Auf Wohnung und Hund aufpassen während Freund weg ist

Situation:

Ihr Freund muss für zwei Wochen verreisen und bittet Sie, auf seine Wohnung aufzupassen. Er hat einen Hund, der jeden Tag Gassi gehen muss.

Aufgabe:
Planen Sie gemeinsam, wie Sie das organisieren können. Hier haben Sie einige Notizen:

1. Wann und wie oft kommen Sie zur Wohnung?
2. Welche Aufgaben gibt es? (Hund, Pflanzen, Post)
3. Was tun Sie im Notfall?
4. Wann und wie bekommen Sie den Schlüssel?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass unser Freund Jonas zwei Wochen verreisen muss? Er hat mich gefragt, ob wir auf seine Wohnung und seinen Hund Max aufpassen können. Max muss jeden Tag Gassi gehen — das ist viel Arbeit für eine Person alleine! Ich dachte, wir machen das zusammen. Was meinst du?

TN2: Ja, das hat er mir auch geschrieben — armer Max, zwei Wochen ohne Jonas! Natürlich helfen wir. Ein Hund braucht jeden Tag Aufmerksamkeit — das können wir nicht vergessen. Wann und wie oft sollen wir zur Wohnung kommen?

TN1: Ich denke, wir müssen mindestens zweimal pro Tag kommen — morgens und abends. Morgens Gassi gehen und füttern, abends nochmal Gassi und Wasser frischmachen. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Zweimal pro Tag ist sehr viel — wir arbeiten beide und haben nicht immer Zeit. Ich schlage vor, wir teilen die Tage auf — du gehst montags, mittwochs und freitags, ich gehe dienstags, donnerstags und am Wochenende. So muss niemand jeden Tag. Bist du damit einverstanden?

TN1: Hmm, Tage aufteilen klingt gut — aber Hunde brauchen wirklich zweimal täglich Gassi. Einmal am Tag reicht nicht! Ich schlage vor, wir teilen den Tag auf — einer geht morgens, der andere abends. So haben wir beide nur einmal pro Tag Arbeit und Max bekommt genug Bewegung. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, das ist ein fairer Kompromiss! Ich gehe morgens — ich stehe früh auf. Du gehst abends — das passt besser zu deinem Zeitplan. Welche anderen Aufgaben gibt es noch?

TN1: Ich denke, wir müssen auch die Pflanzen gießen — Jonas hat viele Pflanzen und die brauchen Wasser. Und die Post aus dem Briefkasten holen — sonst sieht man dass niemand zu Hause ist. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Pflanzen gießen und Post holen ist nicht so wichtig — Max ist wichtiger! Ich finde, wir konzentrieren uns nur auf den Hund. Hast du eine andere Idee?

TN1: Nein, da kann ich nicht zustimmen! Pflanzen gießen dauert nur fünf Minuten — wenn wir das nicht machen, sind alle Pflanzen tot wenn Jonas zurückkommt. Und Post holen ist wichtig für die Sicherheit. Ich schlage vor, wir machen alles — Hund, Pflanzen und Post. Wir sind sowieso schon da! Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, okay — du hast recht! Wenn wir schon da sind, machen wir alles auf einmal. Das dauert nicht lang. Und was machen wir im Notfall — wenn Max krank wird zum Beispiel?

TN1: Ich denke, Jonas soll uns die Nummer vom Tierarzt geben. Wenn Max krank ist, rufen wir sofort an. Was meinst du dazu?

TN2: Ja, Tierarztnummer ist wichtig! Aber ich finde, wir sollen auch Jonas selbst anrufen können — er muss wissen wenn etwas mit Max nicht stimmt. Ich schlage vor, Jonas gibt uns seine Handynummer und die Tierarztnummer. Dann sind wir auf der sicheren Seite. Bist du damit einverstanden?

TN1: Ja, beide Nummern sind wichtig! So können wir immer schnell reagieren. Und wann und wie bekommen wir den Schlüssel?

TN2: Ich würde sagen, Jonas gibt uns den Schlüssel direkt bevor er wegfährt. Das ist am einfachsten! Was hältst du davon?

TN1: Hmm, das finde ich etwas riskant. Was wenn Jonas sehr früh fährt — um 5 Uhr morgens? Dann schlafen wir noch! Ich schlage vor, Jonas gibt uns den Schlüssel schon zwei Tage vorher. Dann können wir auch schon schauen wo alles ist — Hundefutter, Leine, Pflanzen. So sind wir gut vorbereitet. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, Schlüssel früher bekommen ist viel besser! Dann können wir alles in Ruhe anschauen und Jonas kann uns alles erklären. Gut, ich glaube, wir haben alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Wann und wie oft: zweimal täglich — du gehst morgens Gassi, ich gehe abends. So hat Max genug Bewegung.
Aufgaben: Hund füttern und Gassi gehen, Pflanzen gießen und Post holen — alles zusammen dauert nicht lang.
Im Notfall: Jonas gibt uns seine Handynummer und die Tierarztnummer — bei Problemen rufen wir sofort an.
Schlüssel: Jonas gibt uns den Schlüssel zwei Tage vorher — dann können wir alles kennenlernen und gut vorbereitet sein.

TN1: Super, so machen wir das! Jonas kann entspannt verreisen — Max und die Wohnung sind bei uns in guten Händen!

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