Aufklärungstext (Dekubitus)

Lesen Sie bitte den folgenden Text und entscheiden Sie, welche Wörter am besten in die Lücken passen.
Sie können jedes Wort im Kasten nur einmal verwenden. Beachten Sie, dass nicht alle Wörter in den Text passen.

100% (1 von 1 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

Aufklärungstext (Dekubitus)

In Deutschland entwickeln etwa 400.000 Frauen und 300.000 Männer in Pflegeeinrichtungen   manchedazuzuöftergrösserdassdeutlichendadurchdannsondern als einmal pro Jahr ein Druckgeschwür. Dieses als Dekubitus bezeichnete Druckgeschwür ist keine natürliche Folge der Bettlägerigkeit,   manchedazuzuöftergrösserdassdeutlichendadurchdannsondern gilt als vermeidbar und sollte früh erkannt und behandelt werden. Bei vielen Patienten ist eine dauerhaft schlechte Durchblutung der Haut für die schmerzhaften Druckstellen verantwortlich. Eine gute Durchblutung verhindert normalerweise,   manchedazuzuöftergrösserdassdeutlichendadurchdannsondern das Gewebe unter ständigem Druck abstirbt. Mit einer sogenannten Risikoskala kann man feststellen, ob ein erhöhtes Dekubitusrisiko vorliegt.   manchedazuzuöftergrösserdassdeutlichendadurchdannsondern kann diese Gefahr mit regelmäßiger und weicher Lagerung gezielt verringert werden. Alle zwei Stunden durchgeführt, entlastet die Umlagerung die gefährdeten Hautstellen und senkt den Druck um etwa ein Drittel.   manchedazuzuöftergrösserdassdeutlichendadurchdannsondern werden sowohl Lebensqualität als auch Beweglichkeit erhöht. Die Heilung kleiner Wunden beginnt oft schon nach wenigen Tagen.   manchedazuzuöftergrösserdassdeutlichendadurchdannsondern Patienten bleiben nach konsequenter Lagerung sogar mehr als ein Jahr ohne neues Druckgeschwür. Das führt dann auch zu einer   manchedazuzuöftergrösserdassdeutlichendadurchdannsondern Reduktion des Infektionsrisikos bei älteren Menschen. Auch andere Faktoren können schuld an einem Druckgeschwür sein. Dazu zählen Mangelernährung, dauerhafte Feuchtigkeit der Haut und Diabetes. Auch ein   manchedazuzuöftergrösserdassdeutlichendadurchdannsondern hoher Druck durch eine falsche Matratze oder die Einnahme bestimmter Medikamente kann dazu führen, dass die Haut schneller Schaden nimmt. In diesen Fällen kann eine Risikoskala bei der Ursachensuche helfen. Eine exakte Diagnose ist in jedem Fall notwendig.

Schließen

1 → öfter — Komparativ + als. Die Steigerungsform (Komparativ) vergleicht zwei Dinge und steht immer mit als: „öfter als einmal" = mehr als einmal. Falle grösser: auch ein Komparativ, passt aber nicht zum Sinn (hier geht es um Häufigkeit, nicht um Größe).
2 → sondern — Konjunktion nach einer Verneinung. sondern korrigiert eine vorausgehende Verneinung. Muster: kein/nicht … sondern. Im Satz: „keine natürliche Folge …, sondern vermeidbar".
3 → dass — Konjunktion. Das Verb verhindern verlangt einen Nebensatz mit dass: „verhindert …, dass das Gewebe abstirbt". Nicht mit dem Artikel das verwechseln — hier leitet dass den Nebensatz ein.
4 → dann — temporal-konsekutives Adverb. dann zeigt die Folge (zuerst feststellen, dann behandeln). Es steht auf Position 1, deshalb kommt sofort das konjugierte Verb (Inversion): „Dann kann diese Gefahr …".
5 → Dadurch — Pronominaladverb. dadurch (da + durch) bedeutet „durch diese Maßnahme" und verweist auf den Satz davor (die Umlagerung). Auf Position 1 folgt das Verb (Inversion): „Dadurch werden … erhöht". Falle dazu: sieht ähnlich aus, bedeutet aber „zusätzlich / zu diesem Zweck" und passt nicht.
6 → manche — Indefinitpronomen. manche steht ohne Artikel direkt vor einem Nomen im Plural und bedeutet „einige, nicht alle": „Manche Patienten".
7 → deutlichen — Adjektivdeklination. Nach zu einer steht ein Adjektiv im Dativ Femininum, Endung -en: „zu einer deutlichen Reduktion". Falle grösser: falsche Form (es müsste grösseren heißen) und falscher Sinn.
8 → zu — Gradpartikel. zu vor einem Adjektiv drückt ein Übermaß aus: „ein zu hoher Druck" = mehr Druck als gut ist. Nicht mit der Präposition zu verwechseln.


manche dazu zu öfter grösser dass deutlichen dadurch dann sondern

Andere B1-B2 Pflege (telc) Übungen auswählen