Kinder – ja oder nein?

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Sie hören eine Ansage. Zu dieser Ansage gibt es eine Aufgabe. Welche Lösung (a, b oder c) passt am besten?

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Einleitung:
Heute sprechen wir über die Frage, welche Rolle Kinder im Leben junger Paare spielen. Wir haben verschiedene Menschen danach gefragt. Hören Sie nun fünf kurze Meinungen.

Nummer 1
Natürlich verändert sich das Leben, wenn man Kinder hat. Man kann sich nicht mehr alles leisten, vor allem dann nicht, wenn man finanziell keine großen Spielräume hat. Trotzdem überwiegt für uns ganz klar das Positive. Die gemeinsamen Erfahrungen mit unseren Kindern sind unbezahlbar. Seit sie da sind, nehmen wir vieles bewusster wahr und möchten dieses Leben nicht mehr missen.

Nummer 2
Mein Mann und ich haben uns schon vor längerer Zeit bewusst für einen bestimmten Lebensweg entschieden. Unsere Beziehung steht für uns an erster Stelle, danach kommt der Beruf. Kinder passen zu diesem Konzept nicht. Wer heute Kinder haben möchte, muss beruflich oft zurückstecken, und das kommt für uns nicht infrage. Deshalb haben wir uns klar dagegen entschieden.

Nummer 3
Wir leben mit mehreren Generationen unter einem Dach: meine Eltern, wir als Paar und unsere Kinder. Dieses Zusammenleben empfinden wir als große Bereicherung. Es ist schön, wenn Jung und Alt im Alltag zusammen sind. Ein Leben ohne Kinder kann ich mir persönlich überhaupt nicht vorstellen – da würde mir etwas ganz Wesentliches fehlen.

Nummer 4
Zurzeit stehen wir beruflich stark unter Druck. Wir müssen noch einige Jahre arbeiten, um laufende Kosten wie Wohnung und Auto zu decken. Außerdem brauchen wir regelmäßig Erholung, um den Alltag zu bewältigen. Ein Kind würde im Moment einfach nicht in unser Leben passen. Jetzt wäre der falsche Zeitpunkt dafür.

Nummer 5
Dass Frauen Kinder bekommen, bedeutet nicht automatisch, dass sich ihr Leben nur um Familie drehen muss. Ich wünsche mir zwar Kinder, aber gleichzeitig möchte ich meine Fähigkeiten einsetzen und beruflich aktiv bleiben. Für mich gehört beides zusammen: Familie und persönliche Entwicklung – genauso wie es bei meinem Mann selbstverständlich ist.

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1

Der Sprecher ist der Meinung, dass Kinder das Leben positiv bereichern.

Nummer 1 – Lösung: richtig

In Text 1 räumt der Sprecher zwar ein, dass Kinder das Leben finanziell und organisatorisch verändern, betont aber sehr deutlich, dass für ihn das Positive überwiegt. Die gemeinsamen Erfahrungen mit den Kindern beschreibt er sogar als unbezahlbar und sagt ausdrücklich, dass er dieses Leben nicht mehr missen möchte.

  • Aussage: „Der Sprecher ist der Meinung, dass Kinder das Leben positiv bereichern.“
  • Warum richtig? Trotz Einschränkungen bewertet er das Leben mit Kindern klar positiv.
  • Typische Falle: Der Hinweis auf finanzielle Grenzen könnte als Ablehnung verstanden werden, dient aber nur der realistischen Einordnung.
2

Die Sprecherin entscheidet sich bewusst für den Beruf und gegen Kinder.

Nummer 2 – Lösung: richtig

In Text 2 erklärt die Sprecherin, dass sie und ihr Mann sich bewusst für einen Lebensweg entschieden haben, bei dem Beziehung und Beruf im Mittelpunkt stehen. Kinder passen aus ihrer Sicht nicht dazu, da man beruflich zurückstecken müsste. Deshalb haben sie sich klar gegen Kinder entschieden.

  • Aussage: „Die Sprecherin entscheidet sich bewusst für den Beruf und gegen Kinder.“
  • Warum richtig? Sie nennt berufliche Gründe und sagt ausdrücklich, dass Kinder für sie nicht infrage kommen.
  • Typische Falle: Die Betonung der Partnerschaft könnte vom eigentlichen Entscheidungsgrund (Beruf) ablenken.
3

Der Sprecher empfindet ein Leben mit Kindern als etwas Schönes.

Nummer 3 – Lösung: richtig

In Text 3 beschreibt der Sprecher das Leben mit Kindern und mehreren Generationen als große Bereicherung. Er sagt außerdem sehr deutlich, dass er sich ein Leben ohne Kinder überhaupt nicht vorstellen kann. Kinder gehören für ihn klar zu einem erfüllten Leben.

  • Aussage: „Der Sprecher empfindet ein Leben mit Kindern als etwas Schönes.“
  • Warum richtig? Die Begriffe „Bereicherung“ und „unvorstellbar ohne Kinder“ zeigen eine klare positive Haltung.
  • Typische Falle: Der Fokus auf das Zusammenleben mehrerer Generationen könnte vom Kernthema Kinder ablenken.
4

Die Sprecherin möchte im Moment noch kein Kind bekommen.

Nummer 4 – Lösung: richtig

In Text 4 erklärt die Sprecherin, dass sie und ihr Partner derzeit stark beruflich belastet sind und noch finanzielle Verpflichtungen haben. Sie sagt ausdrücklich, dass ein Kind im Moment nicht in ihr Leben passt und jetzt der falsche Zeitpunkt dafür wäre.

  • Aussage: „Die Sprecherin möchte im Moment noch kein Kind bekommen.“
  • Warum richtig? Sie lehnt Kinder nicht grundsätzlich ab, aber klar zum jetzigen Zeitpunkt.
  • Typische Falle: Zeitliche Begrenzungen („zurzeit“, „im Moment“) werden oft überlesen und fälschlich als generelle Ablehnung interpretiert.
5

Die Sprecherin ist der Ansicht, dass für Frauen nur Kinder und Haushalt zählen.

Nummer 5 – Lösung: falsch

In Text 5 widerspricht die Sprecherin genau dieser Vorstellung. Sie sagt ausdrücklich, dass Frauen mit Kindern nicht auf Familie und Haushalt reduziert werden sollten. Sie möchte Kinder, aber gleichzeitig beruflich aktiv bleiben und ihre Fähigkeiten nutzen.

  • Aussage: „Die Sprecherin ist der Ansicht, dass für Frauen nur Kinder und Haushalt zählen.“
  • Warum falsch? Sie fordert ausdrücklich die Verbindung von Familie und persönlicher Entwicklung.
  • Typische Falle: Der Wunsch nach Kindern kann fälschlich als traditionelles Rollenbild interpretiert werden – der Text lehnt dieses jedoch klar ab.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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