Musikschule

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Brief 1:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich würde mich gerne für einen Gitarrenkurs bei   IhnenSie interessieren. Meine Tochter Emma   hatist acht Jahre alt und möchte unbedingt ein Instrument lernen. Sie   hasthat noch keine Vorkenntnisse, aber sie ist sehr motiviert. Können Sie   mirmich bitte schreiben, ob es bei Ihnen Kurse für Kinder   gibtgeben ? Außerdem möchte ich wissen, ob Emma ein eigenes Instrument braucht oder ob Sie welche zur Verfügung stellen.

Mit freundlichen Grüßen,
Sandra Lehmann

 

Brief 2:

Sehr geehrte Frau Lehmann,

vielen Dank für Ihre Nachricht! Wir bieten Gitarrenkurse speziell   zufür Kinder ab sechs Jahren an. Der Kurs   findetfinden samstags von 10 bis 11 Uhr statt. Instrumente können die Kinder bei uns   in denin der ersten drei Monaten ausleihen. Wir freuen uns darauf, Emma in   unseremunserer Musikschule willkommen zu heißen und ihr die Welt der Musik zu zeigen! Bitte melden Sie Emma   bisvon zum 15. März an.

Mit freundlichen Grüßen,
Musikschule Klangwelt

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Aufgabe 1 – Ihnen

Im Satz steht: „Ich würde mich gerne für einen Gitarrenkurs bei (1) interessieren." Die Präposition „bei" verlangt den Dativ. Die höfliche Dativform der Anrede lautet „Ihnen". „Sie" ist die Nominativform und steht als Subjekt – hier ist aber ein Dativobjekt nach „bei" gemeint: „bei jemandem interessieren".

Aufgabe 2 – ist

Im Satz steht: „Meine Tochter Emma (2) acht Jahre alt." Um ein Alter zu beschreiben, verwendet man im Deutschen das Verb „sein": „ist". „hat" würde bedeuten, dass Emma etwas besitzt – „hat acht Jahre alt" ist grammatikalisch falsch im Deutschen.

Aufgabe 3 – hat

Im Satz steht: „Sie (3) noch keine Vorkenntnisse." Das Subjekt „Sie" steht hier für Emma – also dritte Person Singular. Deshalb lautet die korrekte Form: „hat". „hast" ist die zweite Person Singular und passt zu „du", aber nicht zu „sie".

Aufgabe 4 – mir

Im Satz steht: „Können Sie (4) bitte schreiben, ob es bei Ihnen Kurse für Kinder gibt?" Das Verb „schreiben" verlangt hier ein Dativobjekt – man schreibt jemandem etwas. Die Schreiberin bittet um eine Auskunft für sich selbst, deshalb lautet die korrekte Dativform: „mir". „mich" ist die Akkusativform und passt nicht – „jemandem schreiben" verlangt den Dativ, nicht den Akkusativ.

Aufgabe 5 – gibt

Im Satz steht: „ob es bei Ihnen Kurse für Kinder (5)?" Die feste Konstruktion lautet „es gibt" – das ist der unpersönliche Ausdruck für „vorhanden sein" im Deutschen. Das Subjekt „es" ist dritte Person Singular, deshalb lautet die korrekte Form: „gibt". „geben" ist die Infinitivform oder Pluralform und kann hier nicht allein stehen.

Aufgabe 6 – für

Im Satz steht: „Wir bieten Gitarrenkurse speziell (6) Kinder ab sechs Jahren an." Die Präposition „für" drückt hier aus, für wen die Kurse gedacht sind – „speziell für Kinder". „zu" würde eine andere Bedeutung ergeben: „zu Kindern" beschreibt eine Richtung oder Beziehung, aber nicht die Zielgruppe eines Kurses.

Aufgabe 7 – findet

Im Satz steht: „Der Kurs (7) samstags von 10 bis 11 Uhr statt." Das Verb „stattfinden" ist ein trennbares Verb – die Vorsilbe „statt" steht am Satzende. Das Subjekt „Der Kurs" ist dritte Person Singular, deshalb lautet die korrekte Form: „findet". „finden" ist die Infinitivform oder Pluralform und passt nicht zu einem Singular-Subjekt.

Aufgabe 8 – in den

Im Satz steht: „Instrumente können die Kinder bei uns (8) ersten drei Monaten ausleihen." Das Nomen „Monaten" ist maskulin Plural und steht im Dativ. Nach der Präposition „in" mit Zeitangabe steht der Dativ Plural – der bestimmte Artikel lautet deshalb „in den". „in der" ist der Dativ für feminine Nomen im Singular und passt nicht zum Plural „Monaten".

Aufgabe 9 – unserer

Im Satz steht: „Emma in (9) Musikschule willkommen zu heißen." Das Nomen „Musikschule" ist feminin. Nach der Präposition „in" steht der Dativ – im Dativ Singular Feminin lautet das Possessivpronomen „unserer". „unserem" ist die Dativform für maskuline oder neutrale Nomen und passt nicht zu „Musikschule".

Aufgabe 10 – bis

Im Satz steht: „Bitte melden Sie Emma (10) zum 15. März an." Die Präposition „bis" drückt eine Frist aus – „bis zum 15. März" bedeutet „spätestens am 15. März". „von" würde einen Startpunkt beschreiben – „von zum 15. März" ist grammatikalisch falsch und kein korrekter Ausdruck im Deutschen.


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