Aufgabe 1 – geehrte
Im Satz steht: „Sehr (1) Damen und Herren." Die feste Anredeformel in deutschen Briefen lautet „Sehr geehrte Damen und Herren". „Damen und Herren" ist Plural und steht im Nominativ – deshalb lautet die korrekte Adjektivendung „geehrte". „geehrten" ist die Dativ- oder Akkusativform und passt nicht zu dieser Anredeformel.
Aufgabe 2 – einen
Im Satz steht: „Ich möchte hiermit (2) Antrag auf Elterngeld stellen." Das Nomen „Antrag" ist maskulin. Im Akkusativ Singular maskulin lautet der unbestimmte Artikel „einen". „eine" ist der unbestimmte Artikel für feminine Nomen und passt nicht zu „Antrag".
Aufgabe 3 – für
Im Satz steht: „Ich möchte (3) ein Jahr in Elternzeit gehen." Die Präposition „für" drückt hier einen Zeitraum aus – „für ein Jahr" bedeutet „über einen Zeitraum von einem Jahr". „nach" würde einen Zeitpunkt nach etwas beschreiben – „nach einem Jahr" bedeutet „ein Jahr später" – das passt hier inhaltlich nicht, weil die Schreiberin für die Dauer eines Jahres in Elternzeit gehen möchte.
Aufgabe 4 – mir
Im Satz steht: „Bitte teilen Sie (4) mit, welche Unterlagen ich benötige." Das Verb „mitteilen" verlangt ein Dativobjekt – man teilt jemandem etwas mit. Die Schreiberin bittet um eine Auskunft für sich selbst, deshalb lautet die korrekte Dativform: „mir". „mich" ist die Akkusativform und passt nicht – „jemandem mitteilen" verlangt den Dativ, nicht den Akkusativ.
Aufgabe 5 – benötige
Im Satz steht: „welche Unterlagen ich für den Antrag (5)." Das Subjekt „ich" verlangt die erste Person Singular: „benötige". Da es sich um einen Nebensatz handelt, steht das Verb am Ende. „benötigen" ist die Infinitivform oder Pluralform und passt nicht zu einem „ich"-Satz im Nebensatz.
Aufgabe 6 – die
Im Satz steht: „Für (6) Bearbeitung benötigen wir folgende Unterlagen." Das Nomen „Bearbeitung" ist feminin. Im Akkusativ Singular Feminin lautet der bestimmte Artikel „die". „der" ist der Genitiv- oder Dativ-Artikel für feminine Nomen und passt nicht nach „für", weil „für" den Akkusativ verlangt.
Aufgabe 7 – Ihres
Im Satz steht: „Geburtsurkunde (7) Kindes." Das Nomen „Kind" ist Neutrum und steht im Genitiv Singular. Im Genitiv Singular Neutrum lautet das höfliche Possessivpronomen „Ihres". „Ihr" ist die Nominativform für maskuline Nomen und passt nicht zum Genitiv Neutrum.
Aufgabe 8 – von
Im Satz steht: „eine Bescheinigung (8) Ihrem Arbeitgeber." Die feste Redewendung lautet „eine Bescheinigung von jemandem" – „von" zeigt hier, wer die Bescheinigung ausgestellt hat. „für" würde bedeuten, dass die Bescheinigung für den Arbeitgeber bestimmt ist – das ist hier inhaltlich falsch, weil die Bescheinigung vom Arbeitgeber kommen soll.
Aufgabe 9 – zum
Im Satz steht: „Bitte senden Sie diese Unterlagen bis (9) 28. Februar an unser Amt." Bei Datumsangaben mit „bis" verwendet man im Deutschen die Konstruktion „bis zum" – „zum" ist eine Kontraktion von „zu dem". „vor" würde bedeuten, dass die Unterlagen vor dem 28. Februar eingehen sollen – das wäre zwar inhaltlich möglich, aber die korrekte und übliche Formulierung für eine Frist lautet „bis zum".
Aufgabe 10 – von
Im Satz steht: „innerhalb (10) vier Wochen." Die Präposition „innerhalb" verlangt im Deutschen den Genitiv. Bei Zeitangaben ohne Artikel lautet die korrekte Konstruktion „innerhalb von" – „innerhalb von vier Wochen" ist die übliche Formulierung. „auf" passt hier grammatikalisch nicht – „innerhalb auf vier Wochen" ist kein korrekter Ausdruck im Deutschen.