Flexible Arbeitszeitmodelle im Wandel der Zeit

Lesen Sie den folgenden Text. Welche Variante passt am besten in die Lücken?

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In den letzten Jahren ist der Wunsch vieler Beschäftigter nach flexibleren Arbeitszeiten deutlich gestiegen.   WeilObwohlWann sich dieser Trend schon länger abzeichnet, hat er sich durch die Corona-Pandemie noch verstärkt. Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden mehr Selbstbestimmung ermöglichen, berichten oft, dass mehr Zufriedenheit und Produktivität   zusagennachlegenvorliegen .

Besonders beliebt sind Modelle wie Gleitzeit oder das sogenannte Homeoffice. Die Wahl des passenden Modells hängt allerdings stark   vonübergegen der jeweiligen Branche und den betrieblichen Anforderungen ab. Wer etwa im Einzelhandel arbeitet, wird kaum die Möglichkeit haben, seine Arbeitszeit komplett frei   zunachab gestalten. Dagegen lassen sich in Bürojobs oft individuelle Lösungen finden, die sowohl den Mitarbeitenden als auch dem Betrieb   vorkommenmitkommenentgegenkommen .

Wichtig ist, dass klare Regeln definiert werden. Fehlt es an Transparenz, kann das Vertrauen der Mitarbeitenden schnell verloren gehen. Es ist daher entscheidend,   dassweildamit sich alle Beteiligten an vereinbarte Zeiten halten. Viele Firmen haben deshalb feste Kernzeiten eingeführt, in denen die Erreichbarkeit sichergestellt ist.

Der Wunsch nach Flexibilität ist in der modernen Arbeitswelt nicht nur ein Trend, sondern mittlerweile   lauternaherfester Bestandteil vieler Arbeitsverträge. Zahlreiche Studien zeigen, dass flexible Arbeitszeitmodelle die Gesundheit und das Wohlbefinden   aussprechenfördernbesprechen . Genau aus diesem Grund möchten viele Beschäftigte ihren Arbeitgeber nicht nur nach dem Gehalt, sondern auch nach den Rahmenbedingungen   zusprechenglaubenbeurteilen .

Ein gutes Zeitmanagement verstehen viele Fachleute   alssowiewie einen Schlüssel zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

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Aufgabe 1 – obwohl
Die Konjunktion „obwohl“ zeigt einen Gegensatz: obwohl sich der Trend schon länger abzeichnet, wurde er durch Corona noch verstärkt. „Weil“ würde einen Grund ausdrücken und passt inhaltlich nicht. „Wann“ ist eine Fragekonjunktion und grammatikalisch hier falsch.

Aufgabe 2 – vorliegen
„Produktivität vorliegt“ bedeutet, dass sie vorhanden ist. Der Ausdruck ist typisch für formelle Sprache. „Zusagen“ und „nachlegen“ ergeben in diesem Kontext keinen Sinn.

Aufgabe 3 – von
„abhängen von“ ist eine feste Präpositionalverbindung. Nur „von“ ist grammatikalisch korrekt. „Über“ und „gegen“ sind falsch in dieser Struktur.

Aufgabe 4 – zu
„frei zu gestalten“ ist ein Infinitiv mit „zu“, wie es im Deutschen oft verwendet wird. „Nach“ und „ab“ würden hier keine sinnvolle grammatikalische Verbindung bilden.

Aufgabe 5 – entgegenkommen
„jemandem entgegenkommen“ bedeutet, auf Bedürfnisse Rücksicht nehmen. Lösungen, die beiden Seiten entgegenkommen, sind hilfreich. „Vorkommen“ oder „mitkommen“ passen hier nicht.

Aufgabe 6 – dass
„Es ist entscheidend, dass …“ ist eine typische Struktur mit einem Nebensatz. Nur „dass“ kann den Satz korrekt einleiten. „Weil“ oder „damit“ verlangen andere Satzformen.

Aufgabe 7 – fester
„fester Bestandteil“ ist eine gängige Redewendung, die etwas beschreibt, das dauerhaft dazugehört. „Lauter“ oder „naher“ passen inhaltlich und grammatikalisch nicht.

Aufgabe 8 – fördern
Flexible Modelle fördern Gesundheit und Wohlbefinden – sie wirken unterstützend. „Aussprechen“ oder „besprechen“ beziehen sich auf Sprache und sind hier unpassend.

Aufgabe 9 – beurteilen
Arbeitgeber können nach bestimmten Kriterien beurteilt werden. „Zusprechen“ und „glauben“ sind semantisch unpassend.

Aufgabe 10 – als
„etwas als etwas verstehen“ ist eine feste Struktur: z. B. „Zeitmanagement als Schlüssel verstehen“. „Wie“ oder „sowie“ funktionieren hier grammatikalisch nicht.


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