Hausarbeit

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Sie hören eine Ansage. Zu dieser Ansage gibt es eine Aufgabe. Welche Lösung (a, b oder c) passt am besten?

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Einleitung:
Heute berichten fünf Erwachsene darüber, wie sie die Hausarbeit in ihrer Familie oder Partnerschaft organisieren. Sie erzählen, wer welche Aufgaben übernimmt und wie zufrieden sie mit dieser Aufteilung sind. Hören Sie nun fünf kurze Aussagen.

Nummer 1
Also, ganz ehrlich: Im Moment läuft bei uns zu Hause fast alles über mich. Ich bin gerade daheim, deshalb koche ich, räume auf, mache die Kinder fertig und erledige auch die meiste Wäsche. Mein Mann hilft schon – aber eher punktuell: Er stellt manchmal die Spülmaschine an und kümmert sich um die Pflanzen auf dem Balkon. Einkaufen machen wir meistens zusammen, weil das allein mit Kind und Taschen einfach nervt.

Nummer 2
Wo ich im Haushalt mit anpacke? Kochen mache ich eigentlich immer, das ist für mich wirklich Entspannung. Aber Abwasch – nee, das überlässt meine Frau mir lieber gar nicht, die macht das schneller. Und Wäsche waschen ist auch nicht mein Ding, das macht sie. Ich übernehme dafür den Einkauf, bringe den Müll runter und gieße die Blumen, damit ich mal kurz rauskomme.

Nummer 3
Bei uns ist es so: Mein Mann arbeitet voll, und ich bin gerade mit den Kindern zu Hause – die sind noch klein, drei und fünf. Da bleibt im Alltag alles an mir hängen: kochen, abwaschen, aufräumen, Kinderzimmer – das sieht ja immer nach „Explosionszone“ aus – und die Wäsche inklusive Bügeln. Den Einkauf übernimmt meistens mein Mann, und im Sommer mäht er auch den Rasen. Gartenarbeit mache ich wirklich ungern, das ist einfach nicht meins.

Nummer 4
Puh, das ist bei uns total unterschiedlich, das kommt wirklich darauf an, wie unsere Woche aussieht. Wenn ich Frühdienst habe, koche ich eher und gehe auch einkaufen. Wenn ich später heimkomme, macht meine Partnerin das. Aufräumen und Geschirr macht meistens sie, das hat sich irgendwie so ergeben. Die Wäsche teilen wir uns – wer gerade Zeit hat, hängt sie auf. Einen Garten haben wir nicht, also fällt das zum Glück weg.

Nummer 5
Also mein Mann ist, sagen wir mal, eher „selektiv engagiert“: Er macht nur das, worauf er gerade Lust hat. Einkaufen geht er schon – aber er hält sich nie an meine Liste und kommt mit irgendwelchem Quatsch zurück, oft auch noch viel zu teuer. Ab und zu kocht er, ja, aber das Geschirr lässt er dann einfach stehen, als wäre das unsichtbar. Aufräumen macht er so gut wie nie, und Wäsche? Die landet bei mir. Und der Garten… na ja, da kümmert sich eigentlich niemand drum, der verwildert langsam.

0 / 5 richtige Optionen

1

Die Sprecherin erledigt im Haushalt fast alles alleine.

Nummer 1 – Lösung: richtig

In Text 1 sagt die Sprecherin ausdrücklich, dass im Moment fast alles über sie läuft. Sie zählt viele Aufgaben auf, die sie selbst übernimmt (kochen, aufräumen, Kinder fertig machen, Wäsche). Der Mann hilft nur punktuell, also nicht regelmäßig oder umfassend.

  • Aussage: „Die Sprecherin erledigt im Haushalt fast alles alleine.“
  • Warum richtig? „fast alles über mich“ + lange Liste eigener Aufgaben bestätigen das eindeutig.
  • Typische Falle: „Einkaufen machen wir meistens zusammen“ ändert nichts daran, dass der Großteil der Arbeit bei ihr liegt.
2

Der Sprecher spült und wäscht auch die Wäsche.

Nummer 2 – Lösung: falsch

In Text 2 sagt der Sprecher klar, dass er nicht abwäscht und keine Wäsche wäscht. Beides übernimmt seine Frau. Er kocht zwar gern, macht aber andere Aufgaben wie Einkaufen, Müll und Blumen.

  • Aussage: „Der Sprecher spült und wäscht auch die Wäsche.“
  • Warum falsch? Abwasch und Wäsche macht ausdrücklich seine Frau, nicht er.
  • Typische Falle: Weil er mehrere Aufgaben übernimmt, könnte man annehmen, er macht alles – der Text grenzt das aber klar ein.
3

Die Sprecherin arbeitet und hat deshalb keine Zeit für Hausarbeit.

Nummer 3 – Lösung: falsch

In Text 3 erklärt die Sprecherin, dass sie nicht arbeitet, sondern mit den kleinen Kindern zu Hause ist. Gerade deshalb übernimmt sie fast die gesamte Hausarbeit. Die Aussage behauptet das Gegenteil.

  • Aussage: „Die Sprecherin arbeitet und hat deshalb keine Zeit für Hausarbeit.“
  • Warum falsch? Sie ist zu Hause und erledigt sehr viel Hausarbeit.
  • Typische Falle: „Mein Mann arbeitet voll“ kann fälschlich auf die Sprecherin übertragen werden.
4

Der Sprecher teilt die Hausarbeit mit seiner Partnerin je nach Situation.

Nummer 4 – Lösung: richtig

In Text 4 beschreibt der Sprecher, dass die Aufgabenverteilung je nach Woche und Situation variiert. Wer kocht oder einkauft, hängt davon ab, wer Frühdienst hat oder später nach Hause kommt. Auch die Wäsche wird flexibel geteilt.

  • Aussage: „Der Sprecher teilt die Hausarbeit mit seiner Partnerin je nach Situation.“
  • Warum richtig? Die Aufgaben wechseln abhängig vom Arbeitsplan.
  • Typische Falle: „Aufräumen und Geschirr macht meistens sie“ klingt fest verteilt, wird aber durch die flexible Gesamtregel relativiert.
5

Die Sprecherin ist froh, dass ihr Mann so viele Hausarbeiten übernimmt.

Nummer 5 – Lösung: falsch

In Text 5 äußert sich die Sprecherin deutlich kritisch über ihren Mann. Sie beschreibt ihn als unzuverlässig, wenig hilfsbereit und sagt, dass fast alles – vor allem Aufräumen und Wäsche – bei ihr landet. Zufriedenheit wird nirgends ausgedrückt.

  • Aussage: „Die Sprecherin ist froh, dass ihr Mann so viele Hausarbeiten übernimmt.“
  • Warum falsch? Der Mann hilft kaum und verursacht eher zusätzliche Arbeit.
  • Typische Falle: Einzelne Tätigkeiten („ab und zu kocht er“) können fälschlich als große Hilfe interpretiert werden.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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