Meine erste Fahrt mit dem eigenen Auto

Lesen Sie den Text und schließen Sie die Lücken. Welche Lösung ist jeweils richtig?

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Liebe Amira,

endlich habe ich die praktische Fahrprüfung bestanden! Ich kann   michmir dir gar nicht beschreiben, wie erleichtert ich war, als der Prüfer mir am Ende gratuliert hat. Wochenlang habe ich mich intensiv vorbereitet und jede freie Minute   zuzurzum Üben genutzt.

Schon am nächsten Tag durfte ich das Auto meines Bruders fahren. Am Anfang   habewarbin ich etwas angespannt,   obwohldenndass ich die Strecke gut kannte. Es fühlt sich ganz anders an, allein am Steuer zu sitzen und selbst alle Entscheidungen treffen zu müssen.

Die ersten Kilometer verliefen ruhig, doch dann geriet ich in einen kleinen Stau. Früher hätte   michmirsich das sehr nervös gemacht, aber diesmal blieb ich ruhig und konzentriert. Ich merkte,   weildasstrotzdem mir die vielen Fahrstunden Sicherheit gegeben haben.

Besonders stolz war ich, als ich problemlos in eine enge Parklücke einparken   kannkonntekönnte . Genau das hatte ich in der Prüfung am meisten gefürchtet. Mein Bruder saß neben mir und hat mich ermutigt, auch wenn ich manchmal noch etwas zögerlich war.

Am Abend bin ich sogar noch eine kurze Runde   durchausvon die Stadt gefahren. Es war ein schönes Gefühl, unabhängig zu sein und spontan entscheiden zu können,   weilwohindass ich fahren möchte.

Jetzt freue ich mich darauf, bald einen kleinen Ausflug zu machen – vielleicht ans Meer oder in die Berge.   VorAufMit dem Auto eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten.

Liebe Grüße
Sara

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Erklärungen zur Übung

Lücke 1: „Ich kann dir gar nicht beschreiben …“

  • dir – richtig: Das Verb „jemandem etwas beschreiben“ braucht zwei Objekte: Dativ für die Person (wem?) und Akkusativ für die Sache (was?). → Wem kann ich es beschreiben? → dir (Dativ).
  • mich – falsch: Akkusativ passt hier nicht, weil „beschreiben“ die Person im Dativ verlangt.
  • mir – falsch: „mir“ wäre Dativ, aber es passt nicht zur angesprochenen Person („du“ → „dir“).

Lücke 2: „… jede freie Minute zum Üben genutzt.“

  • zum – richtig: „zum“ = „zu dem“. Die feste Verbindung lautet „etwas zum Lernen / zum Üben nutzen“. „zu“ + Dativ → „zu dem“ → „zum“.
  • zu – falsch: Hier brauchen wir Artikel + Dativ („dem“).
  • zur – falsch: „zur“ = „zu der“. „Üben“ ist neutral („das Üben“), deshalb brauchen wir „dem“.

Lücke 3: „Am Anfang war ich etwas angespannt …“

  • war – richtig: Der Text beschreibt eine Situation in der Vergangenheit. „war“ ist Präteritum von „sein“.
  • habe – falsch: „haben“ passt hier nicht, weil ein Zustand beschrieben wird („angespannt sein“).
  • bin – falsch: Das wäre Präsens („ich bin“), aber hier geht es um die Vergangenheit.

Lücke 4: „… angespannt, obwohl ich die Strecke gut kannte.“

  • obwohl – richtig: „obwohl“ zeigt einen Gegensatz. Außerdem steht im Nebensatz das Verb am Ende: „… obwohl ich kannte“.
  • denn – falsch: „denn“ verbindet Hauptsätze. Das Verb bleibt auf Position 2.
  • dass – falsch: „dass“ ergänzt einen Inhalt, aber hier wird ein Gegensatz ausgedrückt.

Lücke 5: „Früher hätte mich das sehr nervös gemacht …“

  • mich – richtig: „jemanden nervös machen“ → Akkusativ. Wen hätte das nervös gemacht? → mich.
  • mir – falsch: Dativ ist hier nicht korrekt.
  • sich – falsch: Das Verb ist hier nicht reflexiv.

Lücke 6: „Ich merkte, dass mir die vielen Fahrstunden Sicherheit gegeben haben.“

  • dass – richtig: „dass“ leitet einen Nebensatz ein. Das Verb steht am Ende: „… gegeben haben“.
  • weil – falsch: „weil“ gibt einen Grund an. Hier wird aber der Inhalt von „merkte“ erklärt.
  • trotzdem – falsch: „trotzdem“ ist ein Adverb im Hauptsatz.

Lücke 7: „… als ich problemlos … einparken konnte.“

  • konnte – richtig: Der Satz steht in der Vergangenheit. „konnte“ ist Präteritum von „können“.
  • kann – falsch: Präsens, passt zeitlich nicht.
  • könnte – falsch: Konjunktiv II (hypothetisch).

Lücke 8: „… eine kurze Runde durch die Stadt gefahren.“

  • durch – richtig: „durch“ bedeutet Bewegung von einer Seite zur anderen. Man fährt „durch die Stadt“.
  • aus – falsch: „aus“ bedeutet „von innen heraus“.
  • von – falsch: „von“ zeigt einen Startpunkt, aber hier geht es um eine Bewegung innerhalb der Stadt.

Lücke 9: „… entscheiden zu können, wohin ich fahren möchte.“

  • wohin – richtig: „wohin“ benutzt man bei Bewegung (Richtung). → „Wohin möchtest du fahren?“
  • weil – falsch: „weil“ gibt einen Grund an.
  • dass – falsch: „dass“ leitet keinen Fragesatz ein.

Lücke 10: „Mit dem Auto eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten.“

  • Mit – richtig: „mit“ zeigt ein Mittel oder Instrument. → Mit dem Auto (wie?) eröffnen sich neue Möglichkeiten.
  • Vor – falsch: „vor“ zeigt eine Position oder Zeit.
  • Auf – falsch: „auf“ passt hier nicht inhaltlich.

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