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Deutsch
TN1: „Hast du gehört, dass das gesamte Weihnachtssortiment beschädigt bei uns angekommen ist? Alle Schokoladenweihnachtsmänner und Schneeflocken sind zerbrochen, und es ist Heiligabend. Die Kundinnen und Kunden werden heute noch kommen."
TN2: „Ja, ich habe davon gehört. Das ist wirklich eine katastrophale Situation, denn Heiligabend ist unser wichtigster Tag des Jahres. Die Kundinnen und Kunden kommen gezielt für die Weihnachtsspezialitäten, und wenn wir nichts anbieten können, ist das ein enormer Schaden für unser Geschäft. Weißt du, wie stark die Ware beschädigt ist?"
TN1: „Ja, ein Teil der Ware ist so stark zerbrochen, dass wir die Figuren nicht mehr als ganze Stücke verkaufen können. Einige Teile sind aber noch relativ groß und könnten als Bruchschokolade angeboten werden. Der Rest ist zu kleinstückig und leider nicht mehr verkaufsfähig. Sollten wir sofort die noch verkaufbare Bruchschokolade vorbereiten?"
TN2: „Da stimme ich dir vollkommen zu. Bruchschokolade zu Weihnachten ist eigentlich sehr beliebt, besonders wenn wir sie hübsch in festlichen Tüten oder Boxen verpacken. Das könnten wir sofort umsetzen und zu einem reduzierten Preis anbieten. Kannst du das genauer erklären, was wir den Kundinnen und Kunden mit Vorbestellungen konkret anbieten könnten?"
TN1: „Ja, gerne. Kundinnen und Kunden mit Vorbestellungen sollten wir sofort persönlich anrufen, uns aufrichtig entschuldigen und ihnen mehrere Optionen anbieten. Erstens die Bruchschokolade als hübsch verpackte Alternative zu einem deutlichen Rabatt. Zweitens selbst gemachte Weihnachtsgebäcke oder Pralinen als Ersatz, falls wir noch Zutaten haben. Drittens eine vollständige Rückerstattung für alle, die lieber nichts nehmen möchten. Weißt du, welche Zutaten wir noch vorrätig haben?"
TN2: „Ja, wir haben noch Kuvertüre, Mandeln, Nüsse und Gewürze für Pralinen und Weihnachtsgebäck. Mit diesen Zutaten könnten wir in den nächsten Stunden noch einige festliche Alternativen herstellen. Das ist viel Arbeit, aber an Heiligabend ist jede Bemühung es wert. Weißt du, ob wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einen Notfalleinsatz mobilisieren könnten?"
TN1: „Ja, ich würde alle verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sofort anrufen und um Hilfe bitten. An Heiligabend sind viele bereit, einzuspringen, wenn die Situation klar erklärt wird. Mit einem guten Team könnten wir in zwei bis drei Stunden noch ein ansehnliches Alternativsortiment vorbereiten. Da bin ich anderer Meinung als Kolleginnen und Kollegen, die sagen, wir sollten einfach schließen. Das wäre das schlechteste Signal an unsere Stammkundschaft. Sollten wir außerdem andere Konditoreien in der Nähe kontaktieren?"
TN2: „Ja, das ist eine sehr gute Idee. Vielleicht haben benachbarte Konditoreien noch intakte Weihnachtsartikel, die wir kurzfristig kaufen und weiterverkaufen könnten. In der Branche hilft man sich gerne gegenseitig in Notfällen. Kannst du das genauer erklären, was wir mit der stark beschädigten Ware machen sollten, die wirklich nicht mehr verkaufsfähig ist?"
TN1: „Ja, gerne. Ware, die zu kleinstückig ist, können wir intern als Dekoration oder für die Herstellung anderer Produkte verwenden, zum Beispiel als Schokoladenstreusel für Torten oder Pralinen. Was wirklich unbrauchbar ist, muss hygienisch entsorgt werden. Das Wichtigste ist, dass keine beschädigte Ware versehentlich an Kundinnen und Kunden abgegeben wird. Sollten wir gleichzeitig den Lieferanten kontaktieren?"
TN2: „Ja, auf jeden Fall. Wir sollten den Lieferanten sofort anrufen, den Schaden mit Fotos dokumentieren und eine vollständige Rückerstattung fordern. Da der Schaden eindeutig durch unsachgemäßen Transport entstanden ist, liegt die Verantwortung beim Lieferanten. Weißt du, ob wir außerdem Schadensersatz für den entgangenen Umsatz an Heiligabend fordern können?"
TN1: „Ja, das sollten wir unbedingt prüfen. Der Umsatz an Heiligabend ist für uns einer der wichtigsten des Jahres, und der Lieferant hat durch seine Fahrlässigkeit einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden verursacht. Wir sollten alle Mehrkosten, die heute entstehen, sowie den entgangenen Gewinn sorgfältig dokumentieren. Da stimme ich dir vollkommen zu, dass das die Grundlage für eine Schadensersatzforderung ist. Wie gehen wir langfristig mit diesem Lieferanten um?"
TN2: „Das ist eine sehr wichtige Frage. Nach diesem Vorfall sollten wir die Zusammenarbeit mit diesem Lieferanten ernsthaft überdenken. Ein Lieferant, der an Heiligabend das gesamte Weihnachtssortiment beschädigt liefert, ist kein zuverlässiger Partner. Weißt du, ob wir für das nächste Jahr einen anderen Lieferanten suchen sollten?"
TN1: „Ja, auf jeden Fall. Wir sollten bereits jetzt beginnen, Alternativen zu prüfen und Angebote von anderen Anbietern einzuholen. Außerdem sollten wir beim nächsten Mal für das Weihnachtssortiment besonders früh bestellen und sicherstellen, dass der Lieferant spezielle Schutzverpackungen für empfindliche Schokoladenfiguren verwendet. Sollten wir außerdem einen Backup-Lieferanten für Notfälle festlegen?"
TN2: „Da stimme ich dir vollkommen zu. Für saisonale Spezialitäten wie das Weihnachtssortiment sollten wir immer mindestens zwei Lieferanten haben. So sind wir bei einem Ausfall nie komplett ohne Ware. Ich glaube, wir haben jetzt alle wichtigen Punkte besprochen. Sollen wir kurz zusammenfassen?"
TN1: „Ja, gerne. Fassen wir kurz zusammen: Als Sofortmaßnahmen verpacken wir die noch verwertbare Bruchschokolade festlich und bieten sie zu einem reduzierten Preis an. Wir mobilisieren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stellen aus vorhandenen Zutaten alternative Weihnachtsprodukte her."
TN2: „Genau. Alle Kundinnen und Kunden mit Vorbestellungen werden sofort persönlich kontaktiert und erhalten Alternativen oder eine vollständige Rückerstattung. Benachbarte Konditoreien werden wegen zusätzlicher Ware angefragt. Den Lieferanten kontaktieren wir sofort und fordern Rückerstattung sowie Schadensersatz."
TN1: „Langfristig überdenken wir die Zusammenarbeit mit diesem Lieferanten, suchen zuverlässige Alternativen und bestellen das Weihnachtssortiment künftig deutlich früher mit vertraglichen Anforderungen an die Schutzverpackung. Für alle saisonalen Spezialitäten legen wir außerdem immer einen Backup-Lieferanten fest. Ich denke, damit sind wir uns einig."
TN2: „Ja, wir sind uns einig. Dann fangen wir jetzt sofort damit an."

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