Neue Nachbarin beim ersten Einkauf in Deutschland helfen

Situation:
Ihre neue Nachbarin ist gerade nach Deutschland gezogen und kennt sich noch nicht aus. Sie möchte zum ersten Mal einkaufen gehen und bittet Sie um Hilfe.

Aufgabe:
Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:

1. Wann und wie lange gehen Sie einkaufen?
2. Welche Geschäfte besuchen Sie?
3. Was soll eingekauft werden?
4. Was ist beim Einkaufen in Deutschland besonders wichtig zu wissen?

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TN1: Hast du gehört, dass unsere neue Nachbarin Fatima gerade aus der Türkei nach Deutschland gezogen ist? Sie kennt sich hier noch gar nicht aus und möchte zum ersten Mal einkaufen gehen — aber sie weiß nicht wo und wie das hier funktioniert. Sie hat mich um Hilfe gebeten. Ich dachte, wir gehen zusammen mit ihr. Was meinst du?

TN2: Oh, das ist eine tolle Gelegenheit ihr zu helfen! Der erste Einkauf in einem fremden Land ist wirklich verwirrend — alles ist anders, die Produkte sind unbekannt und man versteht die Schilder nicht. Wir können ihr viel zeigen und erklären. Wann und wie lange gehen wir denn einkaufen?

TN1: Ich denke, wir gehen am Samstagnachmittag — da haben wir alle Zeit und müssen nicht hetzen. Zwei bis drei Stunden sollten reichen. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Samstagnachmittag ist in den Supermärkten sehr voll — lange Schlangen und viel Gedränge. Das ist stressig für jemanden der zum ersten Mal einkauft und noch kein Deutsch spricht! Ich schlage vor, wir gehen lieber am Donnerstagabend nach der Arbeit — da ist es ruhiger und Fatima kann alles in Ruhe anschauen. Bist du damit einverstanden?

TN1: Ja, du hast recht! Donnerstagabend ist viel besser — ruhiger und entspannter. Fatima kann dann in Ruhe alles anschauen ohne Stress. Welche Geschäfte sollen wir besuchen?

TN2: Ich würde nur in einen großen Supermarkt gehen — zum Beispiel Rewe oder Edeka. Da gibt es alles und Fatima muss nicht von Geschäft zu Geschäft laufen. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Nur ein Supermarkt reicht nicht — Fatima soll auch wissen dass es in Deutschland günstigere Discounter gibt wie Aldi oder Lidl. Die sind viel günstiger für den Alltag. Außerdem sollten wir ihr die Bäckerei zeigen — frisches Brot kaufen die meisten Deutschen dort. Ich schlage vor, wir gehen in einen Discounter für Lebensmittel und kurz zur Bäckerei. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, Discounter und Bäckerei ist perfekt! So sieht Fatima gleich die wichtigsten Einkaufsmöglichkeiten und lernt wo man günstig und gut einkaufen kann. Was soll denn eingekauft werden?

TN1: Ich denke, Fatima braucht zuerst das Wichtigste für den Alltag — Brot, Milch, Eier, Obst, Gemüse und vielleicht Reinigungsmittel. Das reicht für die erste Woche. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Wir sollen Fatima nicht einfach eine Liste machen — sie soll selbst entscheiden was sie braucht! Ich finde, wir fragen sie vorher was sie kaufen möchte und helfen ihr dann dabei, die Produkte zu finden und die Preise zu vergleichen. So lernt sie selbstständig einzukaufen. Ich schlage vor, Fatima macht selbst eine kleine Liste und wir helfen ihr alles zu finden. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, das ist viel besser! Wenn Fatima selbst entscheidet, lernt sie schneller selbstständig zu sein. Wir sind nur als Hilfe dabei — nicht um alles für sie zu erledigen. Was ist denn beim Einkaufen in Deutschland besonders wichtig zu wissen?

TN2: Ich würde sagen, das Wichtigste ist das Pfandsystem — in Deutschland muss man für viele Flaschen Pfand bezahlen und kann sie später zurückgeben. Das kennen viele Ausländer nicht und wundern sich über den höheren Preis. Was hältst du davon?

TN1: Ja, Pfand ist sehr wichtig! Aber ich möchte noch mehr erklären. Fatima soll auch wissen dass man in Deutschland eine eigene Tasche mitbringen soll — Plastiktüten kosten extra und viele Supermärkte haben nur wenige. Außerdem muss man beim Discounter selbst einpacken — das geht sehr schnell und man muss vorbereitet sein. Und noch etwas — in Deutschland zahlt man oft mit EC-Karte, aber manche Läden nehmen nur Bargeld. Ich schlage vor, wir erklären ihr das alles kurz bevor wir losgehen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, das sind wirklich wichtige Informationen! Pfand, eigene Tasche, selbst einpacken und Bargeld — das sind typisch deutsche Sachen die Ausländer oft nicht wissen. Mit unserer Erklärung wird Fatima beim nächsten Mal schon alleine einkaufen können. Gut, ich glaube, wir haben alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Wann und wie lange: Donnerstagabend — da ist es ruhiger und Fatima kann in Ruhe alles anschauen. Zwei bis drei Stunden.
Welche Geschäfte: Discounter wie Aldi oder Lidl für günstige Lebensmittel — und kurz zur Bäckerei für frisches Brot.
Was einkaufen: Fatima macht selbst eine Liste — wir helfen ihr die Produkte zu finden und die Preise zu vergleichen.
Was wichtig zu wissen: Pfandsystem für Flaschen, eigene Tasche mitbringen, selbst schnell einpacken beim Discounter und Bargeld dabei haben.

TN1: Super, so machen wir das! Nach diesem Einkauf kann Fatima das nächste Mal alleine gehen — wir haben ihr alles Wichtige gezeigt. Das ist echte Hilfe!

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