In der heutigen Medizin wird zunehmend diskutiert,
spirituelle Themen wie der Glaube an Schutzengel eine Rolle in der Therapie spielen sollten. Es geht dabei nicht nur um religiöse Überzeugungen, sondern darum,
Menschen wieder Hoffnung und innere Stärke finden.
Ärzte, die sich für eine ganzheitliche Therapie einsetzen, betonen: Wenn
das Gefühl haben, dass ihre spirituellen Bedürfnisse ernst genommen werden, kann sich das positiv auf ihre Gesundheit auswirken. Eine aktuelle Studie zeigt, dass medizinische
erfolgreicher ist, wenn sie auch emotionale und religiöse Aspekte berücksichtigt.
Rund zwei
der Bevölkerung glauben an einen persönlichen Schutzengel. Nach Meinung von Experten ist das ein Zeichen dafür, wie stark das Bedürfnis nach Geborgenheit und Fürsorge ist. Interessanterweise glauben aber weniger Menschen an einen persönlichen Gott, was
vor Kontrollverlust oder Leid erklären könnte.
Spiritualität ist nicht mit Magie zu verwechseln, betont die Theologin Elisabeth Göde. Vielmehr geht es
, dass Menschen sich in schwierigen Zeiten getragen fühlen und neue Kraft schöpfen.
In der Palliativmedizin zeigt sich besonders deutlich, wie wichtig solche Erfahrungen sind. Kranke,
glauben, dass sie von einer höheren Macht begleitet werden, berichten seltener von Schmerzen.
Daher plädieren immer mehr Experten
, spirituelle Bedürfnisse in die Behandlung einzubeziehen –
allem bei unheilbaren Krankheiten, wenn es um Trost, Sinn und ein würdevolles Leben bis zum Ende geht.