Jahresabschlussfeier

Sie hören vier Gespräche. Welcher der Sätze a–f passt am besten zu welchem Gespräch? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.

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Gespräch 1

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Die richtige Antwort ist f) Für den Kochwettbewerb werden Mitarbeiter mit soliden Kochkenntnissen gesucht.

Im Dialog wird mehrfach sehr deutlich gemacht, dass nicht einfach alle Interessierten gesucht werden, sondern gezielt Personen mit echter Erfahrung in der Küche. Frau Berger sagt ausdrücklich: „Ich suche gezielt Leute, die wirklich Ahnung in der Küche haben.“ Danach verstärkt sie diesen Punkt noch mit einer klaren Abgrenzung: „Jemanden, der zum ersten Mal einen Topf anrührt, kann ich da nicht gebrauchen.“ Später wiederholt sie die Anforderung noch einmal: „Wir brauchen vier Leute pro Team — alle mit echten Kochkenntnissen.“ Am Ende sagt sie sogar: „Dann fehlt uns noch eine Person mit Erfahrung.“ Genau diese Wiederholungen zeigen, worauf der Dialog hinausläuft.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „wirklich Ahnung in der Küche“, „nicht zum ersten Mal einen Topf anrührt“, „echte Kochkenntnisse“, „Person mit Erfahrung“. Diese Formulierungen führen eindeutig zu Antwort f).

Die wichtigste Falle ist a). Diese Aussage klingt zunächst sehr plausibel, weil es natürlich um einen Kochwettbewerb geht und Daniel grundsätzlich Interesse hat. Aber genau hier steckt die Präzisionsfalle: Im Dialog heißt es eben nicht, dass alle interessierten Mitarbeiter mitmachen können. Entscheidend ist nicht das Interesse, sondern das Können. Ein einziges ungenaues Wort macht die Antwort falsch.

Eine zusätzliche Ulovka ist die ausführliche Beschreibung des Wettbewerbs mit „Drei-Gänge-Menü“, „externe Jury“ und „Sternerestaurant“. Diese Details wirken auffällig und können vom Kern ablenken. Für die richtige Antwort ist aber nicht entscheidend, wie der Wettbewerb organisiert ist oder was man gewinnt, sondern welche Art von Teilnehmern gesucht wird.

Beim Kochwettbewerb können alle interessierten Mitarbeiter mitmachen. Für die Jahresabschlussfeier gibt es keine vorgeschriebene Kleiderordnung. Beim Betriebsausflug soll vor allem das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden. Die Firma plant anlässlich ihres Jubiläums besondere Aktionen für ihre Geschäftspartner. Der Betriebsausflug beinhaltet mehrere verschiedene Programmpunkte für alle Mitarbeiter. Für den Kochwettbewerb werden Mitarbeiter mit soliden Kochkenntnissen gesucht.

 

Gespräch 2

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Die richtige Antwort ist d) Die Firma plant anlässlich ihres Jubiläums besondere Aktionen für ihre Geschäftspartner.

Die Kernaussage steht früh und klar im Dialog. Laura sagt: „Ich habe gehört, dass für alle wichtigen Geschäftspartner besondere Rabatte und exklusive Angebote geplant sind.“ Damit ist direkt gesagt, für wen diese Jubiläumsaktionen gedacht sind. Der Rest des Gesprächs beschäftigt sich vor allem damit, wie die Mitarbeitenden diese Pläne bewerten und ob dadurch mehr Arbeit entsteht.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „dreißig Jahre alt“, „für alle wichtigen Geschäftspartner“, „besondere Rabatte“, „exklusive Angebote“, „mehr Partneranfragen“, „Sonderkonditionen“. Diese Formulierungen führen eindeutig zu Antwort d).

Die wichtigste Falle ist nicht nur ein ähnliches Wort, sondern vor allem die Ablenkung durch Lauras Widerstand. Laura spricht mehrfach über Mehrarbeit, Überlastung und Extraaufgaben. Dadurch kann man den Fokus verlieren und sich zu sehr auf ihre negative Haltung konzentrieren. Für die Aufgabe ist aber nicht entscheidend, wie Laura die Sache findet, sondern was die Firma konkret plant. Und das sind Aktionen für Geschäftspartner.

Eine weitere Ulovka ist das große Fest am Ende des Jubiläumsjahres. Herr 2 sagt: „Am Ende des Jubiläumsjahres soll es noch ein riesiges Fest für alle Mitarbeiter geben.“ Das klingt ebenfalls wichtig, ist aber nur eine Zusatzinformation. Die eigentliche Hauptaussage des Dialogs bleibt: Zum Jubiläum sind besondere Aktionen für Geschäftspartner geplant.

Beim Kochwettbewerb können alle interessierten Mitarbeiter mitmachen. Für die Jahresabschlussfeier gibt es keine vorgeschriebene Kleiderordnung. Beim Betriebsausflug soll vor allem das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden. Die Firma plant anlässlich ihres Jubiläums besondere Aktionen für ihre Geschäftspartner. Der Betriebsausflug beinhaltet mehrere verschiedene Programmpunkte für alle Mitarbeiter. Für den Kochwettbewerb werden Mitarbeiter mit soliden Kochkenntnissen gesucht.

 

Gespräch 3

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Die richtige Antwort ist e) Der Betriebsausflug beinhaltet mehrere verschiedene Programmpunkte für alle Mitarbeiter.

Am Anfang des Dialogs scheint sich alles nur um Töpfern zu drehen. Jonas sagt: „Töpfern war noch nie dabei — das wird super kreativ.“ Dadurch entsteht zunächst der Eindruck, dass dies der einzige Programmpunkt des Ausflugs ist. Erst später kommt die entscheidende Ergänzung: „Aber nach dem Töpfern gibt es ja noch eine geführte Weinprobe im Weinkeller nebenan — da sind dann alle zusammen dabei.“ Genau dieser Satz zeigt, dass der Betriebsausflug mehrere Aktivitäten umfasst und auch für Mitarbeitende gedacht ist, die beim Töpfern nicht aktiv mitmachen können.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Betriebsausflug“, „Töpfern“, „ich schaue euch beim Töpfern zu“, „Kai kommt ja auch mit“, „nach dem Töpfern gibt es ja noch eine geführte Weinprobe“, „da sind dann alle zusammen dabei“. Diese Hinweise führen eindeutig zu Antwort e).

Die wichtigste Falle ist, dass das Töpfern den Dialog sehr stark dominiert. Wer nur den Anfang oder die auffälligsten Details im Kopf behält, denkt leicht: Es geht nur um eine einzige Aktivität. Genau das ist aber falsch. Erst das Ende des Gesprächs liefert die vollständige Information: Zusätzlich gibt es noch eine Weinprobe, und dort kommen alle zusammen.

Eine weitere Ulovka sind die persönlichen Einschränkungen von Miriam und Kai. Miriam kann wegen ihrer Allergie nicht töpfern, Kai wegen seines Bandscheibenvorfalls nicht lange stehen und arbeiten. Diese Details wirken zunächst wie Probleme, bestätigen aber gerade die richtige Antwort: Der Ausflug ist so gestaltet, dass es mehrere Programmpunkte für alle gibt, nicht nur ein einziges Angebot für wenige.

Beim Kochwettbewerb können alle interessierten Mitarbeiter mitmachen. Für die Jahresabschlussfeier gibt es keine vorgeschriebene Kleiderordnung. Beim Betriebsausflug soll vor allem das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden. Die Firma plant anlässlich ihres Jubiläums besondere Aktionen für ihre Geschäftspartner. Der Betriebsausflug beinhaltet mehrere verschiedene Programmpunkte für alle Mitarbeiter. Für den Kochwettbewerb werden Mitarbeiter mit soliden Kochkenntnissen gesucht.

 

Gespräch 4

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Die richtige Antwort ist b) Für die Jahresabschlussfeier gibt es keine vorgeschriebene Kleiderordnung.

Die Frage nach der Kleidung wird direkt gestellt: „Zieht man da eigentlich etwas Bestimmtes an?“ Sophie antwortet darauf eindeutig: „Aber eine offizielle Vorschrift gibt es eigentlich nicht. Jeder kann kommen, wie er möchte.“ Danach erklärt sie das noch konkreter mit einem Beispiel: „Letztes Jahr waren Leute in Jeans da, andere in Abendkleidern — und alle haben sich wohlgefühlt.“ Damit wird klar, dass es keine feste Kleiderregel gibt.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „offizielle Vorschrift gibt es eigentlich nicht“, „Jeder kann kommen, wie er möchte“, „freiwillig schicker“, „Leute in Jeans“, „andere in Abendkleidern“, „Komm einfach so, wie du dich am wohlsten fühlst“. Diese Formulierungen führen eindeutig zu Antwort b).

Die wichtigste Falle ist eine typische Umkehrfalle. Sophie sagt am Anfang: „Ich habe mir extra ein neues Outfit gekauft“. Gleichzeitig fragt Felix nach einer möglichen Vorschrift. Dadurch kann leicht der Eindruck entstehen, dass es tatsächlich einen Dresscode gibt. Der Dialog sagt aber genau das Gegenteil: Sophie hat sich freiwillig etwas Neues gekauft, nicht weil es vorgeschrieben wäre.

Eine zusätzliche Ablenkung liegt in Felix’ Vermutung: „Ich hätte gedacht, bei so einem Firmenevent erwartet man eher schicke Kleidung.“ Das klingt plausibel, ist aber nur seine Annahme. Entscheidend ist die klare Antwort von Sophie: Schickere Kleidung ist möglich, aber rein freiwillig. Vorgeschrieben ist nichts.

Beim Kochwettbewerb können alle interessierten Mitarbeiter mitmachen. Für die Jahresabschlussfeier gibt es keine vorgeschriebene Kleiderordnung. Beim Betriebsausflug soll vor allem das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden. Die Firma plant anlässlich ihres Jubiläums besondere Aktionen für ihre Geschäftspartner. Der Betriebsausflug beinhaltet mehrere verschiedene Programmpunkte für alle Mitarbeiter. Für den Kochwettbewerb werden Mitarbeiter mit soliden Kochkenntnissen gesucht.

 

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