Richtig ist c) ist trotz allem
einfach zu bedienen.
Tobias Weimer sagt am Ende der Präsentation:
„Auch wenn sich das alles auf den ersten Blick
etwas umständlich anhören sollte —
in der Praxis werden Sie schnell merken,
wie intuitiv und unkompliziert
die Bedienung tatsächlich ist."
Das ist die klassische Bedingungsfalle
— und die raffinierteste Konstruktion
dieser gesamten Präsentation.
Hör genau auf die Struktur
„auch wenn ... sollte" —
sie signalisiert immer:
Was folgt, klingt nur so,
ist aber in Wirklichkeit anders.
„Anhören sollte" = es ist nur der Schein.
Die Wahrheit kommt nach dem Gedankenstrich:
intuitiv und unkompliziert.
Trainiere dein Ohr gezielt auf
„auch wenn", „obwohl",
„zwar ... aber" —
bei diesen Strukturen kommt
die eigentliche Aussage immer danach!
a) bringt anfangs mehr
administrativen Aufwand mit sich
ist eine Umkehrfalle.
Tobias Weimer sagt ausdrücklich
das Gegenteil:
„Der administrative Aufwand
in Ihrem Betrieb wird erheblich sinken."
Weniger Aufwand — nicht mehr.
Wenn du das Wort „sinken" hörst,
weißt du sofort:
der Aufwand geht runter, nicht hoch!
b) soll in Zukunft noch stärker
automatisiert werden
steht nirgendwo im Text —
das ist eine Hinzufügungsfalle.
Das System ist bereits automatisiert.
Eine weitere Automatisierung
wird zu keinem Zeitpunkt erwähnt.
Klingt technisch fortschrittlich —
wurde aber einfach nie gesagt.
Wähle nur, was du wirklich gehört hast!