weiterbildungspflichten, nicht Konflikte mit Kollegen.

a) a b) b c) c d) d e) e f) f g) g h) h

 

Ghazal ist unsicher, ob sie zur Teilnahme an Weiterbildungen verpflichtet ist.

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4 – g

Logik: Im Text g wird direkt die Frage behandelt, ob Beschäftigte zur Teilnahme an Weiterbildungen verpflichtet sind. Es steht ausdrücklich: Wenn Schulungen für die Tätigkeit erforderlich sind und in der Arbeitszeit stattfinden, besteht eine Pflicht. In anderen Fällen ist die Teilnahme freiwillig. Das beantwortet genau die Unsicherheit über eine Verpflichtung.

Warum andere Texte nicht passen:

  • e behandelt die Meisterprüfung, nicht allgemeine Weiterbildungspflichten.
  • d spricht über Karriere im Handwerk, aber nicht über Verpflichtungen zu Schulungen.

a) a b) b c) c d) d e) e f) f g) g h) h

 

Asem sucht Auskünfte über die Voraussetzungen und Abläufe der Meisterprüfung.

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5 – e

Logik: Im Text e geht es konkret um die Meisterprüfung. Es werden Voraussetzungen, Zugangsbedingungen und Anrechnung von Weiterbildungen erklärt. Damit werden genau die Abläufe und Bedingungen der Meisterqualifikation beschrieben.

Warum andere Texte nicht passen:

  • b erwähnt die Meisterprüfung nur als Vergleich mit einem sportlichen Höhepunkt, erklärt aber keine Voraussetzungen oder Abläufe.
  • d behandelt das Handwerk allgemein, aber nicht die Details der Meisterprüfung.

a) a b) b c) c d) d e) e f) f g) g h) h

 


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